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Urlaubs Informationen, entnehme ich hauptsächlich aus

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Beitragvon antje » Mi Sep 06, 2006 23:34

Sehr geehrter Herr Därr,

ich hätte da einmal eine Zwischenfrage.

Auf welchen Abschnitt im vorhergehenden Satz bezieht sich Ihre Aussage: "Wenn es aber um Bewertungen (schön?, gut?, freundlich?, sauber?, ruhig?) geht, sieht das anders aus."

Nehmen Sie hier Bezug auf "... umfangreiche Recherche und entsprechendem Zeitaufwand ... " oder auf "... im Internet Auskunft ... finden." ?

Mit freundlichem Gruß
Antje

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Beitragvon WolfgangDaerr » Fr Sep 08, 2006 12:23

antje hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Därr,ich hätte da einmal eine Zwischenfrage.Auf welchen Abschnitt im vorhergehenden Satz bezieht sich Ihre Aussage: "Wenn es aber um Bewertungen (schön?, gut?, freundlich?, sauber?, ruhig?) geht, sieht das anders aus."Nehmen Sie hier Bezug auf "... umfangreiche Recherche und entsprechendem Zeitaufwand ... " oder auf "... im Internet Auskunft ... finden." ?Mit freundlichem Gruß
Antje

Liebe Antje,

man findet im Internet natürlich bei entsprechender Recherche neben "harten Fakten" auch viele "subjektive Bewertungen". Bei den Fakten ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie "stimmen" hoch, bei Bewertungen aber ist das Riskio hoch auf die falsche Fährte gelockt zu werden. Was hat der Autor gerade erlebt? War er "schlecht drauf", weil ihm seine Freundin weggelaufen ist und daher waren die Hotelangestellten auch zu ihm "unfreundlich"? Hatte er Krach mit dem Hotelmanager, weil sich die beiden nicht riechen konnten? War er noch nie in einem 5-Sternehotel und war nur deshalb von dessen (eigentlich unterdurchschnittlichen Qualitäten) begeistert? Ist er vielleicht sogar ein Konkurrent? War er dort, als der normale Koch krank war und noch kein angemessener Ersatz gefunden war? Gab es ein den 14 Tagen eine Quallenplage, die es vorher und nachher niemals gegeben hat? Hat ein paar Tage vor seiner Ankunft ein Sturm das Meer aufgewühlt und der Strand war deshalb vorübergehend mit scharfen Korallenstücken übersäht? Mag der Autor keine "asiatische " Architektur und fand das Hotel deshalb "häßlich"?

Diese Liste könnte man unendlich fortsetzen. Da man als Leser im Internet den Schreiberling in der Regel nicht fragen kann und daher nicht rausfindet, ob seine Bewertungen das Hotel beschreiben oder vielleicht eher ein Spiegelbild seines damaligen seelischen Zustands sind, reduziert sich die Aussagekraft sehr stark.

Ein Beispiel : im "Seychellenforum" wired seit Jahren über das Gästehaus "Villa Batista" diskutiert. Die einen sind begeistert, Zimmer sauber, Strand ein Traum, Essen gut, Personal nett. Und die anderen berichten genau das Gegenteil. Nur beim Strand sind sich alle einig (harter Fakt!). Und was ist die Wahrheit? Wenn man die Diskussion jahrelang verfolgt, kann man den Schluss ziehen: Die Qualität der "weichen Kriterien" schwankt im Hotel stark. Und so ist es auch. Normaler Weise aber schaut ein Leser nur in den Wochen vor seiner Hotelentscheidung rein und findet vielleicht nur eine oder zwei von Dutzenden von Bewertungen. Wenn die zufällig gut waren, bucht er "Batista. Möglicherweise wird er dann bitter enttäuscht, kann den Urlaub aber nicht zurückgeben. Was tun wir: wir sagen den Gästen: "der Strand ist toll, aber die sonstigen Qualitäten schwanken". Dann kan der Gast sich überlegen, ob ihm der tolle Strand es wert ist, das Risiko auf sich zu nehmen und möglicherweise in eine "schwache Phase" zu geraten.

