Eins ist sicher, verhungern wird man auf dieser kleinen Insel nicht. Auch wenn man das lokale Essen nicht mag, es werden genauso europäische Gerichte angeboten, wie auch die bekannten Burgerbrater hier anwesend sind.

Lokales Fastfood gibt es aber auch und wird überwiegend in einem sprudelnden Bad aus Öl zubereitet. Das sind z.B. Kartoffel- oder Brotscheiben, Chilis im Teigmantel, Gateaux Piment (ein Mix aus Teig und Chilistücken).

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Exotische Gewürze
Des Weiteren werden hier auf der Straße auch noch Dholl Puri (aus Kichererbsen) und Roti verkauft. Hierbei handelt es sich um Teigfladen die mit verschiedenen Curries, sowie Kartoffelstücken und Bohnen und natürlich Chili (kann man aber auch weglassen – einfach ‘No’ sagen, wenn der Händler ‘Chili’ oder ‘Piment’ fragt).
Natürlich gibt es auch frisches Gemüse, auch wenn die lokalen Gerichte eher spärlich damit ausgestattet sind. Versuchen Sie einfach nach mehr Gemüse zu fragen und weniger Reis oder Nudeln, denn von diesen gibt es im Vergleich zum Gemüse meistens viel zu viel auf dem Teller.

Rein Vegetarisch/Vegan (und wirklich gesund) muss man leider noch suchen, gibt es aber auch. Teilen Sie dem jeweiligen Restaurant einfach Ihre Wünsche mit.

Da die Hotels meistens ein Buffet zum Frühstück und am Abend anbieten, können Sie normalerweise einfach Ihr veg. Essen zusammenstellen.

Essen

Es gibt eine Vielzahl verschiedener lokaler Küchen, wie z.B.:

  • Kreolisch (gut gewürzt)
  • Chinesisch (gut & günstig – etwas anders als die gewohnte chinesische Küche – Achtung: Reis muss i.d.R. extra bestellt werden)
  • Indisch (sehr gewürzt)
  • Europäisch – und natürlich
  • Fischgerichte in allen Arten und Formen

Verschiedene Fastfood-Restaurants sind hier genauso zu finden wie andere hauptsächlich südafrikanische Franchiseunternehmen. Diese findet man vor allem in den neuen Malls, die derzeit wie Pilze aus der Erde schießen und sind daher auch recht teuer verglichen zu den alteingesessenen lokalen Restaurants.

Achtung

auf einigen Menükarten ist die Mehrwertsteuer (15%) enthalten (VAT oder TVA included), bei anderen wird sie auf die Gesamtsumme aufgeschlagen (VAT oder TVA not included).

Wer auf Mauritius Urlaub macht, der darf die Insel nicht verlassen, ohne das Nationalgericht Curry gegessen zu haben (nicht vergleichbar mit dem Curry der deutschen Currywurst).

Man hat sogar die Auswahl: man kann es mit Huhn, Rind oder Fisch essen. Und zwar immer auf einem riesen Berg Reis, dazu ein Gurkensalat mit Chilly… hmmmm.

Die Mauritianer sagen übrigens, dass ein gutes Curry zweimal brennen muss: zum Essen und am Tag danach…

Getränke

Die großen Softdrinkfirmen haben auch vor Mauritius nicht halt gemacht. Die großen Sodahersteller mit ihren Produkten werden auf Mauritius abgefüllt und gibt es an jeder Ecke. Sie sind relativ günstig, allerdings wird nicht mit Farbstoffen oder Zucker gespart.
Mauritianer bevorzugen stilles Wasser (Val Spring, Christal, Vital), es gibt aber Sprudelwasser (Sparkling Water). Bier wird auch auf Mauritius gebraut.

Typisch mauritisch ist Phoenix-Bier oder das etwas stärkere „Blue Marlin“. Ein weiteres, in Mauritius gebrautes Bier, ist das „Black Eagle“. Guinness (Special Export) wird auch lokal hergestellt, wird dem Guinnessliebhaber aber sehr wahrscheinlich nicht schmecken, da es geschmacklich sehr weit weg vom gewohnten Guinness aus Irland liegt.

Cider ist auch hier auf der Insel erhältlich, neben importiertem französischem und südafrikanischem (alkohol & -frei), stellt seit nicht all zu langer Zeit Phoenix auch Cider her, mit Alkohol (schwarzes Etikett) und ohne Alkohol (weisses Etikett).

Wein ist relativ teuer, da er importiert werden muss. Beliebt sind leichte Weine aus Südafrika (Blouberg, Neederburg) oder französische Weine. Es gibt auch schon Weine um die 50 Rupees hier, diese werden aber bevorzugt zum Kochen benutzt. Vielleicht ist er aber, wenn es mal wieder kälter wird, zum Glühwein verarbeitbar.

Das Hauptgetränk der Einwohner ist allerdings der hier hergestellte Rum. Von einfach (Goodwill) bis etwas edler (Green Island); pur, mit Cola oder in leckeren Cocktails. Importierte Alkoholika sind wegen der sehr hohen Einfuhrzölle sehr teuer.

Hier ein paar Bilder zu Essen & Trinken.