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In Reunion : Haifischfang .: Stimmt das.?

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

In Reunion : Haifischfang .: Stimmt das.?

Beitragvon Werner » Mo Aug 01, 2005 19:56

Soeben gefunden:
Einen Artikel über Haifischfang in Reunion mit Hilfe lebender Hunde.!!
Frage: Was ist dazu bekannt.?
Hier der Artikel von n-tv:

Beitrag von Moderator
[23 mal gelesen] 01.08.05, 15:25:25 Uhr
In Frankreichs Hoheitsgebiet - Lebende Hunde als Haiköder
Mit lebenden Hunden als Köder gehen Einwohner der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean auf Haifang. Den Hunden werden dabei Angelhaken durch die Schnauze und die Pfoten gebohrt, bevor sie an einer Angelleine im Wasser ausgesetzt werden. Doch jetzt schlagen Tierschützer Alarm: Mit einer auch im Internet verbreiteten Petition an die Ministerin für die Überseegebiete, Brigitte Girardin, versucht die Stiftung 30 Millions d'Amis der brutalen Tradition ein Ende zu setzen.

Erst am Wochenende hatte ein Junge bei Sainte-Marie wieder einen als Köder präparierten kleinen Royal Bourbon gefunden. Er hatte den gelben, großäugigen und von Natur aus friedlichen Hund von seinen Angelhaken befreit und zum Tierarzt gebracht. Seine Familie will den Hund jetzt adoptieren. Die meisten Fälle würden gar nicht bekannt, erklärt die Tierschutzvereinigung SPA. Meist würden größere Hunde als Haiköder verwendet. "Wir haben aber auch schon sechs Monate alte Katzen mit Angelhaken gehabt", erklärte die SPA-Vizepräsidentin Marie-Annick Chantrel der Internetzeitung von La Reunion "Clicanoo".

Wie im übrigen Frankreich gelten auch auf der Insel im Indischen Ozean die französischen Tierschutzgesetze. Wer Hunde als lebende Köder einsetzt, riskiert bis zu zwei Jahren Haft. Im März 2004 war ein Fischer aus Saint-Paul zu drei Monaten auf Bewährung und 450 Euro Bußgeld verurteilt worden, weil er einem Hund mehrere Angelhaken in die Haut gebohrt hatte. Doch in der Praxis gibt es kaum Verurteilungen: Wer nicht auf frischer Tat erwischt und angezeigt wird, dem ist die Tat kaum nachzuweisen.

http://www.n-tv.de/562163.html

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Beitragvon Tommy » Mo Aug 01, 2005 21:04

unfassbar. Eigentlich müßte man die "Angler" selbst mal an den Haken hängen.
Nicht nur die armseligen Kreaturen, die als Köder eingesetzt werden, auch die Haie sind mit Blick auf immer kleiner werdende Bestände schützenswert. Alle großen Tauchorganisationen setzen sich aktiv für den Schutz der Haie ein.

Entsetzt grüße Euch,

Tommy
Viele Grüße

Tommy

Immer wieder gerne auf Mauritius und im Meer darunter ;-))
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Beitragvon Blue Marlin97 » Mo Aug 01, 2005 22:28

Mann oh Mann, das ist ja ekelhaft Bild

"Die Bestie Mensch", auf welche Perversitäten kann man noch kommen ?
Angewidert und angeekelt :beer) :pp) :mad:

GRuss
Christian
*** Fight Rascism ! ***

*No one knows the mysteries of life or its ultimate meaning, but for those who are willing to believe in their dreams and in themselves, life is a precious gift in which anything is possible . . . *
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Beitragvon stefan » Di Aug 02, 2005 10:44

hahnenkampf gibt es auch noch, gell titus?
wo isser eigendlich? aufem boot mit nem hund? *weglauf*
*joke*
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Unfassbar!

Beitragvon MmeTortue » Di Aug 02, 2005 10:49

"The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated."