Fachleute informieren sich ständig und auf vielen Wegen: im Internet (deshalb lese und schreibe ich hier!), durch Gespräche mit den Hoteliers, durch eigene Aufenthalte in den Hotels, edurch Gespräche mit zurückkehrenden Gästen u.s.w. . Dabei ergibt sich im Laufe der Jahre ein komplettes Bild in dem man erkennen kann für "welchen Gast" ist "welches Hotel" das passende Hotel. Das Hotel das für jeden Reisenden "das beste" ist, gibt es nicht. Wer starken Wert auf den Strand legt, ist vielleicht in Hotel A besser aufgehoben, obwohl dort vielleicht die Essensqualität nicht so gut ist wie in Hotel B. Wem aber das Essen wichtiger ist als der Strand, dem empfiehlt man dann Hotel B. Das ist natürlich nur ein Beispiel von unendlich vielen. Und as wird man im Internet nur herausfinden können, wenn man über Jahre alles ließt, was dort über Hotel A und Hotel B geschrieben wird.
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Beitragvon antje » Fr Sep 08, 2006 16:47

Was hat der Autor gerade erlebt? War er "schlecht drauf", weil ihm seine Freundin weggelaufen ist und daher waren die Hotelangestellten auch zu ihm "unfreundlich"? Hatte er Krach mit dem Hotelmanager, weil sich die beiden nicht riechen konnten? War er noch nie in einem 5-Sternehotel und war nur deshalb von dessen (eigentlich unterdurchschnittlichen Qualitäten) begeistert? Ist er vielleicht sogar ein Konkurrent? War er dort, als der normale Koch krank war und noch kein angemessener Ersatz gefunden war? Gab es ein den 14 Tagen eine Quallenplage, die es vorher und nachher niemals gegeben hat? Hat ein paar Tage vor seiner Ankunft ein Sturm das Meer aufgewühlt und der Strand war deshalb vorübergehend mit scharfen Korallenstücken übersäht? Mag der Autor keine "asiatische " Architektur und fand das Hotel deshalb "häßlich"? ...

... ob seine Bewertungen das Hotel beschreiben oder vielleicht eher ein Spiegelbild seines damaligen seelischen Zustands sind...


Mein lieber Herr Wolfgang,

nun kenne ich Ihre Klientel nicht, die Sie tagtäglich beraten, - aber:

Schätzen Sie diese wirklich derart ein, daß Ihre potentiellen Kunden nicht im Stande sind, propagierte subjektive Wahrnehmungen für ihre eigene Interpretation - der aus umfassenden Quellen gewonnenen Erkenntnisse - zu filtern und diese gleichzeitig für die persönlichen Ansprüche richtig einzuordnen ?

Ich kann beispielsweise nicht erkennen, worin der Unterschied besteht, wenn - egal wo - (wörtlich) gesagt wird "... der Strand ist toll, aber die sonstigen Qualitäten schwanken" oder gleichartige Pauschal-Formulierungen Verwendung in Online-Veröffentlichungen finden.

Diese rein wahrnehmungsbehafteten "Phrasen" sind doch in der Regel durch Beantwortung der Fragestellung: Warum, wieso, weshalb, wann ist etwas "...schön?, gut?, freundlich?, sauber?, ruhig?..." im virtuellen Netz untermauert.

Die letztgenannte Darstellungsweise findet man umfassend und tagesaktuell - bei eigenen Recherchen in vielen Facetten, anhand derer das Urteilsergebnis durch Analyse des Gesamtkontextes glaubwürdiger einzustufen ist, als blindlings Informationen zu trauen, die einem vom persönlichen Gegenüber "ans Herz gelegt werden."

Nicht nur auf das Reisegewerbe bezogen, sage ich aufgrund erforschter Dienstleister-Kundenverhältnisse und täglich zu beobachtender Sachverhalte im Wirtschaftsleben:

Problematisch wird es immer, wenn Andere zu wissen meinen, was für das Gegenüber das Beste ist und zwar dann, wenn etwas verkauft werden muß.

