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INFO: Chikungunya-Krankheit

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Beitragvon Marco Polo » Mi Apr 26, 2006 5:06

Bin seit Montag wieder hier. Trotz dutzender Stiche gehts mir noch gut. Habe aber Leute getroffen, die es erwischt hatte.

Allen infizierten möchte ich an dieser Stelle gute Besserung wünschen. Werdet bald wieder gesund.

Grüße
Marco Polo.

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Beitragvon WolfgangDaerr » Mi Apr 26, 2006 10:41

Marco Polo hat geschrieben:Bin seit Montag wieder hier. Trotz dutzender Stiche gehts mir noch gut. Habe aber Leute getroffen, die es erwischt hatte. GrüßeMarco Polo.

Warum nur werden manche (ich zum Beispiel vor 14 Tagen) nur 1 mal in einer Woche gestochen und andere haben Dutzende von Stichen? Hat es geregnet? Wo habt ihr gewohnt? Werdet ihr auch in Deutschland viel gestochen?
Tipp: erst fragen, dann buchen:Specials
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Beitragvon turtlediver » Mi Apr 26, 2006 21:13

Ich bin seit Karfreitag (leider) wieder in Deutschland. In 2 Wochen habe ich lediglich 2 Stiche abbekommen. Wobei hier nicht klar ist, ob es überhaupt Moskitos waren. Auch habe ich keinen getroffen, auch keine Einheimischen, die erkrankt waren.

Gute Vorbeugung mit Autan oder Antibrumm, wie in allen tropischen Ländern und der Rest ist meines Erachtens viel Panik mache.
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Beitragvon Marco Polo » Do Apr 27, 2006 1:06

WolfgangDaerr hat geschrieben:
Marco Polo hat geschrieben:Bin seit Montag wieder hier. Trotz dutzender Stiche gehts mir noch gut. Habe aber Leute getroffen, die es erwischt hatte. GrüßeMarco Polo.

Warum nur werden manche (ich zum Beispiel vor 14 Tagen) nur 1 mal in einer Woche gestochen und andere haben Dutzende von Stichen? Hat es geregnet? Wo habt ihr gewohnt? Werdet ihr auch in Deutschland viel gestochen?


Tja, ich werde grundsätzlich immer oft gestochen. Und das trotz Autan, Nobite, Mitteln aus lokalen Apotheken, Räucherspiralen, Knoblauch usw. Ich weiß allerdings auch nicht, woran das liegt.

Gewohnt habe ich im Les Dattiers, die meisten Stiche habe ich dort abends auf der Terrasse kassiert. Aber auch abends im Restaurant hats mich erwischt. Darüberhinaus hatten sich die Biester in mein Bad verirrt und mich während des Geschäfts attackiert. Leider hatte ich auch ein paar Viecher in meinem Schlafzimmer, die haben mir dann die Ohren vollgesummt. Aber das war nicht jede Nacht so. Gottseidank. Aber sonst ist das Les Dattiers unbedingt zu empfehlen.

Geregnet hats auch viel. Das Wetter hat dieses Jahr irgendwie verrückt gespielt. Habe aber auch Leute getroffen, die hatten in Luxushotels logiert. Die hatten laut eigenen Aussagen keine Mücken in der Anlage.

Bis jetzt habe ich kein Chic. Habe mir aber die Mücken angesehen, die mich gestochen haben. Da waren auch die schwarzen gestreiften dabei.

Wie lange ist doch gleich die Inkubationszeit?
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Hallo Marco Polo

Beitragvon susiisi » Do Apr 27, 2006 1:51

Wie lange ist doch gleich die Inkubationszeit?

3 - 12 Tage.... aber nicht jede Tigermücke ist mit dem Virus infiziert.

Also viel Glück. :ploppop susiisi
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Beitragvon Joe » Do Apr 27, 2006 6:31

Moin, moin,

meine Erfahrung nach rund 3 Monaten schlafen mit Klimaanlage ist, das es zwar die meisten Muecken abhaelt, aber eben nur die meisten. Einige Muecken, vor allem in den letzten Wochen, wollen sich einfach nicht ueberzeugen lassen, das sie klimatisierte Raeume nicht moegen. Daher schlafe ich mittlerweile wieder wohlbehuetet von einem Moskitonetz und starte die chemische Keule morgens beim Verlassen des Hauses.

Chik habe ich bisher nicht bekommen, obwohl ich im Schnitt jeden 2.-3.Tag irgendwie doch einen Stich abbekommen habe, aber ich kenne nun auch Leute im direkten Umfeld die ein Fieber haben oder hatten, mit Gelenkschmerzen und Ausschlag. Aber das soll, so heisst es, ein normales Fieber und nicht Chik sein.

Da ich bin kein Mediziner bin, kann ich da nichts weiter dazu sagen.
Gruss, Joe
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Beitragvon diver63 » Do Apr 27, 2006 9:13

Moin, moin,

den Erkrankten gute Besserung.

Zum Thema Stichhäufigkeit habe ich mal gelesen, dass die weiblichen Mücken durch bestimmte Substanzen die mit dem Schweiß abgesondert werden förmlich angelockt werden. Nun jeder riecht irgendwie anders, könnte also eine Erklärung dafür sein, warum manche öfter oder so gut wie garnicht gestochen werden.
Lieben Gruß
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Hallo Joe,

Beitragvon susiisi » Do Apr 27, 2006 9:40

oje, das stelle ich mir ja ganz schön anstrengend vor,

Zitat: meine Erfahrung nach rund 3 Monaten schlafen mit Klimaanlage ist, das ....

