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Tourisenzahlen sinken

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Re: Stehe sehr wohl noch immer zu Touristenzahlen sinken

Beitragvon Marco Polo » Mi Aug 15, 2007 18:37

Andrea hat geschrieben:
Marco Polo hat geschrieben:...
Also ich hatte noch nie Wasserprobleme auf Mauritius.

Auf den Seychellen hingegen ist es mir ein paarmal passiert, dass das Wasser rationiert wurde und nur zu bestimmten Zeiten Wasser aus dem Wasserhahn kam. Die haben im Sommer des öfteren Wasserknappheit, wenn es zu wenig geregnet hat. Ganz schlimm war's im August 2004.


Hallo Marco Polo,

wenn man privat bzw. in privaten Ferienwohnungen wohnt, die keinen oder nur einen kleinen Wassertank haben, bekommt man schon mit, daß das Wasser vom Vormittag bis Nachmittags abgestellt wird.

Vieel Grüße
Andrea


Hallo Andrea,

das wusste ich nicht. Ich hatte im April 2003 für zwei Wochen die Villa Catherine am Cap Malhereux (http://www.villarenters.com/villas/mauritius-(other-areas)-villa-to-rent-28158-sum.asp?) gemietet, da wurde das Wasser nie abgestellt. Drei Jahre später hatte ich ein privates Appartement im Les Dattiers in Flic en Flac (http://www.expeditiontour.com/houses_dattiers.php) gemietet, auch dort wurde das Wasser nie abgestellt. Aber vielleicht hängt es ja auch von der Wohngegend ab, ob es Wasse giebt oder nicht?

Liebe Grüße Marco Polo
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Beitragvon Torsten » Mi Aug 15, 2007 18:40

bleiben wir beim Wasser, wenn keiner einen neuen Topic eröffnet.
Mir graut da schon ein wenig wenn ich das mit dem Wasser so erlebe, wie die Hotels(Le Morne) jetzt schon ganzjährig ihr Wasser bekommen das aus einem Fluß nahe Maconde in die Tanklaster pumpen um es dann an die Hotels verkaufen. Die fahren morgens bis abends!!
Obwohl im Süden da wo ich halt wohne selten das Wasser abgestellt ist, mache ich mir schon meine Gedanken. wenn dann noch immer neue Hotels gebaut werden und Bungalowanlagen............
viele Grüße aus Hamburg oder evtl. auch von Mauritius

Torsten

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Beitragvon Werner » Mi Aug 15, 2007 18:46

WENN ein Privathaus einen Wassertank hat.:
...ist das natürlich ein untrügliches Indiz dafür...daß es *irgendwo* eine Wasserknappheit gibt.
DOCH.:
Auch wenn ich überwiegend *privat* wohnte...so habe ich persönlich doch nie was von Wasserknappheit bemerkt.
Einer meiner besten Freunde in Mauritius ist Chef der Wasserversorgung Nord.:
Von ihm habe ich aber auch nie was von (echter) Wasserknappheit gehört.
Allerdings war er aber auch mehr mit den Zuckerrohr-Feldern beschäftigt.
Wie gesagt.:
Aus meiner persönlichen Erlebnis-Perspektive genauso wie vom Hören-Sagen.:
Weiß ich nichts von *Wasserknappheit*.
-------------
Und wenn ich Mauritius wieder verlasse...:
DANN.:
...gibt es schon wieder keine *Wasserknappheit*...:
DESHALB.: :::( :::( :::(
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Beitragvon Sundri » Mi Aug 15, 2007 18:52

Hallo Mauritaner,

Da wo ich regelmäßig wohne (kein Touristenort),wird tgl. v. 10 UHR-ca15 Uhr das Wasser abgestellt. In St Patrick hab ich`s schon vor Jahren erlebt.
Für Touristenorte gilt das sicher nicht. SEhe auch das Golfplätze weiterhin bewässert werden.
Bin mir des Problems bewußt, aber was kann ich tun???

Gruß Christine
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Beitragvon Werner » Mi Aug 15, 2007 19:48

Zitat.:
**Für Touristenorte gilt das sicher nicht. SEhe auch das Golfplätze weiterhin bewässert werden.
Bin mir des Problems bewußt, aber was kann ich tun???**
1.: Touristenorte.: Klar...hast recht.
2.: Golfplätze.: Klar...hast recht.
3.: WAS kann man tun.?
JAAA...DAS ist die eigentliche Frage.:
Ich fürchte,da kann man nichts tun.
Außer zu hoffen.:
...daß das Geld durch den Tourismus die übrige Infrastruktur weiter aufbauen hilft.
DAS ABER.:
...ist Sache der Regierung.
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Beitragvon Titus » Mi Aug 15, 2007 19:53

Das Thema ist sowieso schon "abgesoffen", also driffte ich gleich nochmal ein bisschen weiter ab, da ich mit den Details der Wasserversorgung in Mauritius nie so richtig beschäftigt habe.

Aber ich nehme an, das hat ähnliche Gründe, wie bei uns in Reunion.

