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Mauritius ohne Angst, wohin ?

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Re: Mauritius ohne Angst, wohin ?

Beitragvon Nora » Do Mär 19, 2015 11:42

Also heute sind noch mal 2 Beiträge dazu erschienen. Demnach hätten sie nicht rausfahren dürfen bei dem starken Wellengang. Wir sind auch vor einiger Zeit rausgefahren, obwohl es sehr stürmisch war. Alles hing über der Reling [ahgm] !
Die Fahrt wollte nicht enden, und ich empfand es als unverantwortlich, bei dem Sturm rauszufahren. Es war nur dem Geschick der Skipper zu verdanken, das nichts schlimmeres passiert ist.
Diese Fahrt werde ich sowieso nie wieder machen, man sitzt dort einige Zeit rum, ein wenig schnorcheln, es gibt was zu essen und zu trinken, dann gehts den weiten Weg wieder zurück. Hat mir nicht gefallen. Da sind mir Touren durch das Land wesentlich interessanter. http://news.islandcrisis.net/
Beste Grüße Nora

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Skipper

Beitragvon Michael » Do Mär 19, 2015 13:27

Also gestern war dazu eine Diskussion im Radio während ich nach Hause fuhr. Es gibt also selbstverständlich einige Vereine und auch solche, die die verschiedenen Vereine zusammenfassen und repräsentieren. Hier heisst dass Associations and Federations - deren Sinn ich so wie beschrieben verstanden habe. Da war dann auch ein Vertreter einer solchen Association der Skipper des Ostens ( LOL Mauritius muss ja doch viel groesser sein als ich dachte ) anwesend.

Es ist also doch schon so, dass die Skipper, zumindest die, die Mitglied der Association sind sich auch noch einer intensiven Schulung unterziehen muessen. Darin lernt man dann absolut alles, was man als Skipper wissen muss und diese Schulung dauert tatsaechlich 4 komplette Tage ( äh ... ) - ja und, ja also es wird alles getan, damit blah blah blah.

Ja uebrigens, wer als Skipper z.B. alkoholisiert ( im Dienst ) erwischt wird, also ganz klar, der ist dann sofort draussen. Also draussen aus der Association - seine Lizenz hat damit nix zu tun, aber er ist eben draussen.

Also - Ihr seht - alles gar nicht so schlimm.... [shok] [shok]
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Re: Mauritius ohne Angst, wohin ?

Beitragvon Titus » Do Mär 19, 2015 14:36

Michael hat geschrieben:....
Es ist also doch schon so, dass die Skipper, zumindest die, die Mitglied der Association sind sich auch noch einer intensiven Schulung unterziehen muessen. Darin lernt man dann absolut alles, was man als Skipper wissen muss und diese Schulung dauert tatsaechlich 4 komplette Tage ( äh ... ) - ja und, ja also es wird alles getan, damit blah blah blah.
...
Also - Ihr seht - alles gar nicht so schlimm.... [shok] [shok]


Und für meinen deutschen Sportbootführerschein bin ich damals ein 3/4 Jahr lang 2x die Woche über die Aussenalster gesegelt, und musste auch noch jeden Samstag 2 h zur Schulung. So einen Mist, und ich darf noch nicht mal mit Touris über die Elbe bratzeln und meinen Lebensunterhalt damit verdienen.

Sogar Knoten musste ich knüpfen ! Echt angeschissen fühle ich mich - das ist fast schon Betrug!
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Re: Mauritius ohne Angst, wohin ?

Beitragvon MartinB » Do Mär 19, 2015 20:30

Martin, so wie ich das hier lese, haben nicht Deine sogenannten "Freizeitkapitäne" dieses Unglück verschuldet, oder irre ich mich da: http://news.islandcrisis.net/2015/03/th ... explained/
Beste Grüße Nora


Hi Nora,
Ich sagte Schönwetterkapitän, nicht Freizeitkapitän!
Der Skipper hatte wohl eine Lizenz, die wie Titus schön beschrieb keinen Pfifferling wert ist!
Jeder auf der Insel wußte, daß nach tagelangem starken Westwind hoher Wellengang herrschte! Trotzdem fuhren die meisten Katamarane des Umsatzes zuliebe aus der wunderbar ruhigen Bucht ( Grand Baie) raus auf das offene Meer !
Sowohl die Boote wie auch die Skipper sind mit schlechtem Wetter total überfordert, da sie normalerweise nur bei Schönwetter meist mit Motorkraft nach Flat Island hin und zurück schippern.
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Re: Mauritius ohne Angst, wohin ?

