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Tourismusgipfel erreicht?

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Beitragvon Frankie » Mo Jun 28, 2004 15:41

Harald hat geschrieben:
@Frankie
und gerade auch von deutschland aus, wo ja alles besondere immer hochpreisiger wird.


Was denn zum beispiel? in relation zur Wirtschaftslage ist dies berechtigt korrekt.


also ich finde es nicht berechtigt korrekt, wenn die teuerungsraten über dem wirtschaftswachstum und der inflationsrate liegen. hinzu kommen lohnnebenkosten auf hohem niveau und echte gehaltseinbußen quer durch alle bevölkerungsschichten, besonders bei denen, die man mittelstand nennt. da dreht man den euro schon zwei mal mehr um, bevor man ihn in das sparschwein steckt, auf dem mauritius steht. und am ende ist die pauschalreise dann wieder 200 euro teurer, als noch vor einem jahr...

das nur mal als antwort auf deine nachfrage. eigentlich ist das ja ne ganz andere diskussion.

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Frankie
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Beitragvon Harald » Do Jul 01, 2004 22:55

also ich finde es nicht berechtigt korrekt, wenn die teuerungsraten über dem wirtschaftswachstum und der inflationsrate liegen.


Die liegen nicht darüber sondern entsprechen auch den Wert des Geldes, sprich Euro.

gehaltseinbußen quer durch alle bevölkerungsschichten


Das ist ganz normal das spiel der Wirtschaft, wird deine Fähigkeit nicht mehr gebraucht so soll mann auch nicht mehr länger dafür den gleichen Lohn bekommen. So ist das in der IT Branche, alles schwankt wackelt und boomt oder hat eine Talfahrt, so auch die Gehälter.

ende ist die pauschalreise dann wieder 200 euro teurer, als noch vor einem jahr...


Indem Bereich sind die Preise recht konstant geblieben. Eigentlich sind die moment unterm Preis.
Harald
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Beitragvon Frankie » Fr Jul 02, 2004 14:19

Die liegen nicht darüber sondern entsprechen auch den Wert des Geldes, sprich Euro..


hey, hey, jetzt wirds im forum ökonomisch. die teuerungsrate liegt momentan in deutschland bei 2%, gegenüber einem prognostizierten wirtschaftswachstum von, wenns gut läuft, 1,5%. dat is nich gesund. und einer der gründe, warum ich dieses jahr nicht nach mru fliegen kann. :wink)

Das ist ganz normal das spiel der Wirtschaft, wird deine Fähigkeit nicht mehr gebraucht so soll mann auch nicht mehr länger dafür den gleichen Lohn bekommen. So ist das in der IT Branche, alles schwankt wackelt und boomt oder hat eine Talfahrt, so auch die Gehälter.


klar ist das "normal". es ging ja auch nur darum nach erklärungen zu suchen, warum ersttäter momentan vielleicht eher nicht nach mru fliegen, sondern am baggersee urlaub machen.

Indem Bereich sind die Preise recht konstant geblieben. Eigentlich sind die moment unterm Preis.


das muss ich mal bei meinem reisebüro zitieren. :wink) ok, ich hatte interessenhalber nur bei der TUI geguckt und noch nicht den ganzen markt gesichtet, aber da waren pauschale fernreisen moderat teurer, als noch vor einem jahr. was mir angesichts der gestiegenen grundnahrungsmittel für flugzeuge auch einleuchtet. leider. und für 2005 fürchte ich weitere anstiege! hey, und das, obwohl ich ein positiv denkender mensch bin.

gruß frank
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Beitragvon Harald » Mo Jul 05, 2004 18:02

Ja Frank, kann sein das ab 2005 die Reisepreise steigen, aber meine erfahrungen sagen das, das was wir prognostizieren oft erst dann in 3 Jahren passiert. Z.b. jetzt sollen wir nochmal extra auf alle Brenner usw. zahlen. Das haben wir auch vor einigen Jahren vorrausgesehen, jetzt solls aber richtig kommen.

Z.b. sollen die Flieger jetzt Steuern auf Sprit zahlen damit die Bahn mal wieder weniger konkurrenz hat. Und was kann mann zu den Bahn Preisen sagen ?

Du hast auch recht mit den Preis anstiegen, irgendwie macht sich die Wirtschaft auch selber kaputt mit diesem system.
Harald
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Beitragvon Klaus » Do Jul 08, 2004 14:15

Harald hat geschrieben:Mit der Politik, Hotelbesitzern und neuen kommenden Bachelor Politikern ist der Gedanke an solch ein Business nicht vorstellbar.

Hallo Harald,

ich gebe dir Recht, im Moment ist daran nicht zu denken. Aber ich meine dass die ersten dunklen Wolken am strahlendblauen Wirtschaftshimmel von MRU schon zu sehen sind:

- die Textilindustrie wandert seit Jahren langsam aber sicher nach Asien und Madagascar ab
- der Zuckerpreis verfällt (derzeit 1/3 weniger als im Vorjahr, und Zucker bringt knapp 20 % der Exporteinnahmen)

- Cyber-island und offshore-banking bringen auch nicht so viel wie gedacht.

