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flugpaten gesucht

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Beitragvon Joe » Mi Aug 19, 2009 13:19

Moin, Moin,

wenn jemand einen Hund oder eine Katze in seinem Haushalt aufnehmen will und ein Tier hier in MRU findet das ihm/ihr zusagt; bitte, wenn das Tier gesund ist, kein Herrchen/Frauchen hat und Aussichten hat in D bei seinem Herrchen/Frauchen zu überleben, warum nicht ?

Aber mir kommt es etwas komisch vor, wenn hier im grossen Stile Hunde für andere nach D "exportiert" werden sollen. Landen die alle nacher im Tierheim ? Ich hoffe doch nicht ! Oder ist das ein Geschäft und die Tiere werde nacher mit Mitleids-Marketing verkauft ?

Ich finde das es wesentlich wichtiger wäre sich um Kinder in deutschen oder mauritianischen Heimen zu kümmern, so das die in eine vernünftige Familie reinkommen und nicht im Heim aufwachsen müssen. Geht nicht das Wohl von Kinder vor dem von Tieren ?

Gruss, Joe
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Beitragvon Dalaya » Mi Aug 19, 2009 13:43

Das klingt jetzt vielleicht seltsam, aber ich finde nicht, dass das Wohl von Kindern vor das von Tieren geht (ist meine persönliche Meinung).
Wir sind alles Lebewesen auf einem Planeten und sollten uns respektieren egal ob Mensch oder Tier.

LG
Dalaya
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Beitragvon Holly_Golighlty » Mi Aug 19, 2009 19:06

Ein bisschen vermessen zu behaupten, dass wir Menschen mehr wert sind als Tiere! Nur weil wir meinen mehr Intelligenz zu besitzen?

Bonhoeffer sagte einmal: "Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere!" Wie wahr!

Ich glaube außerdem nicht, dass mit dreibeinigen Straßenhunden ein lukratives Geschäft in Deutschland gemacht werden kann. In einem Land, wo der Rassehund immer noch mehr zählt als ein Mischlingshund. :-?
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Beitragvon Sundri » Do Aug 20, 2009 0:44

OK! Hinsichtlich der Krankheiten bin ich etwas beruhigter. Aber als Betroffene mcht man sich halt seine Gedanken! Vermutlich kommt mehr Ungeziefer durch Obst und Gemüse nach DE (wird das eigentlich im Laderaum auch benebelt wie wir Menschen)??
Die Diskusion Kind/Hund finde ich Quatsch, weil abgesehen von der unterschiedlichen Bewertung es einfach schwieriger ist Kinder "auszuführen". Ich habe mich mit dem Thema nicht näher befasst, aber soweit ich weiß sind Auslandsadoptionen nicht so einfach!
Generell helfe ich gerne und kann einen Hund mitnehmen, wenn er schon vermittelt ist. Und wenn es ginge, lieber Joe würde ich gerne ein elternloses Kind für ein adoptionswilliges deutsches Paar mitnehmen, aber ich denke, dass das nicht geht. Ich kann aber gerne eine Patenschaft übernehmen. Ist Anne dafür zuständig??

lG Sundri
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Beitragvon Armando » Do Aug 20, 2009 0:46

Dalaya hat geschrieben:Das klingt jetzt vielleicht seltsam, aber ich finde nicht, dass das Wohl von Kindern vor das von Tieren geht (ist meine persönliche Meinung).
Wir sind alles Lebewesen auf einem Planeten und sollten uns respektieren egal ob Mensch oder Tier.

LG
Dalaya


Moin

Mein Enkel ist vor 3 Jahren im Alter von 7 Tagen gestorben.
Hätte ich (rein hypothetisch) dafür 100 Hunde erschießen müssen damit er weiterlebt, hätte ich es getan.
Tierleben mit Menschenleben gleichzusetzen ist nicht.
Aber auch ich habe ein Haustier und damit soziale Verantwortung übernommen.
Bei mir kommt aber immer zuerst der Mensch und dann das Tier.

Gruß
Armando
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Flugpatenschaft

Beitragvon MmeTortue » Do Aug 20, 2009 11:03

Flugpatenschaften ermoeglichen es ein Tier relativ guenstig zu 'exportieren', wobei der Sinn dieses Exports nicht zur Debatte steht.

Ganz ehrlich: ich habe selbst zwei Hunde hier auf Mauritius, beide mehr oder weniger aufgegabelt, die ich ueber alles liebe, aber es wuerde mir im Traum nicht einfallen eine aehnliche Aussage Hund/Kind wie Dalaya zu treffen. Da ist in der Sozialisation wohl einiges schiefgelaufen...