Beitragvon ampro » Mi Mär 25, 2015 17:54

grandbaie22 hat geschrieben:Ich habe mir mal alle 6* Bewertungen von/über Andreas angesehen.

( Andrea ist nicht richtig - sondern Andreas - Dieser "Sagenumwobene " Reiseleiter hat ja insgesamt 15 Facebook Account.........)

Kürzlich war sogar ein 6* Bericht von Vacaciones ( seinem Bruder) dort drin, in welchem er den "gerade kennengelernten Reiseführer" in den höchsten Tönen lobte.

Nachdem Holidaycheck wohl einen Hinweis erhalten hat wurde der Tolle" Beitrag" zurückgezogen - der eine oder andere hat davon aber vieleicht einen Ausdruck.

Alle sind voll des Lobes, aber sagen was so toll an den Ausflügen war, sagt leider keiner und wohin die Ausflüge gingen sagt auch keiner.
Sieht ungefähr so aus als wären diese Bewertungen bestellt.

Und du willst wissen was dem Berichtschreiber der sehr enttäuscht war gefeht hat?
Hahaha.


Vorab: bitte entschuldigt, dass es jetzt wieder völlig am ursprünglichen Thema des Threads vorbei geht, aber das wollte ich einfach so nicht stehen lassen.

Auch ich habe den Verdacht, dass Nicola=Andrea bzw. ein ihm Nahestehender - aber sei's drum!

Meine Freundin und ich haben jedenfalls 2 Touren mit Andrea gemacht. Ursprünglich nur eine, da diese uns aber gut gefallen hat haben wir noch eine zweite ausgemacht.
Er hat uns die Wahl gelassen,w as wir anschauen wollen. Da wir aber relativ unvorbereitet waren, hat er uns die seiner Meinung nach guten Spots gezeigt (Trou aux Cerfs auf unseren Vorschlag, Gran Bassin, eine ehemalige Eisenbahnbrücke über einen Fluss, Bois Cheri Teefabrik, St Aubin Rum-Destille, Gris Gris, Chamarel Wasserfall und 7 Erden und noch 1, 2 Aussichtspunkte/ein weiterer Wasserfall). Die zweite Tour ging zu diversen Stränden in den Norden und Osten. Auch wenn er sich kurzzeitig verfahren hatte so merkte man, dass er sich auskennt und auch was zu erzählen hat. Vielleicht können einem Einheimische noch mehr zeigen, allerdings hat so ein deutschsprachiger Guide durchaus seine Vorteile!

Ja - dies ist etwas zu einem Werbetext verkommen. Tut mir leid lieber Mod!

Diese Werbung stammt aber 100%ig von einem zufriedenen "Kunden" aus Rostock, Germany ;)

Wir werden unseren Mauritius-Urlaub jedenfalls für ewig mit Andrea verbinden. Er hats geschafft uns die Insel nahe zu bringen. Und zwar die wunderschönen wie auch die nicht so schönen (realistischen) Gegebenheiten.
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Mauritius ohne Angst, wohin ?

Beitragvon Tonicek » Mi Mär 25, 2015 18:45

Hallo, ampro aus dem schönen Rostock [dort war ich am Volkstheater 1974 engagiert!]
Ich akzeptiere, was Du schreibst, kann es aber nicht nachvollziehen. Lassen wir das Thema "Andrea(s)" weg - dazu ist genug gesagt worden.

Was ich nicht verstehen und nicht nachvollziehen kann, ist: Wozu brauche ich einen Führer in Person ???

Seit Jahrzehnten reise ich rund um die Welt, meist mit Rucksack und lese und lese und lese . . .
Es gibt heute Unmengen sehr guter Reiseführer, die besten kommen von www.lonelyplanet.com - aber auch www.reise-know-how.de hat sehr gute.

