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Rodrigues

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Cotton Bay

Beitragvon Fräulein Beck » Do Jun 17, 2004 22:16

Warst du da auch am WE? Was ist das mit der lokalen Disco. Nur Locals, oder geht da auch für unserereinen der Bär ab? :-?

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Baerinnen und Baeren

Beitragvon MmeTortue » Fr Jun 18, 2004 9:42

Wertes Fraeulein Beck,

In der Port Mathurin'schen Disco (das Cotton Baie ist woanders) geht am Wochenende fuer alle Tanzwilligen und -wuetigen der Baer ab... Eine gute Kondition und ausgepraegte Transpirationsbereitschaft sind beste Voraussetzungen...

LG Tortue
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Disco

Beitragvon Fräulein Beck » Fr Jun 18, 2004 13:11

Lt Prospekt, ma chère Madame Tortue, ist aber in dem Hotel eine lok. Disko am WE...Was jemand dazu was, könnte ja auch Lärm bedeuten, ey! :roll:
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Cottonbay

Beitragvon MmeTortue » Fr Jun 18, 2004 15:41

Wertes Fraeulein,

zum Hotel und der sich dort befindlichen Disko koennen wir uns nicht aeussern... wir waren zwar mal dort 'auf Besichtigung', allerdings tagsueber. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die jungen Rodrigues die Preise im Cottenbay leisten koennen...

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Danke, Madam...

Beitragvon Fräulein Beck » Fr Jun 18, 2004 18:43

...Tortue. Das sehe ich auch so, hast ja Recht. :roll:
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Beitragvon anne » Sa Jun 19, 2004 0:44

Hi mme Tortue

kennt Deine Freundin nicht ein paar Adressen für Fräulein Beck ??

ich bin mir nur nicht sicher, will er ( sie ) jetzt mit Disco oder ohne???????



@ Frl. Beck
Im Cotton Bay war nur abend Animation , bis ca . 22.00, ich war aber nicht am Wochenende da
Da bist Du kaum wieder zu Hause, schon wird neu geplant, das sind gute Vorzeichen i:() i:()

liebe Grüße anne
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Rodrigues wie es wirklich ist

Beitragvon Riegsee » Mi Feb 19, 2014 22:36

War soeben dort - also Januar / Februar 2014.
Kenne auch Mauritius.

Rodrigues ist extrem verschlafen und man braucht für alles viel viel Geduld. Es gibt nur sehr wenige Touristen auf Rodrigues und wenn dann von Mauritius oder Reunion. Einheimische hocken auf ihrer kleinen Insel und die wenigsten können sich eine Reise leisten. Da ist man für jede Abwechslung dankbar.

Was kann man auf der Insel machen? Es gibt kein Kino, kein vornehmes Restaurant und eigentlich keine wirklichen Sehenswürdigkeiten. Die Hauptstadt Port Mathurin ist ein verschlafenes Kaff.
Also eigentlich kann man gar nichts machen.
Ausnahme: Hochseefischen - deshalb war ich dort.
Surfen für Anfänger in der großen Lagune prima - aber für Profis hats zu wenig große Wellen.

Obwohl Englisch die offizielle Landessprache ist lernen die Kinder zunächst Kreol dann Französisch und erst aufs Abitur hin Englisch. (Trotzreaktion weil man England hasst)
Nun ist Kreol nicht gleich Kreol - das Mauritische Kreol unterscheidet sich so wie Deutsch und Holländisch.

Deshalb sprechen die Einheimischen mit wilder Gestik und Mimik - übertrieben gesagt fast schon Taubstummernsprache. Das hat den Vorteil dass man ein paar französiche und engliche Brocken raushört und irgendwie sich denken kann was gemeit ist. Französich geht auch zumindest bei den Realschulabsolventen einigermaßen.

Deutsch ist natürlich fast völlig unbekannt. Die Fischer habe bei jedem Fang gerufen (auf Deutsch) "Sieg Heil mein Führer". Das war aber das Einzige was sie konnten und wollten mich nicht verarschen sondern dachten es freut mich.

Habe dort beim Fischer in einer Privatunterkunft gewohnt. Habe auch andere Privatleute kennengelernt die sehr günstig Privatunterkünfte vermieten.

Das bedeutet Familienanschluss! Wann wird wie selbstverstädnlich zum Grillen beim Nachbarn mitgenommen oder in die Kneipe. Man sollte vor dem Buchen schon mal ein bißchen Emailen dass man das gut findet und dann denken die sich was aus.Die Einheimischenkneipen sind von außen kaum oder gar nicht als solche erkennbar. Sehr urig und einfach. Man erwartet dort mehr oder weniger dass der Touri die Rechnung übernimmt - aber das Bier z.B. kostet 50 Eurocent also fast einheimische Supermarktpreise und das Essen auch nur einen Bruchteil von der Hotelbar. Also mit 20 Euro können sich schon ein paar Leute vollessen und trinken.

