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Teeherstellung auf Mauritius z.B. von Bois Cheri oder Corson

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Teeherstellung auf Mauritius z.B. von Bois Cheri oder Corson

Postby eckhard » Wed May 03, 2006 22:13

Ich bin leidenschaftlicher Teetrinker. So habe ich auch die handelsüblichen Tees hier auf Mauritius probiert. Z. B. von Bois Cherie und Corson.

Weshalb sind diese Tees alle mehr oder weniger nur Bruchtees? Es müßte doch auch Teesorten mit ganzem Blatt geben?

Beherrschen die Teehersteller hier auf Mauritius diese Art der Teeherstellung nicht oder bin ich bis dato in die falschen Teeläden gegangen?

Gruß Eckhard

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Postby stefan » Thu May 04, 2006 7:12

nach meinem wissen, ist der beste tee, der "dust" (meist in teebeutel zu finden). um so feiner um so besser entfaltet sich das aroma.
also da wuerde ein ganzes blatt keinen sinn machen.
gruesse
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Postby eckhard » Thu May 04, 2006 7:34

Hallo Stefan,

les ist genau umgekehrt. Für die Teebeutelinhalte wird meist der "letzte Dreck" verwandt (Es gibt einige wenige Ausnahmen).

Siehe Zitat "Wikipedia" unter dem Stichwort "Tee":

"Qualität

Fertiger Tee wird nach "Blatt-Tee" (pekoe), "Broken-Tee" (broken pekoe), Fannings und Dust eingeteilt. Letztere beiden Tees haben einen eher schlechten Ruf, da sie aus Resten der Blatt-Tees und Broken-Tees bestehen. Jedoch entfalten sie wegen ihrer größeren Oberfläche bei vergleichsweise gleicher Menge Broken- oder Blatt-Tee mehr Stoffe in kürzerer Zeit in das Wasser. Entscheidend für die Qualitätseinstufung sind Größe, Form und Farbe (siehe Glossar). Das Wort pekoe stammt aus dem Chinesischen und bezeichnet die jungen Blätter, aber auch eine Qualitätsstufe. Es bedeutet "weißer Flaum", der sich auf der Blattunterseite befindet."

Gruß

Eckhard
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Postby stefan » Thu May 04, 2006 8:47

habe was gefunden was meinem wissen am naechsten kommt, leider in englisch:


Tea manufacture is the process of converting young fresh tea shoots into dry black tea. This involves a number of processes from plucking to packing. At the plucking stage, only the top leaf tips are picked every 6 to 7 days. The tip leaves are younger and finer which produce a better quality tea.The fresh green leaves now need to have the moisture removed from them. This is done by blowing air through the leaves for up to 14 hours, leaving a soft and pliable leaf. There are then two ways of treating the tea. Tea which is to be used as loose leaf, will normally be rolled gently to create a twisted appearance.

In contrast, tea which is to be used for tea bags, is shredded and crushed to produce a small granular product. Rolling and crushing the leaves, results in the rupturing of the leaf cells which allows oxidation to occur. This gives the tea its distinctive black colour and flavour. The tea is then dried at high temperatures to achieve the correct taste. When it has been dried, the leaf tea is of differing sizes and will also contain pieces of fibre and stalk. At this point it is processed to remove pieces of stalk which will then leave tea suitable to be sold as loose tea. The tea is passed through varying sizes of meshes to sort it and has to be passed through very fine ones in order to produce tea fine enough for tea bag production. This process of sorting is a harsh one and it can cause the tea to lose some of its flavour. That is why loose tea usually has a better flavour than the tea in a tea bag.


habe einen doku film zuhause ueber tee, kann ich dir gerne mal geben, daher ruehrt mein wissen. dust wurde aber als die beste teeform dargeboten. nehme an, das es wohl auch auf die tee sorte selbst ankommt.

gruss
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Postby zomme » Thu May 04, 2006 13:29

In Mauritius wird die für den Schwarze Tee die CTC sorte produziert.

CTC heisst:
C: Crushing
T: Tearing
C: Curling

Nach dem Welken wie bei der orthodoxen Methode werden die Teeblätter in einem arbeitsgang zermalt, zerrisen und gerollt. Das bewirkt ein stärkeres austreten des zellsaftes. Deshalb fürht die verkürzte fermentation zu einer kräftigeren färbung des tees. Je länger die teeblätter bearbeiten werden umso grösser der anteil der feineren blattgrade. (granulatähnliche kügelchen)

Diese Tee sorte ist sehr beliebt in der Englishe und Irishe markt.

CTC wird nur für den Schwarze Tee hergestellt. Folgende blattgrade wird hergestellt:
-Broken Tea (mittelgrosse teeblätter)
-Fannings Tea ( kleine blatteilchen )
-Dust Tee ( Dust wird fälschlicherweise mit staub übersetz. Staub in der teesprache heisst (Fluff) und ist nicht da als der schlechtere oder minderwertige tee, ganz im gegenteil, kommt auf die tee sorte herstellung usw. und kann ein der beste und charakterisch tee sein.

Die unterschiedlichen blattgrade oder blattbezeichnung, haben nichts zu tun mit der qualitäts des Tee.

-Orange (bedeutet königlich oder edel)
-Pekoe (kommt von weisser flaum)
-Flowery (blumige Tees)
-Golden (Goldspitzen-Tee)
-Tippy (Tees mit hohem anteil der jungen blatt(knospen)
usw.