Wenn man zwei gute Reiseführer hat, gewinnt das Geschriebene von mehreren Autoren extrem an Objektivität, und ich sage immer: Ein einziger guter Tipp für ein passendes Hotel am Ziel = schon hat man das Geld für das ca. 20-€-teure Buch wieder heraus.

Deine Worte hier " . . . Da wir aber relativ unvorbereitet waren . . ." kann ich ebenfalls nicht verstehen! Wie kann man auf eine 10000 km entfernte Insel fliegen, über die man sich nicht im Geringsten informiert hat ??? Fremde Kultur, fremde Mentalität, fremdes Essen, fremde Sitten - wie will ich das alles verarbeiten - und das evtll. noch in lächerlichen 2 Wo. ??? Meine Meinung: Rausgeschmissenes Geld für die Flugtickets!

Gut, o.k., ich gebe Dir Recht, machen viele Leute so, vor allem Neckermänner und TUI-Reisende, das ist aber keine Rechtfertigung. Und wie oft mußte ich erleben, daß die Leute zu Hause gelandet sind und sagten: "Wir kennen Mauritius!" Frage dann mal kurz nach Réunion oder Rodrigues - dann ??? Und sicher haben sie auch schon vergessen, daß der schönste Tanz dort SEGA heißt . . .

Seit Jahrzehnten mache ich es so: Schaue auf die Landkarte, die auf dem Teppich ausgebreitet ist und denke: Ach ja, da könntest auch mal wieder hin, oder "ach ja, das ist etwas ganz Neues, mal sehen, was da los ist". Dann ein Blick in den Kalender, dann das Internet, Visumsangelegenheiten klären, Flüge suchen, Bücher kaufen, lesen, lesen, lesen und dann gehts los . . . Überraschungen willkommen und natürlich nicht ausgeschlossen.

Bücher haben im Gegensatz zum persönl. Reiseführer wie z.B. dieser ominöse Andrea(s) den wahnsinnigen Vorteil, daß man sich aus dem Geschriebenen etwas heraussuchen kann, und nicht auf die total subjektive Meinung eines einzelnen persönl. Reiseführers angewiesen bin. Dazu kommt noch, daß diese Reiseführer oft mit Geschäften zusammenarbeiten und dort Provisionen kassieren. Nein, nicht von mir und nicht mit mir.

Mein Rucksack, mein am Körper verstecktes Geld + Kreditkarten, mein gemietetes Moped oder Fahrrad - all das ist mir heilig - alle anderen können mich mal.
Wie gerne düse in mit dem Moped + Rucksack auf dem Kreuz über die Insel - oft weiß ich früh noch nicht, wo ich abends schlafe - manchmal ist es auch in Goodlands - da geht auch die Post ab. Und das macht Spaß - auch ohne deutschsprachigen [ hi hi hi ] Reiseführer!

Bus fahren auf der Insel ist ein spaßiges Vergnügen, z.B. von Maheb. nach P. Louis oder Quatre B. oder F&F. Das möchte ich nicht missen - auch ein Schwätzchen mit den manchmal grimmigen, oftmals aber auch lustigen Busfahrern ist für mich ein Stimmungsheber - alles Dinge, die solch ein Andrea(s) nicht bieten kann. - Eigentlich fliege ich in die verschiedenen Paradiese, um Einheimische und Originale kennenzulernen - und ganz bestimmt nicht solche "urdeutschen" Reiseführertypen wie den Andrea(s), der eigentlich nur und einzig + allein darauf aus ist, mir das Geld aus der Tasche zu ziehen - denn davon lebt er ja . . .
Nein - meine Knete kommt zu den Einheimischen, zu den Leuten, die am Straßenrand stehen und Mangos und Papayas verkaufen - die brauchen mein Geld viel nötiger, als die großen Supermärkte - die sind reich genug.

In diesem Sinne, denk mal drüber nach - die Welt ist klein und will erforscht und entdeckt werden - es lohnt sich!

