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Steinfische und Strände

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Steinfische und Strände

Beitragvon Mela » Mo Nov 06, 2006 13:35

Hallo,

an welchen Stränden kann man unbedenklich baden und wo muss man besonders aufpassen auf Steinfischen oder Seeigeln?

Welche Strände sind am schönsten?

LG
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Beitragvon michael1973 » Mo Nov 06, 2006 22:19

Ich kann nur die beurteilen, die ich gesehen habe.

Belle Mare: Superschön! Weißer Sand und das Wasser scheint in allen möglichen blau und türkis Farbtönen. Wohl recht unbedenklich, was Steinfische anbetrifft.

Ile aux Cerfs:

Vorderseite: Tolles seichtes Wasser, ideal auch für Kinder, vollkommen unbedenklich

Rückseite: naturbelassener wunderschöner Strand und ebenso tolles Meer...ideal zum Träumen (wenn nicht zuviele Touristen dort sind...wir hatten Glück). Wie es hier mit den Steinfischen aussieht, kann ich nicht beurteilen.

In der Photo-Gallery findest Du einige Fotos der beiden Strände. So kannst Du Dir selbst ein Urteil bilden ;-)
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Beitragvon Tommy » Di Nov 07, 2006 14:37

Nutz mal die Suchfunktion, da findest Du etliches zum Thema Steinfische. In aller Regel gibt es innerhalb des Riffs keine Steinfische, aber es gibt halt Ausnahmen. Aber auch wegen der Seeigel und der Korallenstücke bietet sich das Tragen von Badeschuhen mit fester Sohle an.
Viele Grüße

Tommy

Immer wieder gerne auf Mauritius und im Meer darunter ;-))
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Beitragvon Mela » Di Nov 07, 2006 14:52

Die Suchfunktion hab ich als allererstes verwendet, aber da war nichts eindeutiges zu finden an welchen Stränden die vorkommen.
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Beitragvon monika » Di Nov 07, 2006 15:58

Hi,
sie können theoretisch an allen Stränden vorkommen aber wie Thommy sehr richtig sagt eigentlich nie in der Lagune. Ich sehe sie immer nur beim tauchen. Und wie Thommy nochmal richtig sagt, Badeschuhe sind wegen der Korallen immer zu empfehlen.

Gruss
Monika
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Beitragvon bonzo » Di Nov 07, 2006 17:32

Hi,

nachfolgend Einschlägiges aus Rodrigues - dort kommen die Tierchen wohl auch in der Lagune vor. Bin mittlerweile auch schon auf Badeschuhe umgestiegen - wenn auch nur ungern. Auch wenn sie relativ selten vorkommen sollten, 100% sicher ist man nirgends ( es soll ja auch Seeigel geben, die sich an einen Sandstrand verirrt haben. Sehr selten, aber es kommt halt auch mal vor ).

Wichtig ist m.E. vor allem zu wissen was im Fall der Fälle zu tun ist und wo es das Antivenom gibt. :ploppop