Schätzen Sie sich glücklich, daß Sie zu den 20% der Unternehmen gehören, die umsetzen, daß ständig der neueste Informationsstand verfügbar ist, wahrheitsgemäß wiedergegeben wird und die in der Aussendarstellung getroffenen Aussagen im Endergebnis auch den angepriesenen, verkauften Dienstleistungen und/oder Produkten entsprechen - und zwar unter Ausschluß subjektiv zu kategorisierender Kriterien.

edit: Der letzte Absatz bezieht sich auf Ihre Selbstdarstellung - ich bin bis jetzt noch nicht in den Genuß gekommen, mich selbst davon zu überzeugen.

edit: Satz "Problematisch", da hier offensichtlich etwas gehörig mißverstanden wurde.
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Beitragvon napa » Fr Sep 08, 2006 18:39

Liebe Frau Antje
Um was geht es eigentlich ? :he()
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Beitragvon JürgenW » Fr Sep 08, 2006 20:44

napa hat geschrieben:Um was geht es eigentlich ?


Klingt irgendwie, als ob Fr.Antje nicht gut auf Wolfgang (bzw seine Firma) zu sprechen ist? Was den Verdacht nahelegt, dass sie entweder ein Mitbewerber ist, oder aber eine schlecht beratene Kundin, die nachträglich ihm eins auswischen will.
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Beitragvon WolfgangDaerr » Fr Sep 08, 2006 21:21

antje hat geschrieben:edit: Der letzte Absatz bezieht sich auf Ihre Selbstdarstellung - ich bin bis jetzt noch nicht in den Genuß gekommen, mich selbst davon zu überzeugen.

Schlecht beratene Kundin ist Antje nicht, wie man oben sieht. Aber irgendwie geh ich ihr auf die Nerven... :beer) .Ich hab versucht ihre Frage gut zu beantworten. War wohl nichts, denn sie glaubt Menschen nicht, die mit ihrem Fachwissen verdienen. Tja, was tut sie dann wenn sie einen Arzt oder eine Rechtsanwalt braucht? Stehen die auch unter dem Verdacht ihr einen "Krebs" oder einen "Mord" anzdichten, damit sie mit der Behandlung anschließend viel Geld verdienen können?

In einem hat sie recht: wenn ich nicht überzeugt wäre, dass engagierte Beratung für den Gast Vorteile hat, würde ich in meinen früheren Beruf zurückkehren. Aber ich erlebe täglich wie dankbar Gäste sind, wenn ihnen jemand Details flott, glaubhaft und wahrheitsgemäß vermittelt. Das spart viel Zeit vor dem Bildschirm. Und besonders dankbar sind sie, wenn man ihnen subjektive Eindrücke weitergeben kann. Wenn mal die Fakten abgefragt und beantwortet sind, fragen viele Gäste: "wo würden denn Sie lieber hingehen, in Hotel A oder in Hotel B?" Dann hilft Faktenwissen nicht mehr weiter. Dann muss man seinen Eindruck vom Gast mit dem Charakter des Hotels vergleichen. Ist er ein "Touessrok - Typ" oder eher ein "Oberoi-Typ"? Das ist der Teil der Veranstalterarbeit, die mir am meisten Spass macht, besonders wenn sich nach der Reise herausstellt, dass man richtig gelegen hat.
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Beitragvon antje » Fr Sep 08, 2006 22:42

Klingt irgendwie, als ob Fr.Antje nicht gut auf Wolfgang (bzw seine Firma) zu sprechen ist? Was den Verdacht nahelegt, dass sie entweder ein Mitbewerber ist, oder aber eine schlecht beratene Kundin, die nachträglich ihm eins auswischen will.


Jürgen, ... also Gott bewahre, um Himmels Willen: Woraus schließt Du jetzt, daß sich der Beitrag gegen Wolfgang richtet ?

Also weder habe ich irgendetwas mit der Reisebranche zu tun, noch bin ich eine schlecht beratenene Kundin.

Ich kann in meinem obigen Post nichts erkennen, was darauf hindeutet, daß dieser persönlich gegen Wolfgang oder die Firma gerichtet ist.

Deshalb schrieb ich im edit: "...ich bin bis jetzt noch nicht in den Genuß gekommen, mich selbst davon zu überzeugen." Dieser Satz war weder ironisch gemeint, noch sarkastisch, noch sonst irgendwas, sondern ehrlich - ohne jeglichen Hintergedanken.