Grüße von Tonicek, der bei Rostocks Kultfigur Prof. Hans A. Perten in die Lehre gegangen ist - der Herr Prof. war hart aber fair!
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Beitragvon Tonicek » Mi Mär 25, 2015 18:45

Hallo, ampro aus dem schönen Rostock [dort war ich am Volkstheater 1974 engagiert!]
Ich akzeptiere, was Du schreibst, kann es aber nicht nachvollziehen. Lassen wir das Thema "Andrea(s)" weg - dazu ist genug gesagt worden.

Was ich nicht verstehen und nicht nachvollziehen kann, ist: Wozu brauche ich einen Führer in Person ???

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Deine Worte hier " . . . Da wir aber relativ unvorbereitet waren . . ." kann ich ebenfalls nicht verstehen! Wie kann man auf eine 10000 km entfernte Insel fliegen, über die man sich nicht im Geringsten informiert hat ??? Fremde Kultur, fremde Mentalität, fremdes Essen, fremde Sitten - wie will ich das alles verarbeiten - und das evtll. noch in lächerlichen 2 Wo. ??? Meine Meinung: Rausgeschmissenes Geld für die Flugtickets!

Gut, o.k., ich gebe Dir Recht, machen viele Leute so, vor allem Neckermänner und TUI-Reisende, das ist aber keine Rechtfertigung. Und wie oft mußte ich erleben, daß die Leute zu Hause gelandet sind und sagten: "Wir kennen Mauritius!" Frage dann mal kurz nach Réunion oder Rodrigues - dann ??? Und sicher haben sie auch schon vergessen, daß der schönste Tanz dort SEGA heißt . . .

Seit Jahrzehnten mache ich es so: Schaue auf die Landkarte, die auf dem Teppich ausgebreitet ist und denke: Ach ja, da könntest auch mal wieder hin, oder "ach ja, das ist etwas ganz Neues, mal sehen, was da los ist". Dann ein Blick in den Kalender, dann das Internet, Visumsangelegenheiten klären, Flüge suchen, Bücher kaufen, lesen, lesen, lesen und dann gehts los . . . Überraschungen willkommen und natürlich nicht ausgeschlossen.

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Beitragvon Tonicek » Mi Mär 25, 2015 18:45

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Deine Worte hier " . . . Da wir aber relativ unvorbereitet waren . . ." kann ich ebenfalls nicht verstehen! Wie kann man auf eine 10000 km entfernte Insel fliegen, über die man sich nicht im Geringsten informiert hat ??? Fremde Kultur, fremde Mentalität, fremdes Essen, fremde Sitten - wie will ich das alles verarbeiten - und das evtll. noch in lächerlichen 2 Wo. ??? Meine Meinung: Rausgeschmissenes Geld für die Flugtickets!

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Seit Jahrzehnten mache ich es so: Schaue auf die Landkarte, die auf dem Teppich ausgebreitet ist und denke: Ach ja, da könntest auch mal wieder hin, oder "ach ja, das ist etwas ganz Neues, mal sehen, was da los ist". Dann ein Blick in den Kalender, dann das Internet, Visumsangelegenheiten klären, Flüge suchen, Bücher kaufen, lesen, lesen, lesen und dann gehts los . . . Überraschungen willkommen und natürlich nicht ausgeschlossen.

Bücher haben im Gegensatz zum persönl. Reiseführer wie z.B. dieser ominöse Andrea(s) den wahnsinnigen Vorteil, daß man sich aus dem Geschriebenen etwas heraussuchen kann, und nicht auf die total subjektive Meinung eines einzelnen persönl. Reiseführers angewiesen ist. Dazu kommt noch, daß diese Reiseführer oft mit Geschäften zusammenarbeiten und dort Provisionen kassieren. Nein, nicht von mir und nicht mit mir.

Mein Rucksack, mein am Körper verstecktes Geld + Kreditkarten, mein gemietetes Moped oder Fahrrad - all das ist mir heilig - alle anderen können mich mal.
Wie gerne düse in mit dem Moped + Rucksack auf dem Kreuz über die Insel - oft weiß ich früh noch nicht, wo ich abends schlafe - manchmal ist es auch in Goodlands - da geht auch die Post ab. Und das macht Spaß - auch ohne deutschsprachigen [ hi hi hi ] Reiseführer!

