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Tierschutz Mauritius bei Facebook

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Tierschutz Mauritius bei Facebook

Beitragvon ositohund » Sa Apr 30, 2011 15:21

Mauritius ist wirklich ein Traum - schneeweiße Strände, blaues Meer, Sonne und Luxushotels. Als ich das erste Mal vor ein paar Jahren die Insel besuchte, war ich begeistert!
Doch es gibt sie auch, die andere Seite der Tropeninsel und das sind unzählige Straßenhunde. Sie streunen zwischen Mülltonnen, am Strand, in der Nähe von Hotels und Restaurants oder am Straßenrand umher. Viele Hunde werden überfahren oder landen schwer verletzt im Straßengraben und sterben dann ein langsamen, qualvollen Tod. Über 200 000 Streunerhunde kämpfen so täglich auf der Sonneninsel im Indischen Ozean ums Überleben.
Der kleine Verein "Tierschutz Mauritius", zu finden auf Facebook, hilft. Und wenn auch Ihr im Urlaub die Augen nicht verschließen wollt, könnt ihr euch dort informieren, Themen posten. Ihr helft mit, das Leid der Straßenhunde auf Mauritius zu lindern!!
Herzlichen Dank!

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Re: Tierschutz Mauritius bei Facebook

Beitragvon teddamitzu » Mo Mai 02, 2011 12:13

Hallo,

das Leid der Strassenhunde? Ich, die hier seit 8 Jahren lebt, leide unter den Hunden. 2 Mal schon vors Auto gelaufen. Traurig sehr traurig fuer den Hund, aber auch je Riessenschaden am Auto. Es ist "besser" einen Hund zu ueberfahren als selbst mein oder ein anderes Menschenleben zu gefaerden.

Leider fuettern Touristen die kleinen mageren Wesen aus Mitleid immer wieder. Expats, die fuer 2 Jahre od sogar weniger hier sind wollen unbedingt einen Hund (sie sind ja sooo suess), aber wenns zurueck in die Heimat geht, wird der ach so suesse Hund mal kurz ausgesetzt und muss streunen. Die Reproduktion dieser streunenden Hunde ist erheblich. Kinder haben Angst auf der Strasse, nachts siehst du sie nicht und bumm vors Auto gelaufen. Sie ueberqueren die Autobahn, sind an den Straenden in Rudel unterwegs, bellen ganze Naechte durch usw usw....

Ich bin gerne bereit, etwas dafuer zu tun. Allerdings gibt es auch immer 2 Seiten der Medaille. Einerseits die "armen" Hunde, aber auch die "arme Bevoelkerung". Ich habe 2 dieser Strassenhunde aufgenomen. Loulou kam aus einem Zuckerrohrfeld, 6 Monate alt, mager und hat uns adoptiert, Loulou, unser Baby (6 Monate), aus einem Wurf meiner Freunde, die am Strand leben. Die arme Mama-Huendin ist nun schon wieder schwanger von einem der streunenden Hunde am Strand.

Meine 3 Hunde sind sterilisiert/kastriert.

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Re: Tierschutz Mauritius bei Facebook

Beitragvon Regina MRU » Mo Mai 02, 2011 12:29

ja ja, die Sache mit den Straßenhunden ist nicht so leicht.
Glücklicherweise gibt es eine Tierschutzorganissation, Paws, die Hubnde aufgreift und sterilisiert bz. kastriert.
Viel schlimmer, aber als die zahllosen Straßenhunde, ist die Tierquälerei der Bevölkerung. Est ist der wahnsinn wie viele Hunde Tag und Nacht in kleine Käfige eingesperrt sind, an zu kurzen Ketten sich fast erhängen und nur misshandelt werden.
In diesem Sinne ist die Insel noch ein vollkommenes Entwicklungsland.
Die Menschen wissen einfach nicht wie man sich um Tiere kümmert, bilden sich aber ein, das sie auf jeden Fall einen Hund brauchen. [ireful]
ich glaube alles in allem geht es den armen Straßenhunden besser als vielen Hunden, die einen Besitzer haben.
Streunende Hunde sind eine Gefahr für alle aber man muss auch überlegen, warum sie zu Streunern werden.