Vielleicht hätte ich es besser so ausdrücken sollen: Ich bin bisher leider noch nicht in den Genuss gekommen, die Leistungen von Wolfgang in Anspruch zu nehmen, da bekannt ist, daß er als Spezialveranstalter seine Kunden fachgerecht berät, er ständig bemüht ist, diese mit aktuellsten Informationen zu versorgen anhand derer die Kunden Ihre Auswahlentscheidungen treffen können - wie er in seinem obigen Post selbst dargelegt hat, daß er so verfährt (<- darauf bezieht sich das gewählte Wort 'Selbstdarstellung').


Nochmals deutlich: Ich war und bin keine Kundin, habe weder irgendwelche schlechten Erfahrungen mit TrauminselReisen gemacht oder von irgend jemandem gehört, daß dieser von Wolfgang schlecht beraten wurde oder wird.. :!:


3 Aussagen sollte mein Post beinhalten, ich versuche es nochmal auf deutsch:

1. jeder ist doch in der Lage die gefundenen Erkenntnisse - sei es durch pauschale Äußerungen im Internet oder pauschal getroffene Aussagen von Reisebüros - diese für sich selber richtig einzuordnen.

Sei es nun,
a) wenn diese Aussagen lauten: "... schön?, gut?, freundlich?, sauber?, ruhig?..." - dann weiß man, daß jeder diese Pauschal-Urteile mit anderen Sachverhalten verknüpft, oder

b) diese Aussagen sind erklärt durch 'was, wieso, weshalb, warum, wann' ist etwas "... schön?, gut?, freundlich?, sauber?, ruhig?...", dann kann jeder beurteilen, ob für ihn die Kriterien, die er durch die Fragestellung 'was, wieso, weshalb, warum und wann' erfährt, relevant für seine Entscheidung ist.

(mit Klientel ist gemeint: Hat Wolfgang derartige Kunden, die das nicht selbst für sich entscheiden oder beurteilen können und denen man erklären muß, daß schön, gut, sauber ... relativ zu sehen ist - dies kann ich mir nicht vorstellen)


2. Gerade diese Informationen zum 'Was, wieso, weshalb, warum und wann' ist etwas "... schön?, gut?, freundlich?, sauber?, ruhig?..." erfährt man doch tagesaktuell bei eigenen Recherchen äußerst vielschichtig im Internet und jeder kann für sich die Informationen rausziehen, die er dabei selbst für wichtig erachtet.


3. Bekommt man diese Informationen jedoch nur aus einer Hand (damit ist keinesfalls Wolfgang oder sein Unternehmen gemeint ... ich weiß nicht, wie man dies in den Satz hinein interpretieren kann, ab diesem Absatz heißt es extra "Nicht nur auf das Reisegewerbe bezogen") - und holt keine weitere Meinung ein, läuft man bei 80% aller Unternehmen - die etwas verkaufen müssen-, Gefahr, daß gerade diese eine Informationsquelle

a) sich nicht die Mühe macht, ständig auf dem aktuellen Stand zu sein (Wie ist die derzeitige Lage vor Ort, Hotel, Essen, Strand, usw. ...),

b) der Verkäufer diese Informationen zwar kennt, aber bewußt falsch weitergibt (wahrheitsgemäß)

c) der Verkäufer behauptet: Wir haben das Beste, das Größte, das Schönste (was unter Ausschluß der subjektiven Kriterien, dann natürlich nicht so ist).

Dafür steht der Absatz: "Problematisch wird es immer, wenn Andere zu wissen meinen, was für das Gegenüber das Beste ist." Beispiel hierfür (der Anlageberater mit dem todsicheren Tip, der Reiseverkäufer mit dem schönsten Hotel, der Anbieter mit dem unschlagbaren Angebot, usw., etc.)

" ... und zwar dann, wenn etwas verkauft werden muß." - steht dafür, daß die oben erwähnten Punkte unter b) und c) besonders von Verkäufern manipuliert werden, wenn etwas an den Mann gebracht werden soll.

Auch hier kein Wort davon, daß ich mich erdreiste, dies auf Wolfgang zu beziehen.

Wo habe ich da jetzt ein Problem mit ihm, mit seinem Unternehmen oder will ihm eins auswischen - das verstehe ich nicht. Wenn dem so wäre, hätte ich das Problem namentlich benannt.