- Die Regierung von MRU droht London derzeit mit dem Austritt aus dem Commonwealth wegen der ungelösten Probleme mit den Chagos islands, ein Schritt (wenn MRU ihn denn wirklich tun würde) welcher mittelfristig für das Land politisch und wirtschaftlich mehr Nachteile als Vorteile bringen würde.

Also müsste der Tourismus die fehlenden Einnahmen kompensieren und würde zum Wirtschaftsfaktor No. 1 erhoben. Da man aber die Kostenschraube für Urlauber auch auf MRU nicht beliebig in die Höhe drehen kann, bliebe nur ein Weg: Masse statt Klasse. Und das ist dann Dom.Rep. im Indischen Ozean.

Gruß
Klaus
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Beitragvon Fräulein Beck » Do Jul 08, 2004 17:59

@Klaus: Danke für den klaren Überblick. Das habe ich auch so aus der wöchentl. Cinq plus heraus verstanden. Und dann kommt noch die Auseinandersetzung mit den USA über die Zollprivilegien und Diego Garcia.
Also, wenn wir dann die Putzfrauen aus W-Europa in Trou aux Biches beim Grasen finden, bleibt wohl nur noch ds Haus in den Vogesen... :pp)
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Beitragvon Harald » Mi Jul 14, 2004 0:03

Da muß MRU sehr aufpassen mit seinen Streitigkeiten gegen die USA & UK.
Weil 1. mir ist nicht recht klar was MRU der Finanzmacht UK drohen kann, was haben die der UK zu bieten was die brauchen ? Und den Staaten haben die recht nicht viel zu bieten. MRU braucht ein Starken Partner. Vielleicht SA ?
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Beitragvon Joe » Mi Jul 14, 2004 1:54

Der Grund warum Mauritius mit dem Austritt droht, ist das es, solange es im Commonwealth verbleibt in Den Haag keine Klage gegen England erheben kann wegen der Vertreibung der Einwohner des Archipels, die heute in Vororten von Port Louis in nicht sehr guten Verhaeltnissen leben muessen.

Es hat ja schon eine Gericht sverhandlung in England gegeben, da diese Einwohner ja als Mitglieder des Commonwealth das Recht haben Klage in England zu erheben. Diese Klage haben Sie uebrigens im Jahre 2000 erfolgreich gewonnen.

Nur genutzt hat es Ihnen wenig, denn die britsiche Regierung hat sich einfach ueber das Urteil hinweggesetzt. Ist einfach wenn man selber die Regeln festsetzen kann.

Saemtliche bisherigen Versuche von Premierminister Berenger mit Blair zu verhandeln sind von Blair ignoriert worden, ja er wollte Ihn noch nicht mal empfangen.

Nun wo Blair, England und die USA durch das Irak-Fiasko unter heftigem internationalem Druck stehen, macht die MRU-Regierung Ihnen noch ein weiteres Feuer unter dem Allerwertesten an, denn es gilt unter Juristen als ziemlich sicher, das das Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof gewonnen wuerde.

Und das wollen England und die USA zur Zeit bestimmt garantiert gerne vermeiden. Denn im Grunde hat England das Archipel den Bewohner gestohlen und die USA sind als Hehler aufgetreten, weil die strategische Lage fuer sie wichtig ist. Wenn das so oder in aehnlicher Form in Den Haag im Urteil stehen wuerde, dann waere der Ruf beider Laender aufs Schwerste angeschlagen.

Was Berenger nun aber da rausbekommt; das steht auf einem anderen Blatt. Eventuell wird er ja mit einer Zusage auf freien Zugang zum EU-Markt fuer Zucker, Textilien usw. "entschaedigt" / abgespeist. Aber eine bessere Chance als die Jetzige wird er wohl nicht mehr kriegen. Deshalb halte ich das fuer durchaus vernuenftig, was er da nun veranstaltet.

Aber eine reine Entschaedigung waere natuerlich sehr kurzsichtig, auch wenn es jetzt natuerlich fuer eine Weile hilfreich fuer MRU waere. Die Ex-Bewohner des Archipels wuerden Ihm und seiner Regeierung das auch garantiert uebel nehmen.

Das groesste Problem sind aber die Amis. Sie wollen Diego Garcia garantiert nicht rausruecken und bei der Arroganz der aktuellen Busch-Regierung ist von dort nicht viel zu erwarten. Und die Englaender wollen den Amis nicht ans Bein treten. Die Englaender sind aber zunaechstmal der Dreh- und Angelpunkt in der Geschichte. Ein schwierige Kiste das Ganze.
Gruss, Joe
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Beitragvon Klaus » Di Aug 17, 2004 11:43

Uncertain future for Mauritius' tourism sector

afrol News, 12 August - The tourism industry, one of the principal economic sectors in Mauritius, is running into troubled waters. A slow start to this year's season and the possible arrival of international low-budget operators is shaking up Mauritian stakeholders, fearing that times may change.
So far, the 2004 tourist season in Mauritius has had a very slow start. Mauritian authorities talk about a fall in the number of tourist arrivals this year - a trend that seems likely to be strengthened as the seasons nears its end.