Bier lieben die Einheimischen zwar, halten dies aber für überteuert. Einheimischer "Whiskey" hat das deutlich bessere Preis- Leistungsverhältnis. Rodriguaner sind recht trinkfreudig - auch die Damen tauen erst so richtig auf wenn sie ein paar Schnäpschen bekommen. So richtig besoffen ist freilich selten jemand. In der Realität gibts keine Promillegrenze. Die Einheimischen fahren in jedem Zustand. Würde ich aber als Fremder nicht machen !

Keine offizielle Ausflugsfahrt buchen - da kasiert der Vermittler > 50% - sondern mit dem Vermieter ein bißchen plaudern - bestimmt hat er selbst oder ein Kumpel Lust die Führung zu übernehmen. Klar bezahlt man dies extra aber dafür hat man eine Individualführung mit Spaß und Unterhaltung. Zeit haber alle im Überfluß.

Junggesellen vorsicht! Rodriguanerinnen wollen geheiratet werden am Besten von einem deutschen Mann mit Kohle und dann ab nach Deutschland! Ein Zimmermädchen bekommt 80 EUR im Monat - da sind unsere Hartz4 Sätze verlockend.
Ich bin mehrfach gefragt worden ob ich nicht jemand kenne mit dem sich die Nichte, Nachbarin etc. mal schreiben könnte in der Hoffnung dass dies was wird.

Für amouröse Abenteuer ist die Insel völlig untauglich das extrem konservativ und religiös. Ich vermeide mal das Wort "christlich" - denn es wird verehrt was sich nicht wehrt! Also die reine Papstlehre ist das nicht. Igendein Sammelsurium aus Heiligen, Kruzifixen, Buddas und Hindufigürchen stehen da im Wohnzimmer rum - und zwischen drin ein paar Schlagersänger neben der Minimoschee aus Plastik.

Unsere Köchin erklärte mir, sie sei zwar christlich aber wenn die Kinder krank sind betet sie zu Buddah - weil bei Kinderkrankheiten ist der besser.

Also wie gesagt - die lokalen Kleinvermieter wollen natürlich was verdienen aber mindestens genau so sehr etwas Abwechslung und Unterhaltung - gut z.B. ein paar Photos oder Schnickschnack mitnehmen - denn das einzige was man auf dieser kleinen Insel machen kann ist auf einen Stein sitzen und aufs Meer schaun - siehe oben.

Die hygienischen Verhältnisse sind so einigermaßen OK - es gibt schlimmere Länder auf der Erde. Mein Kumpel ist völlig dehydriert is Krankenhaus eingeliefert worden insofern kenne ich dies auch. Ist auch für Touristen völlig kostenlos. Riesiger Krankensaal - unten rennen die Mäuse und oben fliegen die Spatzen. Ärzte machen nur die komplizierten Operationen - alles andere macht der nurse (männliche Krankenschwester). Aber nach 2 Tagen und div. Infusionen war der Kumpel wieder fit.
Man muss Klopapier etc. selbst mitbringen.

Obbwohl bitter arm ein Sozialstaat vom Feinsten. Fischer erhalten Schlechtwettergeld (kapp 8 EUR pro Tag!), jeder Heiratswillige bekommt vom Staat ein kostenloses Haus - ähnelt unseren Fertiggaragen - und die medizinische Versorgung ist kostenfrei. Alleinerziehende Mütter erhalten Sozialhilfe ca. 50 EUR im Monat. Das ist nicht viel - aber mit 100 EUR im Monat kann man orderntlich leben - mit 200 ist man schon Großverdiener. Ein Uniabsolvent (Master!) einer ausländischen Uni bekommt ca. 600 EUR wenn er bei der Regierung arbeitet. Also ein deutscher Rentner lebt dort wie im Paradies - muss halt Kreol Rodrigues lernen und darf sich nicht so schnell langweilen.

Also wer sonst noch was wissen will insb. Hochseefischen soll sich melden. Bin auskunftswillig.

Zdenka.Marijan hat geschrieben:Hi!

War von Euch schon jemand auf Rodrigues? :roll:

Ich habe gehört, daß der Unterschied zwischen Rodrigues und Mauritius sehr groß sein soll! Aber was genau? Ist Rodrigues sehenswert und was erwartet ein dort?

Gruß Zdena
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Re: Rodrigues wie es wirklich ist

Beitragvon Titus » Sa Feb 22, 2014 15:11

Riegsee hat geschrieben: Die Fischer habe bei jedem Fang gerufen (auf Deutsch) "Sieg Heil mein Führer". Das war aber das Einzige was sie konnten und wollten mich nicht verarschen sondern dachten es freut mich.