Bus fahren auf der Insel ist ein spaßiges Vergnügen, z.B. von Maheb. nach P. Louis oder Quatre B. oder F&F. Das möchte ich nicht missen - auch ein Schwätzchen mit den manchmal grimmigen, oftmals aber auch lustigen Busfahrern ist für mich ein Stimmungsheber - alles Dinge, die solch ein Andrea(s) nicht bieten kann. - Eigentlich fliege ich in die verschiedenen Paradiese, um Einheimische und Originale kennenzulernen - und ganz bestimmt nicht solche "urdeutschen" Reiseführertypen wie den Andrea(s), der eigentlich nur und einzig + allein darauf aus ist, mir das Geld aus der Tasche zu ziehen - denn davon lebt er ja . . .
Nein - meine Knete kommt zu den Einheimischen, zu den Leuten, die am Straßenrand stehen und Mangos und Papayas verkaufen - die brauchen mein Geld viel nötiger, als die großen Supermärkte - die sind reich genug.

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Re: Mauritius ohne Angst, wohin ?

Beitragvon ampro » Mi Mär 25, 2015 21:23

Na dann will ich mal ;)
Tonicek hat geschrieben:Hallo, ampro aus dem schönen Rostock [dort war ich am Volkstheater 1974 engagiert!]


Das freut mich, ich wohne ca. 50m entfernt davon (bin aber viel zu selten dort).

Ich akzeptiere, was Du schreibst, kann es aber nicht nachvollziehen. Lassen wir das Thema "Andrea(s)" weg - dazu ist genug gesagt worden.

Was ich nicht verstehen und nicht nachvollziehen kann, ist: Wozu brauche ich einen Führer in Person ???


Dazu werde ich im Folgenden etwas schreiben.

Seit Jahrzehnten reise ich rund um die Welt, meist mit Rucksack und lese und lese und lese . . .
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Nun - da hast du mir wahrscheinlich ein paar Jahrzehnte voraus! Tatsächlich hatte ich sogar einen Reiseführer (Marco Polo). Diesen habe ich mir auch vorher durchgelesen, vor dem Urlaub. Beim Flug dann auch noch einmal grob. Ich fand ihn mäßig informativ. Über den Lonely Planet für Mauritius/Reunion hab ich nicht so gute Rezensionen gelesen.

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Da habe ich mich dann in der Tat falsch ausgedrückt. Ich korrigiere: Ich fühlte mich schlecht vorbereitet (trotz Reiseführer und Internetrecherche vorher (hier). Ich kann lesen so viel ich will: Erfahrungen von Leuten vor Ort sind hiermit kaum zu ersetzen. Meine Meinung. Ich habe etwas gelesen über die fremde Kultur, das Essen, die Musik, klar. Aber inwiefern hilft es mir großartig das dann wirklich Erlebte besser zu verarbeiten? Manchmal ist es doch sogar besser unvoreingenommen etwas zu erleben!

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Seit Jahrzehnten mache ich es so: Schaue auf die Landkarte, die auf dem Teppich ausgebreitet ist und denke: Ach ja, da könntest auch mal wieder hin, oder "ach ja, das ist etwas ganz Neues, mal sehen, was da los ist". Dann ein Blick in den Kalender, dann das Internet, Visumsangelegenheiten klären, Flüge suchen, Bücher kaufen, lesen, lesen, lesen und dann gehts los . . . Überraschungen willkommen und natürlich nicht ausgeschlossen.


Das ist deine Art zu reisen. das akzeptiere ich. Ob du das von Anfang an so gemacht hast, weiß ich nicht. Ich bin relativ jung, da kann man ja auch dazu lernen ;) Dennoch hast du mich da völlig falsch eingeschätzt. Ich liebe Landkarten, ich mag es mich auf neue Orte vorzubereiten. Da hat mein kurzer Text wohl einfach einen falschen Eindruck vermittelt. 2013 waren wir in Australien. Ganz ohne Führer, nur mit Van, Karten und dem Lonely Planet ;) Allerdings: Viele "Geheimtipps" aus diesem Buch waren gar nicht mehr so geheim, im Gegenteil! Wir haben es teilweise sogar vorgezogen vorgeschlagene Orte zu meiden, da zu großer Menschenauflauf! Allerdings muss ich auch fairerweise sagen, dass ich dank des Lonely Planet einen super Ort zum Schnabeltier-gucken gefunden habe!