Mahatma Ghandi
DER WEG IST DAS ZIEL!
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Beitragvon Werner » Di Aug 02, 2005 11:44

Liebe Mme Tortue:
Diesem Gandhi-Spruch folgend ist Hong-Kong das Schlimmste,was ich erlebt habe. :beer) :pp) :mad:
Was mich an der Sache entsetzt:
1.) Ich habe selber einen Hund.....
2.) Wir Alle wissen längst,daß Haie weit mehr sind wie blutrünstige Bestien...

UND hauptsächlich 3.) Daß dieser Vorfall so ganz in der Nähe des Paradieses passiert...was bei einer Ähnlichkeit der Bevölkerung die Frage zuläßt,ob es Ähnliches auch in MRU gibt:
Die Hai-Jagd wie auch die Behandlung der Tiere...
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Beitragvon Titus » Sa Aug 06, 2005 11:41

stefan hat geschrieben:hahnenkampf gibt es auch noch, gell titus?
wo isser eigendlich? aufem boot mit nem hund? *weglauf*
*joke*


Jau, Hahnenkämpfe mag das Volk. Aber in Mauritius auch.

Übrigens, als Hai-Köder sind Touris hier viel beliebter als Hunde... Besonders die ganz ganz Weissen Europäer, wenn die im (europ.) Winter hier eintreffen. :) :)
Meinte mal ein Hai zu mir: "die glänzen so schön im Wasser, das sieht man schon aus Kilometern leuchten..., da läuft einem so richtig das Wasser im Munde zusammen"

Also, ich vermute mal, dass ähnliche Praktiken beim Hai-Fischen auch in Mauritius angewendet werden.
Bei Mauritius habe ich nur manchmal den Eindruck, dass Presse & Politik manche Nachrichten, welche ungünstig für den Tourismus sein könnten unter den Teppich kehren.

Ich sehe das ziemlich deutlich an den Statistiken der Hai-Unfälle...
In Mauritius passiert ja anscheinend NIEEEEEE etwas. Da habe ich so meine Zweifel dran.
Oder an der gegenwärtigen Chikungunya Epidemie, die hier in den letzten Monaten grassierte.
Als es bei uns losging, da stand hier schon in den Zeitungen, dass es auch in Mauritius wild grassierte.
Und die haben nun wirklich mehr Mücken als wir, also müsste die sich dort wesentlich stärker ausgebreitet haben. Aber.... man hört von dort plötzlich GAR NICHTS MEHR diesbezüglich.

Kurz zur Chikungunya: jetzt keine Panik deswegen, die Krankheit ist ähnlich der Dengue, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, ähnlich einer sehr starken Grippe. Nach 10-14 Tagen ist das weg.
Die wurde bei uns ca. im April/Mai aus den Comoren eingeschleppt, die Krankheit stammt aber wohl aus der Gegend von Uganda/Ruanda.
Etwa zeitgleich trat sie auch erstmals in Port Louis auf, wo aber im ersten Monat bereits doppelt so viele Fälle wie bei uns gezählt worden sind.

Die Epedemie müsste jetzt aber vorbei sein.... Winter, kaum noch Mücken.
Zumindest in Réunion wurden die letzten Infektionsherde im Juli ausgelöscht.

So nochmal zu den Haien und den Fischern.
Allein das so eine Nachricht auf der Titelseite der Zeitungen hier landet, ist ja eigentlich ein Anzeichen dafür, dass derartige Praktiken nicht von der Mehrheit vertreten werden.

Beruflich habe ich sehr viel mit Fischern zu tun. Eigentlich geht hier keiner von den Berufsfischern mal gezielt auf Haie. Die werden zwar mal gefangen, aber fast als Ärgernis, da die den Thun oder andere Fische denen "vom Haken nehmen wollten".

Ich halte die mehr für ein paar Beknackte, da ja auch Haifisch bei uns kaum gegessen wird (ernsthaft, machen fast nur die Touris,... um zuhause was Dolles erzählen zu können)
Gibt's aber in den Touri-Gebieten in fast jedem Restaurant. Anderswo auf der Insel nun gar nicht.
Ich selbst hab's auch noch nie Hai probiert.