Wir leben nun wirklich nicht in der Sahelzone. Es fehlt kaum an Niederschlägen (Reunion hat 5 unterschiedliche Weltrekorde in den Niederschlagsmengen !), noch an Wasser, sondern höchstens an TRINKwasser.

Und meiner Meinung nach hapert es eher an der Aufbereitung und der Verteilung, als an der Wassermenge.

Bei uns in Reunion hat man teilweise in einigen Gemeinden Leitungsverluste von bis zu 60%.
Die Politiker haben halt oft nur einen "Horizont" der bis zu den nächsten Wahlen reicht - und gerade Infrastrukturmassnahmen benötigen halt ein paar Jahre mehr an Vorlauf.

In meinem Viertel wurde jedes Jahr im Winter (Trockenzeit) auch öfters das Wasser abgestellt. Trotzdem wurde immer weiter gebaut.... Baugenehmigungen bringen Geld in die Kasse, nur die Ziternen wurden jahrelang nicht erneuert oder vergrössert.
Jedes Jahr wurde das Schlimmer - Gott sei Dank - wurden jetzt Anfang des Jahres die lokalen Ziternen verdoppelt. Muss dran liegen, dass nächstes Jahr wieder Gemeindewahlen anstehen.

Genauso haben wir hier ja auch 2 Stauseen mit Wasserkraftwerken.
Täler und Niederschläge haben wir wirklich reichlich, wenn auch zeitweise schlecht über's Jahr verteilt.
Gäbe wohl keine Probleme andere geeignete Orte zu finden, wo man noch ein weiteres hinsetzen könnte.

Na ja, trotzdem wird bei uns jetzt langsam der Strom knapp - durch Bevölkerungswachstum und auch dadurch, dass die Haushalte halt immer besser mit Elektroartikeln ausgestattet sind, alle Geschäfte sich Klimaanlangen reinsetzen wollen, Privatleute auch immer mehr, etc.

Also hat man (statt langfristig zu denken) kurzfristig ein Dieselkraftwerk hingesetzt. Geht schneller ! Das braucht fast nur 1 Jahr bis es in Betrieb ist.
Das war so vor rund 3 Jahren.
Jetzt fangen sie aber schon wieder an, dass sie mit dem Strombedarf nicht hinterherkommen.
Also will man noch schnell ein weiteres Dieselkraftwerk hinsetzen.

ja, für einen Staudamm, das geht nicht ganz so schnell, geologische Studien, Bauzeit, etc. sind wesentlich länger und auch die Grundinvestition ist höher. Ich schätze mal: 10 Jahre würde man für so ein Projekt benötigen. Aber so lange dauert ja keine Amtszeit.

Also man wartet lieber bis es anfängt zu kneifen,.... und dann muss es aber *hopp hopp* ganz, ganz schnell gehen.

Und bei der Wasseraufbereitung ist es ähnlich:
man muss halt rechtzeitig investieren, und nicht nur kleckern.
Sowohl bei der Aufbereitung, als auch der Verteilung vom Trinkwasser, denn die Verluste bei der Verteilung sind ja auch enorm.

gut, landschaftlich (Berge) sind Reunion und Mauritius ein wenig anders, auch dürften wir doch ein wenig mehr Regen abbekommen, als "ihr da, in 130 km Entfernung..." (bei uns bleiben mehr Wolken an den Bergen hängen)

Aber ich vermute mal, dass das Grundproblem ähnlich ist, wie bei uns: halt fehlende Investitionen, und diese dann auch noch zu spät getätigt.

Und im Notfall kann auch Mauritius sich auch Meerwasserentsalzungsanlagen hinsetzen lassen. Der Hälfte der Golfstaaten bekommt so ihr Wasser.
Aber auch dazu: man muss erstmal eine Grundinvestition tätigen.

Solange dies nicht geschieht, bzw. man immer mit den Investitionen hinter dem Bedarf herläuft, wird sich auch nichts ändern.

Wenn die Regierung vor haben sollte diese zu tätigen, dann sollte es jedenfalls möglich sein, dass auch genug Trinkwasser für 2 Mio Bewohner + 5 Mio Touristen zur Verfügung gestellt werden könnte.

Als Nebenprodukt, sollte man vielleicht noch erwähnen, dass die Zuckerindustrie in den nächsten Jahren den Bach runtergehen könnte - ich glaube, die letzte Verlängerung des Zuckerprotokolls läuft bis ca. 2012.
Diese ist sehr wasserintensiv - vermutlich verbrauchen diese bis zu 50-60% der Wasserresourcen der Insel.
Wahrscheinlich (und hoffentlich) wird man diese zwar nur umwandeln (Ethanol statt Zucker) - aber im Ernstfall werden da Riesenmengen frei, welche aufgearbeitet als Trinkwasser zur Verfügung stehen könnten.
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Beitragvon Klaus » Do Aug 16, 2007 1:18

Marco Polo hat geschrieben:meinst Du die Europär werden sich Alternativziele (zB Südsee) suchen weil Mauritius zu teuer oder zu zugebaut für sie wird? Oder siehst Du andere Gründe?
Hi Marco Polo,

ich meinte damit dass man sich zukünftig in MRU immer mehr nach der Kundschaft ausrichten wird, die pro Übernachtung den größten Ebit abwirft (natürlich nur für die Resort-Gruppe!).

