hwghmg wrote:Hallo Stefan, danke für Deine Antwort. Schade, wenn Du meinst, dass wir uns nicht verstehen. Du scheinst Meinungsverschiedenheiten nicht gerne zu haben. Dann lassen wir lieber das Leben bunt.GrüßeGeneviève
Viele unserer Gäste kommen von Mauritius zurück und sagen uns, dass sie ganz tolle Tagesfahrten mit netten Taxifahrern gemacht haben. Beschwerden bekommen wir aber auch: "Der hat uns von einem Shop zum anderen geschleppt, obwohl wir gar nichts kaufen wollten....." . Das nervt, macht einen schlechten Eindruck und ist eigentlich die einzige ernsthafte Beschwerde, die man von Gästen bekommt, die aus Mauritius zurückkehren.
Wenn man kurzfristig denkt, könnte man sagen: ist doch schön, wenn dem reichen Touristen ein paar Rupien abgenommen werden und in die Kasse von armen Mauritiern fließen. Langfristig aber ist das sehr schlecht, denn der Ruf von Mauritius leidet. Bisher ist die Insel bekannt als Destination in der man positive Menschen trifft, die einen nicht übers Ohr hauen wollen. Zur guten Dienstleistung - für die Mauritius bekannt und beliebt ist - gehört nunmal, dass man nur die Dienstleistung erhält, um die man gebeten hat und für die man gerne bezahlt, weil man sie bekommen möchte. Gegen eine dezente Nachfrage wie: "Da drüben ist ein toller Laden in dem man exzellente Kaschmirpullis bekommt" ist nichts einzuwenden, solange dann ein "Nein, Danke" akzeptiert wird.
Wenn aber die Verkaufssucht so ausartet wie in manchen asiatischen Ländern (Sri Lanka!), werden gerade die reichen Leute nicht mehr gerne nach Mauritius kommen, die in kurzer Zeit sehr viel Geld da lassen.
Mein Tipp ist daher: nicht unbedingt das billigste Taxi nehmen und dem Fahrer vorab klar sagen, dass man an keinem Laden anhalten möchte.











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