Mauritius has always been marketed as a high-class destination with a price level scaring off most potential visitors. This year's drop in arrivals in many ways reflects the trend of European tourists desiring to reach destinations with a good value for their money. While Mauritius now can count on several low and medium price hotels, there are no licensed carriers taking tourists to the island at a favourable rate.

Ironically, new developments that could turn these negative trends are met with great concern among Mauritian tourism stakeholders. Mauritian authorities are currently negotiating with the German airline company and budget tour operator LTU. If an agreement is reached, Mauritius could for the first time open its air space to a normal-priced tour operator.

LTU plans to offer reasonable - not low price - flights from Germany to Mauritius and to use the Indian Ocean island's free medium class hotel capacity. These possible organised tours would, for the first time, make Mauritius a holiday destination for middle class Europeans. Further, it would better exploit the growing capacity of medium class hotels on the island.

Finally, the possible Mauritian deal with LTU would increase the arrivals of German tourist to the island. According to data from the Statistics Unit at the Mauritian Tourism Ministry, Germans are the already third largest national group of tourist arriving the country, after French and British nationals. Four out of five tourists going to Mauritius are Europeans and German nationals constitute one eighth of this group.

Despite these obvious benefits to the Mauritian tourism sector, the proposed deal is met with scepticism from within the sector. The Mauritian newspaper 'L'Express' reports from Port Louis that "some stakeholders that Mauritius might lose its specificity as a high-class destination" as a result of the possible LTU deal.

Decades of tourism policies and infrastructure building in Mauritius have created a fame of luxury and an image of a paradise island where the rich and famous can avoid the charterloads of "ordinary tourists". The government has thus so far refused air access to any charter company and budget airliners. May Mauritius now start to ruin its image, stakeholders therefore ask.

The Ministry of Tourism and the official Mauritius Tourism Promotion Authority however see things different. LTU does not plan to run classic low budget charter tourism to Mauritius but will market the island for the upper end of its middle class clients. Mauritius needed to "adapt to the international environment," the national tourism authority told 'L'Express'.

Further, observers saw a need to improve the correlation between the national hotel strategy and the airline strategy. While many medium class hotels had been built lately, there were no medium priced airliners to transport foreigners to Mauritius. The hotels therefore remain empty, thus scaring off investors in the national tourism industry.

For Mauritian Tourism Minister Anil Kumarsingh Gayan, a possible deal with LTU represents a normal adjustment of the country's tourism sector. The government gives high priority to the survival of its national carrier, Air Mauritius, which is committed to government policies regarding the destination. This means a continued profile of Mauritius as a high-class destination.

Minister Gayan recently stated that his government would stick to this strategy. Under no circumstances, Mauritius should start "depending on other airlines to service the tourist industry," which the Minister holds "is fraught with grave dangers and uncertainties." A possible deal with LTU will therefore only be an addition to Mauritian high-class tourism policies.

The Ministry nevertheless is in a position where it urged to act rapidly to turn the negative trends in the tourism sector. Mauritius cannot afford a detraction of this important sector as the general economic outlook for the island currently is bleak.

The two main sectors of Mauritius' economy, sugar production and the textile industry, are currently showing signs of a crisis. Sugar prices are falling due to EU and US subsidies to their own sugar producers and Mauritian textile producers are disengaging workers. Prime Minister Paul Bérenger this week met with private sector representatives and pointed to the tourism industry as the best bid to repair the economy.

Quelle:

www.afrol.com/articles/13693

Gruß
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Beitragvon Fräulein Beck » Di Aug 17, 2004 20:27

Das ist eine Ja-aber-policy in der Krise. Was oder wer wohl das upper end des middle class tourist sein soll??? Wie soll man sich DEN denn vorstellen??. Sind das dann dann die Busse voller kleinerer Touristengruppen, die argwöhnisch die ganzen dunklen Ausländer, die da ein- und aussteigen beäugen, die HAndtasche fest an sich klammernd und den Busfahrer sprachunkundig nach "Tru-oh-bisch" oder "Kasu-ariinah" alle drei Minuten fragen, denn es könnte ja sein, dass er einfach am Heimatziel mit dem sicheren Hotel vorbeifährt (naja, das haben wir im Mai schon so original erlebt) aber das könnte vielleicht öfters kommen.
Ich weiß auch nicht wie ich das finden soll, ich zähle mich nicht zur upper-class, finde aber den individuellen und eher "gebildeten" Stil von Touristen, die man so sieht, angenehm, klar.
Nur, wir leben im global village, und wenn der feine Händler im UNterdorf (ich meine von uns aus gesehen muß man schon eine Weile unterwegs sein, bis man "unten" ist,) nichts mehr verkauft, dann macht er eben was an den Preisen oder verkauft was anderes. So isses halt.
Ich grüße alle aus dem Familenurlaub mit meinen Franzosen, die z.T.schon auf MRU waren, und die sind ihre middle class- Landsleute von dort gewöhnt. :wink)
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