Dieser Urlaub sollte jedoch anderen Charakter haben. Ich wollte mich vorrangig erholen (Strand), Schnorcheln (kann man auf Mauritius natürlich wunderbar!) und gleichzeitig die Insel etwas kennenlernen. Da ich zeitlich limitiert war (11 Tage Resturlaub, jetzt neuer Job und erstmal Probezeit) wollten wir die Tage halt effektiv nutzen. Dafür bietet sich nun mal ein Guide an! Sicher hätten wir auch alles auf eigene Faust erkunden können, danach war uns dieses mal aber einfach nicht.

Bücher haben im Gegensatz zum persönl. Reiseführer wie z.B. dieser ominöse Andrea(s) den wahnsinnigen Vorteil, daß man sich aus dem Geschriebenen etwas heraussuchen kann, und nicht auf die total subjektive Meinung eines einzelnen persönl. Reiseführers angewiesen ist. Dazu kommt noch, daß diese Reiseführer oft mit Geschäften zusammenarbeiten und dort Provisionen kassieren. Nein, nicht von mir und nicht mit mir.


Teilweise habe ich meine Meinung zu Büchern ja schon geschrieben. Das mit den Provisionen hab ich vorher auch gehört (jaja, Recherche ist alles ;)) und es durch die Wahl meines Guides ausgeschlossen. Dieser ließ uns jedes Mal die Wahl, ob wir etwas anschauen wollen oder nicht,

Mein Rucksack, mein am Körper verstecktes Geld + Kreditkarten, mein gemietetes Moped oder Fahrrad - all das ist mir heilig - alle anderen können mich mal.
Wie gerne düse in mit dem Moped + Rucksack auf dem Kreuz über die Insel - oft weiß ich früh noch nicht, wo ich abends schlafe - manchmal ist es auch in Goodlands - da geht auch die Post ab. Und das macht Spaß - auch ohne deutschsprachigen [ hi hi hi ] Reiseführer!


Moped auf der Insel wär mir zum Beispiel nichts gewesen. Dazu bin ich zu sehr Schisser. Zum Rest: Das ist halt DEINE Art zu reisen. So wie ich es herauslese, reist du auch allein. Würde ich vielleicht auch so machen (ich mag die Vorstellung ja auch), aber meine Freundin steht auf so etwas Spontanes gar nicht. Und ich bin auch manchmal ganz froh in den sicheren "Hafen" Hotel zurückzukehren. Jeder ist anders, jeder reist anders, jeder fühlt sich auf seine Art wohl.
In der Nähe von Goodlands (mir ist der genau Ortsname grad entfallen) sahen wir dank Andrea übrigens einen lustigen Fußballplatz, der auf der Dorfstraße endete. Dort wird schon mal der Verkehr aufgehalten, wenn ein Eckball ansteht. Hätten wir ohne Guide wahrscheinlich nie gesehen ;)

Bus fahren auf der Insel ist ein spaßiges Vergnügen, z.B. von Maheb. nach P. Louis oder Quatre B. oder F&F. Das möchte ich nicht missen - auch ein Schwätzchen mit den manchmal grimmigen, oftmals aber auch lustigen Busfahrern ist für mich ein Stimmungsheber - alles Dinge, die solch ein Andrea(s) nicht bieten kann. - Eigentlich fliege ich in die verschiedenen Paradiese, um Einheimische und Originale kennenzulernen - und ganz bestimmt nicht solche "urdeutschen" Reiseführertypen wie den Andrea(s), der eigentlich nur und einzig + allein darauf aus ist, mir das Geld aus der Tasche zu ziehen - denn davon lebt er ja . . .

Bus fahren - haben wir gemacht (übrigens wies uns Andrea ausdrücklich darauf hin, dass wir das UNBEDINGT machen sollen). So fuhren wir von FeF nach Quatre Borne auf den Wochenmarkt. Und ja, es war spaßig!
Und er bietet sogar auch ausdrücklich an (nach vorheriger Vereinbarung) bei Einheimischen zu essen/sie kennenzulernen. Und Geld hat er uns auch nicht aus der Tasche gezogen. Er hat einen Service geliefert, den wir bezahlt haben. Alles im Rahmen und den Preis einfach wert! Wenn dir das Geld zu schade ist - deine Ansicht. Für uns war es in diesem Fall (immer muss ich das auch nicht machen!), die beste Variante!