Überall auf der Welt gilt doch letztendlich: Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird! Geh doch mal in mauritianische 5-Sterne-Hotels, die hauptsächlich englische oder französische Besucher haben (da gibt es so einige an der Ostküste): Vom Frühstück-Buffet über die Unterhaltung bis zur Bettwäsche im Zimmer: Natürlich alles nach (englischen oder französischen) Kundenwunsch, logisch.
Und nun stell dir vor, dass einige Leute aus bestimmten Ländern und Gegenden dieser Welt, denen es egal ist ob eine einzige Übernachtung 1.000 oder 10.000 USD kostet, diese hübschen preiswerten Hotels auf dieser nur ein paar Flugstunden entfernten Insel als Destinations „übernehmen“…Wie gesagt, wer die Musik bestellt…

Aber alle Theorie ist grau, und so wie dein nick-name-Vorbild angeblich im 13.ten Jahrhundert bis nach China reiste (was mit ziemlicher Sicherheit eines der größten Märchen der Weltgeschichte ist), so gilt auch hier: Warten wir mal ab, was die Zukunft bringt….

LG
Klaus
Mon kontan avek Mauriz
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Beitragvon Joe » Do Aug 16, 2007 9:38

Hi Titius,

genauso ist es hier in Mauritius auch. Das Wasser in Flic en Flac wird morgens um 5 eingeschaltet (voller Druck) und um ca. 9.30 wird es wieder ausgeschaltet (nur so um 0,1 bar) um die Leitungsverluste (durch Löcher) so niedrig wie möglich zu halten. Abends um 17.00 wirds wieder eingeschaltet und um 22 Uhr wieder aus. Wer also keine Tanks oder zu wenig Tanks auf dem Dach hat, der ist in der restlichen Zeit Wasserprobleme. Aber das heisst nicht das das Wasser knapp ist.

Auch die Verteilung der Trinkwasser-Stausseen und deren Kapazitäten sind ein Thema. Es ist schon passiert das insgesamt genug Wasser da war, aber ein See am Limit hing Da kein Geld für Pumpstationen und Verbindugnsleitungen zwische nden Seen ausgegeben worden war, war z.B. Palma einmal ohne Wasser ... Der Ärger dort war gross.
Gruss, Joe
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Beitragvon anne » Do Aug 16, 2007 19:15

Hi

hier mal ein paar Zahlen, heute im L'express erschienen

Déjà un demi-million de touristes…

La destination mauricienne a déjà attiré un demi-million de touristes, pour les sept premiers mois de 2007.
De janvier à juillet, ils étaient 509 300,
ce qui représente une hausse de 19,7 %
comparé à la même période en 2006.

La barre des 900 000 arrivées, ciblée par les autorités pour 2007,
devrait être atteinte, puisque la haute saison est à venir…

France, Italie, Allemagne…
Les grands marchés européens affichent des taux de croissance à deux chiffres pour les sept mois.
Ils étaient 333 000 Européens, de janvier à juillet, 23,2 % de plus que pour la même période en 2006.
Seule la Grande-Bretagne stagne à 3,8 %.
Mais, pour le ministère du Tourisme et des Loisirs, l’arrivée de la compagnie aérienne Virgin Atlantic, en novembre,
devrait redynamiser le deuxième marché européen de la destination mauricienne.
La Réunion a pratiquement retrouvé sa vitesse de croisière et se maintient désormais comme le deuxième marché,
derrière la France qui a fourni 132 500 touristes.
Afrique du Sud, Inde mais aussi Australie affichent des taux de croissance à deux chiffres.
Il est intéressant de noter la croissance spectaculaire (141 %) de la Suède avec 5 500 arrivées,
pour les sept mois.
Marché émergent qui bénéficiera d’une forte promotion et d’un vol direct en 2008, l’Espagne progresse de 14,2 %.

En juillet, 77 200 touristes ont visité Maurice,
soit 17,8 % de plus qu’en juillet 2006.
Petit recul cependant de la Grande-Bretagne, en juillet, seul point noir d’une performance satisfaisante.

Quelle: Déjà un demi-million de touristes…

liebe Grüße anne







Thierry CHATEAU
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Beitragvon ewa » Do Aug 16, 2007 21:36

Hallo,

interessanter wäre der Vergleich mit dem entsprechenden Zeitraum 2005, ein Anstieg im Vergleich zu 2006 sollte nicht überbewertet werden.
Laut Zeitungsberichten blieben im ersten Halbjahr 2006
1/3 der sonst üblichen Touristen aus als Folge von Chikungunya.
Das zeigt nochmals sehr deutlich das empfindliche Gleichgewicht.

Grüße aus Westfalen
ewa
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