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Beitragvon Dalaya » Do Aug 20, 2009 13:04

Hi,

es geht mir nicht darum das Tier über den Menschen zu setzen. Vielmehr sehe ich in der Welt, wie sich der Mensch über alles setzt. Über die Natur, die Tiere und auch über andere Menschen. Nur weil der Mensch mehr Möglichkeiten hat ist er weder intelligenter noch mehr Wert als der Rest der Welt, denn alles lebt in Symbiose miteinander.
Was manche Menschen den Tieren antun, würde einem Tier nie einfallen einem Menschen anzutun. Der Mensch ansich ist doch eine wahnsinns Erfindung. Warum zerstört er sich selber und andere mit Hass, Neid, Krieg und Gewalt.
Ich denke wir können noch eine ganze Menge von den Tieren lernen.

Natürlich gibt es auch viel Leid bei den Kindern dieser Welt, wofür aber auch teilweise der Mensch verantwortlich ist. Ich wünsche diesen Kindern alles erdenklich Gute, denn auch sie haben das Recht auf ein schönes Leben.

Ich will auch nicht Menschen und Tiere gleichsetzen, denn wir sind einfach unterschiedlich. Ich denke nur, dass so einige Menschen mehr Respekt den "kleineren" Lebewesen dieser Erde (auch den Kindern) entgegen bringen sollten.

@Mme Tortue: meine Sozialisation war super, denn zumindest ist aus mir ein Mensch geworden, der sich über die Zusammenhänge dieser Welt Gedanken macht.
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Beitragvon Holly_Golighlty » Do Aug 20, 2009 13:15

Ich spende Dalya mal Applaus für so viel Weitsichtigkeit! :respeckt) Leider hält sich der Mensch oft immer noch für etwas besseres als das Tier!

Habe ich mal eben aus wikipedia.de rauskopiert:

Philosophische Trennung zwischen Tier und Mensch
Biologisch gesehen ist auch der Mensch als Tier zu betrachten. Die Verhaltensbiologie hat gezeigt, dass höher entwickelte Tiere sich komplizierterer Verhaltensmuster und gewisser Zeichensysteme bedienen (Tiersprache) als weniger hoch entwickelte. Auch zu abstraktem Denken zeigen sich neben dem Menschen einige Tierarten zumindest in Ansätzen fähig und Selbsterkenntnis (das „sich selbst Erkennen“ im Spiegel) findet man bei Schimpansen und sogar Vögeln (Elstern). Außer dem Menschen sind allerdings keine Tierarten bekannt, die in der Lage sind, hochentwickelte Kulturen hervorzubringen. Diese Kulturen unterscheiden sich bei der Art Homo sapiens untereinander ganz wesentlich, selbst innerhalb biologisch ähnlicher Lebensräume. Bei anderen Tieren hingegen sind gesellschaftliche Strukturen (wie Gruppenrituale, Dominanz eines Geschlechts etc.) innerhalb einer Art weitgehend gleich. Wenn Unterschiede überhaupt auftreten, sind sie durch Einflüsse des jeweiligen Lebensraumes bedingt. Emotionen jedoch sind etwa bei Säugetieren und Vögeln zweifelsfrei beobachtbar, und Schmerz-Reaktionen können auch bei niederen Tierarten registriert werden.

Die in den meisten Sprachen übliche Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ist naturwissenschaftlich gesehen somit nicht haltbar. Zum Verhältnis des Menschen zu anderen Tieren („Mensch-Tier-Verhältnis“) siehe auch Philosophische Anthropologie. Zum Bewusstsein höherer Tierarten siehe Bewusstsein.



"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen; müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."
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Beitragvon Joe » Fr Aug 21, 2009 10:30

Philophische Trennung zwischen Tier & Mensch:

Von mir aus kein Problem. Aber es gibt ein Prinzip von Mutter Natur und das heisst: Kümmer dich erst um dich, dann deine Sippe und wenn du dann noch Zeit und Ressourcen hast, um den Rest der Welt. Und das wird von allen Tieren, ausser einigen Menschen, die sich für intelligenter halten , natürlich auch schön befolgt.

Also auf dieser Grundlage:
Zuerst der Mensch, seine Familie (Sippe) und dann andere Tiergattungen !!

Ich hoffe das Holly und Dalaya, wenn sie dann mal eigene Kinder bekommen, auch noch auf den Trichter kommen, sonst fürchte ich für die armen Kinder.
Gruss, Joe
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Beitragvon Holly_Golighlty » Fr Aug 21, 2009 10:45

Was ist denn, wenn man das Gesetz nicht befolgt? Kommt man dann ins Gefängnis?

Und geht es hier um EIGENE Kinder und EIGENE Hunde?
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