Bei Corson wird keine maschinelle pflückung gemacht sondern nur per hand. Corson ist auch der einzige die das (two leaves and a bud) (zwei blatt und der knospen) per hand gepflückt um die qualität zu garantieren.

Gruss Zomme
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Postby Joe » Thu May 04, 2006 15:39

Moin,

habe zu dem Thema nachfolgendes Info gefunden, das mir sehr logisch erscheint, da ich ähnliche Erfahrungen mit Kaffee gemacht habe.

Info 1:
Tea offered at the local grocery is not intended as a high quality product. Rather, it is a product designed for mass production and marketing. It is frequently a lower-quality tea composed of leaf fannings and dust, the tiny leaf particles that break off when tea leaves are processed. While the cup of tea brewed from this looks dark and appetizing, unfortunately it is missing the premium flavor and aroma of loose leaf teas. Why is that? Like herbs, tea derives its flavor from oils in the plant. When exposed to air and light these oils break down and lose their potency. When this happens, the tea loses its flavor. The oils in the small fannings have a larger exposure to air and the tea loses its flavor more quickly.

Kurz in deutsch: Je kleiner die Teeblätter zerrissen werden, um so mehr Oberfläche haben sie und können deswegen die im Blatt gespeicherten öle (Aromen) schneller an die Umgebungsluft abgeben. Sie altern also schneller. Blattgrösse hat also nicht direkt mit der Qualität des Tees zu tun, sondern damit wie schnell der Tee seinen Geschmack verliert.

Info 2:

There are two other terms that are always thrown around when talking about tea grading: Orthodox and CTC. These are different ways in which the tea is harvested and processed. The Orthodox method requires hand plucking of the top two leaves and the inner bud during harvest and hand-rolling of the leaves during processing. CTC, on the other hand, employs the use of machinery to do this labor-intensive work. While tea leaves that are produced from the Orthodox method tend to be larger, this does not by any means conclude that all Orthodox teas are better than CTC. In fact, there are many CTC-produced teas that have much larger leaves than Orthodox (machines are less likely to err than humans!).

Kurz in deutsch: Es gibt 2 Methoden des Teepflückens & de Nachbeabeitung: CTC (maschine) oder orthodox (mit der Hand). Mit der Hand bearbeiteter Tee hat im allgemeinen längere Blätter als maschinell gepflückter Tee. Aber deswegen sind CTC-Tees nicht schlechter. Es gibt viele CTC-Tees die besser als handgepflückte sind.(Maschinen machen weniger Fehler als Menschen)

Meine Erfahrung mit Aromaverlust habe ich mit gemahlenen Chamarel Kaffee gemacht. Dieser wird hier in viel zu durchlässigen Tüten verkauft und ist im Geschäft meistens schon eines grossen Teiles seines Aromas beraubt. Daher kaufe ich Chamarel-Kaffe immer in Tüten mit ganzen Bohnen und mahle ihn selber. Ein gewaltiger Unterschied.
Gruss, Joe
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Postby zomme » Thu May 04, 2006 16:44

Hallo,

der Tee wird entweder per hand oder maschinel heute zu tage gepflückt das ist richtig, danach geht es zu welken.

Nach dem welken geht der Tee in die sogenannte Rolling Maschine oder CTC maschine, wo sie gerollt werden, um die Blattzellen aufzubrechen und den wertvollen Zellsaft mit dem Luft-Sauerstoff in Verbindung zu bringen. Danach geht es zu der Fermentation, trocknen usw.

Die CTC Maschine ist keine pflückt maschine. Sie dient für das zermalmt, zerissen und gerollt von der tee blätter.

CTC ist eine art der Tee herstellung.

Gruss Zomme
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Postby eckhard » Mon May 08, 2006 8:49

Gerstern waren wir im Museum l'Aventure du Sucre in Pamplemousse. Dort gibt es einen Verkauf von mauritianischen Spezialitäten. Unter anderem gibt es dort auch Spezial-Teesorten von Bois Cheri zu kaufen, die ich in normalen Geschäften hier auf Mauritius noch nie gesehen habe. Wir kauften eine Packung mit Bergamotte-Flavour, den ich beim Schreiben dieses Threads gerade genieße.

Ich fragte dann, warum es diese Teesorten nicht in normalen Geschäften zu kaufen gibt? Die Anwort war, dass diese Teesorten für den Export bestimmt sind.

Weiß jemend von Euch,

warum diese Teesorten nur für den Export bestimmt sind?
wohin diese Teesorten exportiert werden?
ob es diese Teesorten doch noch irgendwo - außer bei l'Aventure du Sucre - auf der Insel zu kaufen gibt? (Der Tee ist in dunkelblauen, leicht metallisch glänzenden Tüten zu jeweils 250g verpackt.)

Gruß
Eckhard
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Postby zomme » Mon May 08, 2006 10:48

Hallo Eckhard,
der bergamotte flavour tea ist produziert für den lokale und den exporte markt.
Es kann sein das diese verpackung nicht für den lokale markt gemacht wurde aber das produkt (begamotte Tea) ist in mauritius in jede boutique oder supermarket zu kaufen unteranderem der name Earl Grey.

Es wird 2 packung hergestellt wegen marketing gründe, einmal (bergamotte Flavour) oder (Earl Grey) der Bergamotte Tea wurde damals von Charles Earl, secong Grey, gegen ende des XVIII Jahrhunderts kreirt.

Gruss Zomme
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