Hast Du denen wenigstens beigebracht, dass sie jetzt "Petri Heil, mein Fischer" rufen?
(damit dem Nächsten nicht das Gleiche passiert.
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Re: Wie es wirklich war

Beitragvon Aektschn » Fr Feb 28, 2014 5:51

Hallo allerseits,

weiß nicht ob es sinnvoll war ein Thema von 2004 aufzuwärmen aber ich muss da mal was korrigieren bzw. richtig stellen:

Kein Einheimischer oder Fischer hat den Spruch „Sieg Heil“ von sich gegeben sondern ein besoffener Franzose beim Abendessen welcher mit uns eingemietet war!

Als ehemaliger Surfer kann ich nur sagen „affengeile Lagune“ vergleichbar mit Flachwassergebiete auf Fehmarn. Oft ein vierer Wind, an der Ostküste kräftiger, auch ideal für Kitesurfer aber die richtigen Cracks kennen das Revier sicher. Klasse für Speedboards und wenn ein Cyclone in der Nähe ist bestimmt auch gute Welle.

Junggesellen keine Bange. Die Mädels haben dort so ein schönes sorgenfreies Leben und wollen überhaupt nicht weg, schon gar nicht nach Deutschland. Eigentlich logisch wenn man nur französisch spricht. Zudem sind die Frauen dermaßen schüchtern, geradezu scheu, dass sie gegenüber Fremden sicher keine Heiratswünsche äußern würden oder tummeln sich tatsächlich Tausende aus Rodrigues in div. Kontaktanzeigen? Da hat unser Vermieter, ehemaliger Gouverneur, den Kollegen ganz schön bei den Übersetzungen veräppelt....oder etwa Rentnerträume....lol....is nich Thailand.

Die Hygiene im Krankenhaus ist gut, unsauber sind gelegentlich die Einheimischen. Maus nahe dem Foyer, ansonsten rennen da keine Tiere rum, das ab und zu ein Spatz durch die geöffneten Fenster einfliegt fand ich lustig. Übrigens bin ich der jenige welcher mit Magen Darm Grippe nebst Fieber eine Nacht dort verbrachte.
Kurzzeitbehandlungen sind für ALLE kostenfrei, bei längeren Aufenthalten muss man zuzahlen. Untergebracht war ich in einem Saal mit ca. 20 anderen Patienten, es gab auch abgetrennte Ein – und Zweibettkabinen. Die Ärzte sind sehr gewissenhaft, in Europa ausgebildet. Bei der Erstuntersuchung kam ich mir wie ein Alien vor, vermutlich war ich der erste Patient mit einem implantierten Defibrillator. Neugierig wurde das Gerät abgetastet und der Patientenausweis eingehend studiert.
Daumen hoch beim Gerätehersteller......Made In Germany......juhuuuu.....Obwohl es mir relativ bescheiden ging habe ich mich zu jeder Zeit in guten Händen gefühlt.

Bittere Armut? Sicher nicht denn wie auch auf Mauritius wird wie verrückt gebaut. Keine Bettler, keiner der einem aufdringlich was verkaufen will, hier kann man völlig unbehelligt schlendern. Wer hat es besser: Ein Chinese der in der 40. Etage eines Wolkenkratzers mit 15 Quadrat beengter Wohnfläche auf undurchdringlichen Smog schaut oder ein Rodrigues Insulaner in seinem 50 Quadrat Eigenheim mit großen Grundstück und klaren Blick auf eine wunderschöne Lagune?
Kenia, das ist für mich Armut.
Eigenheim gratis für Heiratswillige? Wer soll das glauben? Kann das ein Kundiger bestätigen? Der Exgouverneur sagt Nonsens.

Die Berichte (http://www.spiegel.de/reise/fernweh/ins ... 88581.html) und Eigendarstellung (http://www.tourism-rodrigues.mu/) kann ich uneingeschränkt bestätigen. Wenn man erst mal den Kopp frei hat kann man absolut unbeschwert relaxen und sich ausgiebig erholen.

Klar gibt’s auch Nightlife, Disco in Port Mathurin wurde angeboten aber ich bevorzuge eher die kleine Kneipe mit Livemucke und einem Flair bei dem ich dachte das gleich der olle Hemmingway reinkommt. Gut aufgehoben ist man sicher in den Top Residenzen an der Ostküste mit den schönsten Sandstränden der Insel.
Sparfüchse einfach nach Port Mathurin. Dort sah ich ein Schild zur Zimmervermietung an einer Hausfassade oder ins Touri Büro. Für 10-15 Euro ist sicher was zu finden.

Bei Interesse am günstigen Big Game, besonders zu den Eastern Banks mit Übernachtung(en) einfach PN schreiben. Großes Boot mit 2x130er und 4x80er Gerät. Allerdings einfach ohne (schlafen an Deck auf Matte) Luxus aber safe ausgerüstet. Risiko: zu starker Wind und Welle zum fischen.....Insel des ewigen Windes.......

Gruß,
Harald
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Rodrigues im Winter 2016

Beitragvon wickus » Do Aug 18, 2016 11:09

So hier ist der Bericht unseres leider zu kurzen Aufenthalts auf Rodrigues:
http://wandern-mauritius.blogspot.com/2 ... igues.html
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