Seit mir von der Schlangensuppe in Madagaskar sauübel wurd' probier ich nix Exotisches mehr. Die gute Schlange lag wahrscheinlich schon ein bissl länger plattgefahren auf der Strasse :)

Andere, allerdings äussert beliebte Delikatessen bei uns sind die Tangues (eine Art Igel, haben aber sehr weiche Stachel) für die es sogar eine offizielle "Jagdsaison" gibt.
Es gibt auch Leute die die züchten.... hatte mal so einen Nachbarn, der hat die mit Hundefutter gefüttert. :)

Dann noch die Wespenlarven !! Jau, die werden sogar sauteuer gehandelt.
Wobei unsere Wespen, die haben eher die Grösse einer Hornisse, und tun auch ein bissl mehr weh.
Dafür sind diese aber weniger agressiv, und gehen auch nicht in Getränke ran, wie in Deutschland, wo einen diese immer in die Dosen und Flaschen krabbeln.
Hier wird professionell nach Wespennestern in den Wäldern gesucht.
Und auch kaufen kann man die.
Meine, aus'm Garten, bekommen immer meine Nachbarn,... die hauen sich die Larven dann in die Pfanne.
Soll sehr gut schmecken. Meinten auch einige Deutsche Bekannte von mir.
Aber,... mein Eigenbedarf an Exotik ist ja schon gedeckt (siehe oben).

Hahnenkämpfe
Halte ich für nichts arg Schlimmes. Hier lässt man die ja nicht sich gegenseitig tothacken, und auch (wie in der Karibik) packt man denen ja nicht noch extra Waffen an die Klauen (in der Karibik kleben die denen noch Rasierklingen und sowas dranne)
Mein ex-Nachbar (der mit der Tangue-Zucht) hatte auch mal so ein paar Kampfhähne. Die kamen eigentlich immer recht fit von den Kämpfen nach Hause. Dabei waren das alles Loser...
Hier ist der Kampf vorbei, wenn einer von den Hähnen das Weite sucht.

Ich hab' ernsthaft mal darüber nachgedacht, ein paar Kampfstars aus Haiti oder Cuba einfliegen zu lassen.
Hier wird teilweise hoch gezockt, glaube, da könnte ich so richtig Kasse mit machen.
Und ein "Sieger" ist schnell mal seine 2-3.000 Euro wert :)
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Beitragvon anne » Sa Aug 06, 2005 16:06

Hi

Chikungunya Epidemie, die hier in den letzten Monaten grassierte.
Als es bei uns losging, da stand hier schon in den Zeitungen, dass es auch in Mauritius wild grassierte.
Und die haben nun wirklich mehr Mücken als wir, also müsste die sich dort wesentlich stärker ausgebreitet haben. Aber.... man hört von dort plötzlich GAR NICHTS MEHR diesbezüglich.


das stand aber in der MRU Zeitung, habe ich sogar im Sauerland mitbekommen :mrgreen:

das wurde nichts vertuscht

liebe Grüße anne
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Beitragvon Stony » Sa Aug 06, 2005 17:04

Also, ich finde den Einsatz von lebenden Hunden als Köder prinzipiell nicht in Ordnung. Es stellt sich allerdings die Frage, warum dies geschieht? Ist dies aus reiner Profitgier oder ist das nackter Überlebenskampf?

Wenn ich mir so ansehe, wie viele streundende Hunde es auf Mauritius gibt (die ja von den Behörden - wenn erwischt - auch sofort getötet werden), dann kann ich mir vorstellen dass der Mensch auf solche "Köder"ideen kommt. Wir alle wissen, wie grausam "der Mensch" sein kann, dennoch gibt es verschiedene Kulturen und Traditionen bei verschiedenen Völkern. Man muss auch den Hintergrund kennen, bevor man über etwas urteilt :wink)

Viele Grüsse,
Tony
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Beitragvon hwghmg » So Aug 07, 2005 0:05

Gibt es nur ein Wort als Antwort! Schweine!
Hoffe, dass viele Fischer dabei..................
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