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Beitragvon Joe » Mi Okt 10, 2007 15:27

Hallo Sundri,

ich habe in den 4 Jahren in denen ich hier lebe noch nicht einmal gehört, das Ausländer hier ein Wahlrecht haben oder das überhaupt das jemand auch nur in Erwägung zöge.

Dazu muss man die mauritianische Staatsnagehörigkeit annehmen und das heisst für Deutsche, das sie dann ein ernsthaftes Problem haben, denn der deutsche Staat erlaubt ja bekanntlich nur eine Staatsangehörigkeit im Gegensatz zu den meisten europäischen Nachbarstaaten. Also hat man als Deutscher in dem Punkte eindeutig die A..-Karte gezogen. Bleibt nur ein Wechsel der Staatsangehörigkeit innerhalb der EU mit anschliessenden Antrag auf MRU-Staaatsbürgerschaft.

Oder jemand mit viel Geld wandert nach Brüssel und prangert das deutsche "Es kann nur eine geben"-Prinzip als diskriminierend an und gewinnt es dann sogar . . . träum ... träum

Gruss, Joe
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Beitragvon Sundri » Mi Okt 10, 2007 17:57

Hallo Joe,
..das heißt, du hättest gern beide...träum weiter... :wink)
...komme bald vorbei, um ein bißchen am Strand zu träumen...allerdings nicht von Politikern... :mrgreen:

Gruß Sundri
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Beitragvon Joe » Mi Okt 10, 2007 20:54

Hi Sundri,

natuerlich wuerde ich das sofort machen. Wuerde sogar sofort den D-Pass gegen jeden anderen europaeischen Pass tauschen, wenn es denn moeglich waere.

Aber der einzig gangbare Weg scheint zu sein, 2 Jahre in Frankreich zu leben, dann dort die FR-Staatsbuergerschaft anzunehmen und dann zurueck nach MRU zu gehn. Aber andere Laender erlauben es auch, weiss nur nicht wie lange man dort fuer den Wechsel warten muss.

Es soll auch gehene einen Sonderantrag beim deutschen Staat zu stellen, weil man ja durch die deutsche Staatsbuergeschaft ernst zunehmende Nachteile in MRU erleiden muss - Grundstueckswerb etc. - aber bei den deutschen Buerokraten weiss man nie wo man damit dann endet. Viel Vertrauen habe ich da nicht.

Also wer plant nach MRU zu gehn ... erst 'ne andere europaeische Staatsbuergerschaft annehmen und dann ab nach MRU, dann klappts auch mit der MUR Staatsbuergerschaft.
Gruss, Joe
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Beitragvon Titus » Do Okt 11, 2007 10:37

Aber Ihr habt doch schon alle freies Wahlrecht !!

Sowohl die freie Wahl, wo Ihr den Urlaub verbringen wollt, als auch (wie im Fall vom Joe), die Wahl, wo Ihr Euren Lebensmittelpunkt setzt.

Joe hat geschrieben:Also wer plant nach MRU zu gehn ... erst 'ne andere europaeische Staatsbuergerschaft annehmen und dann ab nach MRU, dann klappts auch mit der MUR Staatsbuergerschaft.


Das klingt aber kompliziert, Joe.
(so, ... und jetzt wird's politisch)
Aber was mich interessieren würde ist, was versprichst Du Dir von der mauritianischen Staatsangehörigkeit?

Meine Vermutung ist, dass es um die wirtschaftlichen Benachteiligungen geht, wie Land-/Immobilienerwerb, Firmenanteilen, etc.

Ehrlich gesagt könnte ich diese Gründe nicht nachvollziehen. Mein persönlicher Standpunkt ist jedenfalls solche Kröten nicht zu schlucken. Aber ich bin in dieser Hinsicht eher die starrsinnige Type.

Man will mein Geld, meine Wirtschaftskraft, meine Fachkenntnisse und Investitionen, meine Steuern, ohne mir die gleichen wirtschaftlichen Möglichkeiten einzuräumen? Persönlich sage ich "Non, merci" dazu.

Und meine Staatsangehörigkeit aufgeben, nur um wirtschaftliche Diskriminationen auszubügeln wäre auch nicht mein Ding.
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Beitragvon Werner » Do Okt 11, 2007 11:01

Ich möchte jetzt nicht in's Detail gehen. :O)
Aber.:
Wenn man ein wenig clever ist...muß man nicht unbedingt wirtschaftliche Diskriminierung hinnehmen. :ploppop
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Beitragvon Joe » Do Okt 11, 2007 11:12

Werner,

das weiss ich auch und solange man diesen Weg ohne Probleme gehen kann ists auch ok. Aber man geht ein erhöhtes Risiko ein und wenn man eine Kurskorrektur machen muss, warum auch immer, kann es passieren das die Konstruktion dann auf einmal nicht mehr hält und man in einem Haufen Scherben endet..