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DER STEINFISCH
gehört mit zu den giftigsten Vertretern der Familie
Scorpaenidae,zu denen auch die manchmal für
unbedachteTaucher gefährlichen Feuerfische
zählen – gefährlich, da sie in ihrer Schönheit oft
zum Anfassen einladen, was grundsätzlich bei
Unterwasseraktivitäten vermieden werden sollte.
Nicht wirklich schön hingegen der Steinfisch, dessen
Gefährlichkeit sich aus seiner Camouflagefähigkeit ergibt,selbst erfahrene
Taucher und Schnorchler können ihn zumeist nicht am felsigen Boden oder
vergraben im Sand ausmachen.Droht ihm Gefahr, richtet der Steinfisch eine
Armierung von 14 harten Strahlen in seinen Rückenflossen auf, rührt sich aber
nicht von der Stelle. Ein Tritt in diese Stacheln resultiert in einer automatischen
Injektion von bis zu 10 mg pro Stachel des wahrscheinlich potentesten Giftes
aller Wirbeltiere. Es folgen starke bis unerträgliche Schmerzen für das Opfer,
unbehandelt ist ein tödlicher Ausgang durchaus möglich. Auch in Rodrigues findet
sich der Steinfisch, hier “ laf” genannt -und es sind zumeist Lagunenfischer, die
das zweifelhafte Vergnügen einer Begegnung kennen. Dank eines Antivenoms, das
die komplexen Eiweisskörper aus denen das Steinfischgift zusammengesetzt ist,
unschädlich macht und welches das örtliche Krankenhaus aus Australien bezieht
und das an sich immer vorrätig ist,kam es bislang aber zu keinem Ausgang mit
Todesfolge hier. Um die Folgen des Gifts so gering wie möglich zu halten, zumal,
wenn das Krankenhausnicht sofort erreicht werden kann, empfiehlt sich folgende
Soforthilfe:
Befindet sich heisses Wasser in der Nähe, so sollte ein kleiner Schnitt an der
betroffenen Stelle gemacht werden und diese mit dem heissen Wasser gespült/
begossen werden. Das Wasser sollte so heiss wie möglich sein, sodass es gerade
noch ertragen werden kann, diese Massnahme trägt bereits mit zur Zersetzung
der Erweissproteine bei. Selbst ein angezündetes und an die Stelle gehaltenes
Streichholz, kann schon hilfreich sein. Paracetamol kann zusätzlich verabreicht
werden als schmerzlinderndes Mittel, sofern der Patient dies verträgt.
Grundsätzlich gilt, so schnell wie möglich ins Krankenhaus, auch die
Gesundheitzentren in Mont Lubin und La Ferme sind in der Regel auch im Besitz
des Antivenoms lt.Information eines Vertreters des hiesigen Krankenhaus in
Créve Coeur.
Die beste Prävention sind dicksohlige Schuhe, die im Wasser getragen werden,
Plastikschuhe gehören auf jeden Fall ins Reisegepäck, auch um sich vor den
Stacheln der Seeigel und Korallen zu schützen. Im tropischen Klima neigt jeder
Schnitt und Kratzer zu Entzündungen und heilt langsamer.


-------------------------------------------------------------------------------------

Gruss

Klaus
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<p><a><img></a></p><p>© <a>Mauritius</a></p>
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Beitragvon WolfgangDaerr » Di Nov 07, 2006 18:43

bonzo hat geschrieben: Grundsätzlich gilt, so schnell wie möglich ins Krankenhaus, auch die Gesundheitzentren in Mont Lubin und La Ferme sind in der Regel auch im Besitz des Antivenoms lt.Information eines Vertreters des hiesigen Krankenhaus in Créve Coeur. Die beste Prävention sind dicksohlige Schuhe, die im Wasser getragen werden, Plastikschuhe gehören auf jeden Fall ins Reisegepäck, auch um sich vor den Stacheln der Seeigel und Korallen zu schützen. Im tropischen Klima neigt jeder Schnitt und Kratzer zu Entzündungen und heilt langsamer.Gruss Klaus

Mein Schwiegergroßvater hat sein Leben am Strand von Glacis (Seychellen) verbracht - barfuß. Dort hat er täglich "Casier" ("Fishtrapps" - wie heißen die Dinger auf Deutsch?) ausgelegt und wieder rein geholt - barfuß. Als er 76 war ist er in einen Steinfisch getreteT. Das hat verdammt weh getan, aber er hat es überlebt.

Seychellois behelfen sich so, wenn kein Krankenhaus in der Nähe ist: Sie zünden die Hülle einer Kokosnuss an. Dann löschen sie sie wieder und so lange noch Glut dran ist reiben sie damit über die Einstichstelle. Das tötet auch das Gift ab....
Tipp: erst fragen, dann buchen:Specials
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Beitragvon zomme » Di Nov 07, 2006 20:47

Steinfische wie Monika und Tommy geschrieben haben können eigendlich im Lagun, Reef und wie ausser halb der lagune sein.
Wenn sie sich auf dem sand legen kann mann sie erkennen aber bei verdauung graben sie sich unten der sand und da ist es schwierige sie zu entdecken. Aber es ist selten das sie am strand sie, eher am reef und nach dem reef. Bade schuhe helfen da nicht besonders da ein erwachsene Steinfisch durch eine 3 bis 4 cm Gummi stiefel dringt, ganz einfach weil bei drauftretten ist noch unsere eigene gewicht dazu.

Aber das ist sehr selten das ein solches unfall passiert, und bis jetzt die seltene die ich kennengelernt habe die auf ein steinfisch getretten habe leben alle :mrgreen: . und die sind alle am reef passiert.
Seeigel findest du am reef und kaum am strand da die sich lieber in steine oder corallen verstecken.

Es sind definitiv mehr strassen unfälle als steinfische unfälle. Du solltes also keine angst von steinfische haben weil es sehr selten ist in strände nähe zu sehen.

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Beitragvon Tommy » Di Nov 07, 2006 23:35

fishtrap = Reuse
Viele Grüße

Tommy

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