Nein - meine Knete kommt zu den Einheimischen, zu den Leuten, die am Straßenrand stehen und Mangos und Papayas verkaufen - die brauchen mein Geld viel nötiger, als die großen Supermärkte - die sind reich genug.

In diesem Sinne, denk mal drüber nach - die Welt ist klein und will erforscht und entdeckt werden - es lohnt sich!

Grüße von Tonicek, der bei Rostocks Kultfigur Prof. Hans A. Perten in die Lehre gegangen ist - der Herr Prof. war hart aber fair!
[siehe dazu auch: http://www.theaterderzeit.de/person/8036/ ]


Ich hoffe ich konnte dir meine Ansichten etwas näher bringen. Versuch einfach nicht nach ein paar Zeilen Geschreibsel nicht direkt pauschal über jemanden zu urteilen. Sowas geht mir manchmal viel zu schnell ;)

Grüße vom Rostocker Stadthafen!
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Re: Mauritius ohne Angst, wohin ?

Beitragvon Tine1009 » Do Mär 26, 2015 20:46

Hallo ampro,

Toniceks Vorstellungen für einen (Mauritius)urlaub sind sehr speziell, [nea] sei’s ihm gegönnt, sind aber nicht jedermanns Sache. Obwohl wir überwiegend „Individualreisende“ sind und fast alles selbst organisieren, sind unsere Ansprüche doch etwas anders. Insofern kann ich Dich gut verstehen. Auch für mich (obwohl ich mich vorher sehr gut informiere, viel lese und inzwischen schon neunmal auf Mauritius war) ersetzt der gedruckte Reiseführer nicht den „persönlichen“ vor Ort – und sei es nur als Fahrer, denn mit Moped oder Fahrrad würden wir nicht über die Insel düsen [shok] . Ich kann mich auf Englisch recht gut verständigen, genieße ich es aber, ab und zu einen deutschsprachigen Führer zu haben und nicht ständig für meine Mitfahrer übersetzen zu müssen whistle .

Darf ich mal fragen, in welchem Hotel Ihr gewohnt habt und wie Ihr auf Andrea R. gekommen seid?

Was Du über Eure Ausflüge mit Andrea schreibst,
Zitat: „Trou aux Cerfs auf unseren Vorschlag, Gran Bassin, eine ehemalige Eisenbahnbrücke über einen Fluss, Bois Cheri Teefabrik, St Aubin Rum-Destille, Gris Gris, Chamarel Wasserfall und 7 Erden und noch 1, 2 Aussichtspunkte/ein weiterer Wasserfall). Die zweite Tour ging zu diversen Stränden in den Norden und Osten“
das ist nun für Mauritius das Standardprogramm, das jeder Reiseführer/Taxifahrer anbietet. Der Preis wird vor der Fahrt ausgehandelt (kann man ebenfalls hier im Forum lesen [good] ). Die Route kann man selbst bestimmen oder man lässt sich Vorschläge machen. Zum Essen nach Haus wird man auch gelegentlich vom Taxifahrer eingeladen.
Ich selbst gebe gern gute Tipps/Erfahrungen weiter, ggf. aber per pn, um unerwünschte Werbung zu vermeiden. [mail]
Was bei mir beim Thema Andrea R. einen schlechten Beigeschmack hinterläßt [ireful] ist, dass die diversen Schreiber weder vor noch nach ihrem Urlaub auf Mauritius hier im Forum auftauchen bzw. mit ihren Erfahrungen das Forum bereichern, Fragen gibt es ja immer wieder genug (z. B. nach einem empfehlenswerten Reiseführer – da hätte Dir z. B. geholfen werden können \:D/ ). Sobald es jedoch um Andrea R. geht, fühlen sie sich bemüßigt , ihre superguten Erfahrungen zu posten. [pardon] Das erscheint mittlerweile doch etwas auffällig [twiddle]

LG

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