Schöne Grüße
Antje

Sollten noch weitere Unklarheiten bestehen, versuche ich die natürlich zu erläutern.
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Beitragvon antje » Fr Sep 08, 2006 23:28

Da Wolfgang bereits geantwortet hat, während ich noch am Verfassen war, mein reply dazu:

Aber irgendwie geh ich ihr auf die Nerven... onfire .


Also zunächst gehen Sie mir nicht auf die Nerven. Ich sehe, Sie verstehen meinen trockenen Humor nicht. Ich habe Sie zunächst mit 'mein lieber Herr Wolfgang' angeredet, da Sie sich im Nicknamen mit 'WolfgangDaerr' präsentieren und als Anrede hier das Du üblich ist. Insofern suchte ich nach einer witzigen Form Sie anzusprechen.

... denn sie glaubt Menschen nicht, die mit ihrem Fachwissen verdienen. Tja, was tut sie dann wenn sie einen Arzt oder eine Rechtsanwalt braucht?


Da man in 80% der Fälle davon ausgehen kann (... und wie nun schon mehrfach erwähnt, zielte das nicht auf Sie ab), daß es sinnvoll ist, sich Informationen aus mehreren Quellen zu beschaffen.

Nicht umsonst heißt es immer und überall, auch in Fachzeitschriften: "... holen Sie sich eine zweite, eine dritte, eine vierte Meinung ein."

Das ist doch nichts Außergewöhnliches oder Neues oder Sie Diskreditierendes.

Und was spricht dagegen sich diese Informationen von mehreren Fachleuten aus dem Internet zu holen, die Ihre Kenntnisse dort veröffentlicht haben, um sich aus der Vielzahl der gewonnenen Infos ein eigenes Urteil zu bilden.

Aus Ihren obigen Antworten schließe ich, daß Sie sich auch nicht nur auf eine Quelle verlassen, sondern Sie bilden sich Ihr Urteil selbstverständlich auch aus der Vielzahl der gewonnenen Erkenntnisse.


Und das wird man im Internet nur herausfinden können, wenn man über Jahre alles ließt, was dort über Hotel A und Hotel B geschrieben wird.


... und genau das zweifle ich aus den erwähnten Argumenten an; weiter daß der konventionelle Buchungsweg bei 80% der Veranstalter wesentlich spärlichere Informationen bietet als die eigene Recherche.
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Beitragvon antje » Sa Sep 09, 2006 6:04

Angeregt durch meine bessere Hälfte möchte ich meine "kühne" These noch mit Beispielen belegen. Nicht daß man meinen könnte, ich trete in den Kreuzzug - gegen (Achtung, das ist jetzt wieder witzig gemeint ->) "meinen lieben Herrn Wolfi".

- Apotheke
Sachverhalt: Ein Spray sollte abgeholt werden. Aussage der Apothekerin: "Das gibt es nicht mehr, wurde vor 1 1/2 Jahren vom Markt genommen. Es gab einen Rückruf. Ein Ersatz-Sprayprodukt gibt es nicht, wird vom Hersteller auch nicht angeboten." Frage: Weshalb gab es einen Rückruf. "Das wissen wir nicht."

Konsequenz:
Medikament & Rückrufsuche im Internet. Nach 1 min Ergebnis: Beinhaltete FCKW. -> Herstellerdatenbank befragen - und siehe da, das gleiche Spray gibt es seit 1 1/2 Jahren FCKW-frei. Versandapotheken-Befragung - weitere 2 Vergleichsprodukte anderer Hersteller mit den gleichen Inhaltsstoffen erhältlich.
(Anmerkung dazu: In der Apotheke liegen Listen aus, auf denen man unterschreiben soll, daß Internet-Versandapotheken [Übertreibung meinerseits ->] das 'Werk des Teufels' sind und verhindert werden müssen; da man nur in der konventionellen Apotheke ausführliche wahrheitsgemäße Beratung erfährt)


- ein Fahrzeug-Händler, der von sich behauptet im Premiumsegment des Automobilhandels tätig zu sein
Sachverhalt: Inspektion steht an. Während der Ausführung erscheint Meister mit der Mitteilung, der Airbag sei defekt, "...wurde das nicht in Ihrer Instrumententafel angezeigt? Wir müssen die Sensormatte unter dem Beifahrersitz tauschen - Komplettausbau Innenverkleidung rechte Seite - Sitz etc.; es ist besser, wenn wir das gleich mit ausführen" - Summe incl. Arbeitseinheiten 2.500 EUR. Frage an den Meister: Was ist die Ursache dafür, daß eine Sensormatte unter dem Beifahrersitz nicht mehr funktioniert und gleichzeitig die dafür vorgesehene Warnleuchte nichts anzeigt. Antwort: "Das kann schon mal passieren."

