So kann es einem gehen, der von mru nicht genug bekommen kann:
Kündigung für Vieltelefonierer
AP
ERFURT Wer im Büro heimlich privat telefoniert und dem Arbeitgeber so beträchtliche Kosten verursacht, kann fristlos entlassen werden. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt wies die Klage eines Arbeitnehmers ab, der von März bis Mai 2002 vom Büro aus insgesamt über 18 Stunden lang Telefongespräche nach Mauritius, einer Ferieninsel im Indischen Ozean, geführt hatte. Die Kosten betrugen 1355,76 Euro.
Die Firma hatte zunächst einen anderen Mitarbeiter in Verdacht, dessen Büroapparat der Vieltelefonierer heimlich benutzte. Nachdem der Schuldige, ein Mitglied des Betriebsrats, die Telefonate zugegeben hatte, wurde ihm mit Zustimmung des Betriebsrats fristlos gekündigt. Der Betroffene hatte dagegen geklagt, weil nach seiner Ansicht kein wichtiger Grund vorlag (Az: 2 AZR 147/03).
Erscheinungsdatum: Montag 08.03.2004 Südwestpresse
Also alle mru-freunde aufgepasst - Mauritius kann arbeitslos machen.
Peter














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