Liebe Grüsse,

Regina
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Re: Tierschutz Mauritius bei Facebook

Beitragvon ositohund » Mo Mai 02, 2011 15:41

Das wir über Tierschutz sprechen, ist ja schon mal ein guter Ansatz!
Bei meinem ersten Besuch der Insel, war ich mit PAWS einen Tag unterwegs, bin mit dem Caravan in ganz entlegene Örtchen gefahren, habe beim Kastrieren der Tiere zugeschaut! Diese Behandlung ist vollkommen kostenlos, leider wußten das viele Leute gar nicht. Sie machen sich auch keine Gedanken, wie viele Nachkommen so ein Streunerhund haben kann. Wissen nicht, wie sie einen Hund halten sollen, dass es Tierquälerei ist, einen Hund an einer ganz kurzen Kette zu halten! Mit PAWS war ich aber auch in einer Schule. Dort wurde Kindern erklärt, wie sie mit Hunden umgehen müssen - was es bedeutet, einen Hund zu haben, was er braucht und das so ein Tier auch für ein toller Spielkamerad sein kann! Am Anfang hatten alle Angst vor dem mitgebrachten Vierbeiner, am Ende reckten sich alle Hände zu diesem Hund, jeder wollte ihn unbedingt streicheln.
Ich denke, jeder sollte versuchen, etwas zu tun. Kastrationen sind ganz wichtig, aber auch Aufklärung über Tierhaltung und Tierschutz! Auch "Tierschutz Mauritius" versucht einen kleinen Beitrag zu leisten!
Jeder lange Weg beginnt eben mit einem ersten Schritt!!
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Re: Tierschutz Mauritius bei Facebook

Beitragvon cw62 » Sa Okt 11, 2014 17:39

Hallo Zusammen,
es geht hier nicht nur um Hunde und Katzen. Auch ändere uns bekannte Haustiere, wie Vögel sind stark betroffen.
Ich bin jetzt seit fünf Tagen auf de Insel und gleich am zweiten Tag in ein Tiergeschäft gelaufen.
Es herrsche katastrophale Missstände. Die Vögel in dunklen viel zu kleine Käfigen, welche aufeinander gestapelt sind.
Wenig Futter und kein Wasser. Bei einem Agaprniden (Liebesvogel) war der Schnabel,so lang, dass der Vogel gar nicht mehr fressen oder trinken kann. Auf meinen Hinweis hin, wurde ich vom Personal nur angelogen, um mich zu beruhigen.

Kennt jemand eine Anlaufstelle, damit diesen Vögeln geholfen werden kann?
Es handelt dich um einen Petshop in Flaq.

In der Hoffnung
auf eine positive Antwort

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Re: Tierschutz Mauritius bei Facebook

Beitragvon Titus » Sa Okt 11, 2014 20:01

Hallo, Ihr Tierfreunde,
das geht nur Radikal: vergasen & einschläfern !

Es gibt in vielen südlichen Ländern dieses Problemchen mit den Strassenkötern. Die wenigen, die das Problemchen in den Griff bekommen haben, haben radikale Massnahmen ergriffen, uind diese massiv eingefangen & getötet.

In La Réunion (wo ich lebe) war das vor 20 Jahren auch noch ein Graus. seit rund 10 Jahren ist es ziemlich ruhig geworden !

Es wurden trupps rumgeschickt, eingefangen, was einzufangen ist, und was innerhalb von 3 Tagen nicht "ausgelöhnt" wurde (ja, die liessen sich das noch TEURER bezahlen) kam in die Gaskammer.

Einer meiner Hunde war auch mal dabei (hehe, tätowiert & GPS Sender um den Hals, scherrt die einen dreck => Geld her, oder Gaskammer).
Wenn "Herrchen" sein Tier liebt, legt er schon die Scheine hin. Sonst ist er weg.
Danach passt "Herrchen" dann schon besser auf, dass der Stömer nicht mehr durch's Viertel zieht, Mülltonnen umkippt & plündert oder den umherlaufenden Damen unter den Rock guckt.

Eine Zwischenlösung gibt es meiner Meinung nach nicht. Bei uns (in La Réunion) hat das ganz gut geklappt. Die Hunde sind weg von der Strasse, Katzen sehe ich immer noch rumlümmeln (aber auch weniger).

Hey, ich bekam auch manchmal das kratzen, wenn ich so einen von Räude befallenen Hund jeden Morgen an meinem Gartentor kratzen sah (die "halbnackten", und der mich mit einem mitleidigen Blick anschaute: "haste noch'n Knochen übrig....?"
Mitleid ist ja schön & gut, aber bei einigen der "Kamaraden" hätte ich doch gerne ein lockereres Waffengesetz gehabt, um sie endlich zum Manitou zu schicken.
Hatte manchmal Angst, mich noch anzustecken.

Also, entweder: den Gashahn aufdrehen, Sensibilität & TrÄnendrüsen abschalten & durch damit.... oder sich halt weiter an den Tierchen vergnügen....
Für mich gibt's keine Alternativen.


cw62 hat geschrieben:Kennt jemand eine Anlaufstelle, damit diesen Vögeln geholfen werden kann?
Es handelt dich um einen Petshop in Flaq.
Ja, Kauf sie alle auf !
(oder stell Dich mit einem Protestschild (& 2 Bodyguards) tagelang davor, und ertrage die mitleidigen Blicke der Vorbeigehende....)
(mit dem Mitleidsblick: "schon wieder so ein spinnerte Urlauber...")
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