Ich habe eine Insektengiftallergie (auch gegen die gemeinen deutschen Stechmücken) und habe das gleiche Problem im Sommer: nämlich am besten gar nicht erst gestochen zu werden. Wir haben zwar an allen Fensten Fliegengitter, aber irgendwie schaffen es die Biester doch ins Schlafzimmer zu kommen. Was super hilft und überhaupt nicht giftig ist, sind die sogenannten Verdampfer. Das Gerät kommt in die Steckdose mit einem Wirkstoffblättchen. Dieses enthält einen Chrysanthemenextrakt, der nur gegen Kaltblütler wirkt. Nicht schädlich für Warmblütler, also uns. Nach ca. einer Stunde sind alle Stechmücken platt!!!!. Die Blättchen stinken NICHT (fast Geruchlos), man bekommt auch keine Kopfschmerzen oder so (das war mal früher bei den Vorgängern) Was auch gut ist, 1 Blättchen reicht bei uns immer 1 Tag und das bei geöffnetem Fenster (wir können nur bei geöffnetem Fenster schlafen). Als wir vor drei Wochen im Le Victoria waren, hatten die auch solche Verdampfer in den Zimmern, d.h. es muß sie also auch bei Dir geben.

Ruhige und stichfreie Nächte, susiisi.
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Beitragvon Reinhard_H » Fr Apr 28, 2006 9:19

Mein mädl is nun wieder seit 2 Monaten auf MRU und hat schon an die 1000 stiche abbekommen.

und kein chic bekommen.
dafür 2 kleine cousins von ihr ...

ich glaube nicht dass es was mit der häufigkeit zu tun hat ... eher mit glück *g* es kann dich in 1 Jahr nur 1 Mücke stechen .. und du bekommst es trotzdem... das mit der wahrscheinlichkeit is schon klar.
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Beitragvon Boxfish » Sa Apr 29, 2006 1:01

Hi Folks,

habe in der SeaStar 3/2006, Seite 49 den folgenden Artikel gefunden, welchen ich Euch nicht vorenthalten möchte:

„Chikungunya: Eine nicht ganz neue Epidemie
Ein neues Virus erschreckt die Menschheit. Chikungunya ist sein Name der in Afrika geprägt wurde (Ki-Swahili) und „sich zusammenkrümmen“ bedeutet. Das Chikungunya-Virus wurde erstmalig während einer Epidemie 1952/1953 in Tansania bei Menschen und Moskitos nachgewiesen. Seit 1954 wurden sehr viele Nachweise im tropischen Afrika, auf dem indischen Subkontinent und in Südostasien gemacht. Bekannte Verbreitungsgebiete sind beispielsweise die Philippinen, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Indien, Myanmar (ehemals Burma) und Sri Lanka.

Doch seit Jahresbeginn hat es sich besonders stark auf der Insel La Reunion, aber auch in Sri Lanka und den Seychellen ausgebreitet. Das Chikungunya-Fieber wird durch Mücken auf den Menschen übertragen. Die Inkubationszeit (Zeit von der Erregeraufnahme bis zum Einsetzen der ersten Symptome) beträgt einen bis zwölf Tage. Zu Beginn ist die Infektion grippeähnlich, anschliessend treten schnell Fieber, Hautrötungen, Hitzegefühl und starke Muskel- und Gelenkschmerzen auf. Charakteristisch sind in vielen Fällen (ca. in 70 Prozent der Betroffenen) angeschwollene Hand- und Fussgelenke. Komplikationen sind normalerweise sehr selten. In der Regel heilt die Infektion völlig aus und führt normalerweise nicht zum Tod.
In den letzten Monaten sind bis Ende Februar 2006 nach offiziellen Angaben französischer Gesundheitsbehörden auf Reunion ca. 157.000 Menschen am Chikungunya-Fieber erkrankt. (ca. jeder fünfte!) Zur Zeit treten wöchentlich noch mehrere Hundert Neuinfektionen auf. Von Januar bis Februar 2006 sind auf Reunion die ersten 77 Todesfällen aufgrund des Chikungunya-Fiebers überhaupt aufgetreten, hierbei ist bisher unklar ob die Todesfälle direkt auf das Chikungunya-Fieber zurückzuführen sind oder eventuell indirekt durch Sekundärinfektionen begründet sind. Bisher wurde angenommen, dass das Chikungunya-Fieber nicht tödlich endet. Bekannt ist jedoch, dass bei Infektionen mit dem Chikungunya-Virus das Immunsystem geschwächt wird, sodass anderer Gesundheitserreger zu Infektionen führen können (Sekundärinfektionen), die sonst nicht auftreten oder weniger ausgeprägt sind.
Auf Mauritius sind seit Januar 2006 mindestens 206 Menschen (die meisten in Mahebourg) am Chikungunya-Fieber erkrankt. Im Jahr 2005 sind auf Mauritius insgesamt 3500 Fälle des Chikungunya-Fiebers aufgetreten.
Auf den Seychellen sind von November 2005 bis zu aktuellen Zeitpunkt knapp 2000 Menschen am Chikungunya-Fieber erkrankt, 1255 davon allein im Januar diesen Jahres. Weitere Fälle sind aus Indien und Madagaskar bekannt. Selbst in Frankreich, das intensive Kontakte zu Reunion unterhält, sind importierte Fälle nachgewiesen worden. Dies zeigt, dass eine Verschleppung der Infektion, auch nach Europa möglich ist.
Die Therapie der Infektion erfolgt symptomatisch. Das bedeutet, es werden hauptsächlich die Symptome (Fieber und Schmerzen) gelindert. Zum Schutz sollte auf eine sorgfältige Expositionsprophylaxe (Mückenschutz) geachtet werden. Eine Impfung ist zur Zeit nicht möglich. Im Jahr 2005 wurden besonders viele Ausbrüche, beispielsweisein Ostafrika, Sri Lanka, Indonesien, Mauritius und auf den den Komoren registriert“
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