Titus,

dafür sind die Steuern und andere interessante Anreize da. Und im übrigen sind diese Nachteile ja nur wegen der sturen Haltung der Bundesrepublik Deutschland für deutsche Staatsbürger so negativ. Für Engländer, Fanrzosen etc. gibts da keine Probleme. Der deutsche Staat mit seinem Auschliesslichkeitsansprch "Es kann nur eine geben" erzeugt damit die Probleme und nicht nur hier in Mauritius. Man kann das durchaus als eine Diskriminierung des deutschen Bürgers durch den deutschen Staat innerhalb der EU und darüber hinaus sehn.
Gruss, Joe
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Beitragvon Titus » Do Okt 11, 2007 11:49

Joe hat geschrieben: Der deutsche Staat mit seinem Auschliesslichkeitsansprch "Es kann nur eine geben" erzeugt damit die Probleme.
Man kann das durchaus als eine Diskriminierung des deutschen Bürgers durch den deutschen Staat innerhalb der EU und darüber hinaus sehn.


Darauf hast Du als deutscher Bürger aber Einfluss, schliesslich darfst Du auch mit Wohnsitz in Mauritius noch weiterhin an den Wahlen in Deutschland teilnehmen.
Musst halt Parteien wählen, die das in ihrem Programm haben.

Wenn diese dann nicht gewinnen (und das ist momentan der Fall) - tja, dann muss man nach demokratischen Spielregeln halt die Kröte schlucken.

Aber ich glaube, Werner wäre auch nicht glücklich, wenn die Doppelstaatsbürgerschaft eingeführt wird.
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Beitragvon Sundri » Do Okt 11, 2007 11:49

Hallo Titus,
Ist das in Réunion wesentlich anders, weil es zu Frankreich gehört? :-k
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Beitragvon Titus » Do Okt 11, 2007 12:12

Ja, Sundri, ich habe hier in Reunion die gleichen Rechte (und Pflichten) wie jeder Bürger, mit den Ausnahmen:
- Parlamentswahlen & Präsidentenwahlen.

Also kann ich als Deutscher, genau wie jeder Franzose, Firmen eröffnen, Bankkonten führen, Land kaufen, Immobilien handeln, an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen, und auch bei Gemeindewahlen & Europawahlen teilnehmen. Sowohl als Wähler, als auch als Kandidat.
Und im Erstfall könnte ich auch Sozialhilfe beziehen.

Wie es mit dem Beamtenstatus bestellt ist, weiss ich allerdings nicht - allerdings kenne ich hier deutsche Lehrer und Ärzte, die im Öffentlichen Dienst arbeiten, also vermute ich, dass es auch geht, aber vielleicht nur bei einigen sensiblen Dienststellen (wie Innenministerium, Verteidigungsministerium) eingeschränkt ist.

Das war aber auch nicht immer so. Das mit dem Wahlrecht ist recht neu (so 6-7 Jahre).
Vor 10 Jahren benötigte man auch noch eine Aufenthaltsgenehmigung (gibt's heute auch nicht mehr)

Übrigens hat Deutschland mit Frankreich auch einen Sondervertrag (seit 2000) bezüglich der Doppelstaatsbürgerschaft abgeschlossen.

Ich kann also im vereinfachten Beibehaltungsverfahren die deutsche Staatsangehörigkeit behalten, sollte ich die französische Staatsangehörigkeit annehmen.

Den Beibehaltungsantrag muss man aber trotzdem stellen - nur benötigt man keine Begründung mehr, warum man die deutsche Staatsangehörigkeit noch weiterhin behalten möchte.

Ich hab's aber trotzdem nicht gemacht - auch wenn ich zugeben muss, schon mal darüber nachgedacht zu haben. Gerade weil's so einfach geworden ist.

@ Joe
Ich würde Dir übrigens mal empfehlen, einfach den Beibehaltungsantrag zu stellen. Mehr als abgelehnt werden kann er doch nicht.
Gute Gründe gibt es doch bei Mauritius wirklich viele, einer von denen wird doch sicherlich bei Dir auch vorhanden sein.
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Beitragvon Sundri » Fr Okt 12, 2007 22:19

Titus hat geschrieben:Und im Erstfall könnte ich auch Sozialhilfe beziehen.


Hallo Joe!
Könntest du das in Mauri, wenn du abrutschen solltest, Gott bewahre dich davor, auch? :ob

Gruß Sundri
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