Konsequenz:
Suche nach 'Sensormatte Defekt Beifahrerseite KFZ-Typ' -> nach 5 min Hinweise im Internet -> liegt meist an der Steckerverbindung. Auslesen des Fehlerspeichers beim nächsten Händler - 2 Handgriffe - Steckerverbindung fixiert. 10 EUR und ein Dankeschön für die Kaffeekasse.
(pikant: vor 8 Wochen wurde der 20 Mill. Eur Investitionskosten-Neubau des 1. Händlers eingeweiht; ein Schelm, der dabei denkt, daß auf Kosten der angenommenen Unwissenheit des Kunden vorgegangen wird)


- SD-Chipkartenkauf für Digitalkamera beim Fachhändler
Sachverhalt: Frage an den Verkäufer: Welche Lese- und Schreibgeschwindigkeit hat die Karte ? Antwort: "Wozu wollen Sie das wissen, das ist die schnellste und beste, die es zur Zeit auf dem Markt gibt."

Konsequenz:
Bezeichnung der 'schnellsten und besten' Karte im Web suchen. Dort ist ausführlich aufgeführt unter welchen Anwendungen sie noch die Schnellste ist - anhand derer man entscheiden kann, lege ich Wert auf Fotos oder bewegte Bilder. Ergebnis: obige Karte war Ladenhüter.


- Waschmaschine
Sachverhalt: defekt - Display-Fehleranzeige Fxx; Empfehlung im Handbuch -> Kundendienst rufen. Kundendienst-Aussage nach kurzem
Einschalttest: "Hmm, wahrscheinlich Motor kaputt." Nach näherer Begutachtung -> "Bürstenkohlen sind nicht mehr gut - Motor muß gewechselt werden. Muß ich bestellen, erneute Anfahrt, Ein- Ausbau ca. 1,5 Stunden"

Konsequenz:
Fehler Fxx + Waschmaschinentyp im Internet eingegeben. Neben vielen unsachlichen Bemerkungen, wie 'das, kannste vergessen', 'schmeiß das Ding aus dem Fenster' nach 10 min der entscheidende Tip -> Bürstenkohlen müssen min. noch 20mm haben, Motorelektronik-Platine ausbauen, Lötpunkt am Kondensator xx überprüfen, ggf. nachlöten. -> Gesagt probiert - läuft wieder einwandfrei.

...

Dies läßt sich leider beliebig fortsetzen.

Lange Zeit ging ich davon aus, daß dies Einzelfälle sind, bis sich derartiges seltsamerweise häufte und der gesamte Kollegen- u. Bekanntenkreis ständig über solche Sachverhalte berichtet. Dabei das Ganze nicht blauäugig als Pauschalurteil gefällt, sondern aus allen Blickwinkeln beleuchtet - warum, wieso, weshalb, gerade jetzt, zu diesem Zeitpunkt.


Auf Grundlage dessen entstand: "Problematisch wird es immer, wenn Andere zu wissen meinen, was für das Gegenüber das Beste ist und zwar dann, wenn etwas verkauft werden muß."


Weiter ist diese These nicht meine Erfindung, sondern kann monatlich in Fachzeitschriften, wie der Absatzwirtschaft und anderen Medien abgeleitet werden, die unter Ausschluß des investigativ-journalistischen Teils beim Übriggebliebenen den Zustand der vielzitierten Service-Wüste in D beschreiben.

Wer nach persönlicher Erfahrung sagen kann, die Verteilung mit 20:80 ist zu hoch gegriffen - gut so; Für oben auszugsweise dargestellte Beispiele für mich zutreffend.

Im Gesamtkontext betrachtet: Besser im Internet vielschichtige Informationen einholen, als zu sagen: Herr Kundendienstmeister, schön, daß Du mir alles gewechselt hast; und wenn sich aus dem Gesamtsachverhalt ergibt -> der Meister lag mit seiner Diagnose richtig - wunderbar, dann freut es beide.
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