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Die Mauritius-Rupee in der Spekulation.!!!

Hier finden sie alles mögliche über Mauritius.

Beitragvon Joe » Mi Dez 27, 2006 8:55

Stony hat geschrieben:
Aus Sicht des europäischen Touristen ist das wohl irrelevant, da in EUR bezahlt wird und da wird auch der Mauritiusurlaub nicht günstiger. Einzig individuell zu buchen und in MUR vor Ort zu bezahlen würde den Unterschied sichtbar machen (mehr MUR für weniger EUR).

Bezüglich einer anderen Aussage weiter oben: Es ist korrekt, dass sich die MUR an dem USD und nicht am EUR orientiert. Deshalb auch der "Verfall" zum Euro.

Beste Grüße
Stony


Stony,

alles ist miteinander verflochten und alles hat Einfluss aufeinander. Das gilt in der Physik und damit auch in der Wirtschaft. Wenn die Rupie international an Wert verliert, werden hier diverse importierte Produkte teurer und auch für den Touristen wirds Taxi, Eintritsspreise etc. (z.B. Quads, Golf, Waterpark, etc.) teurer.

Die Wirtschaftsverflechtung und Einflüsse sind extrem komplex und schon viele haben sich mit Vorhersagen und auch Simulationen ganz schön in die Nesseln gesetzt. Immer wieder haben Faktoren einen Einfluss die niemand ernsthaft in Betracht gezogen hatte oder an die man gar nicht erst gedacht hatte und bumm ... lief alles aufeinmal ganz anders als gedacht. Ich denke Finanzminister oder Devisenbänker müssen sich fühlen wie beim Ameisen hüten: Eine Sekunde nicht aufgpasst und alles läuft kreuz und quer.

Gruss, Joe
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Beitragvon WolfgangDaerr » Mi Dez 27, 2006 11:59

Stony hat geschrieben:Aus Sicht des europäischen Touristen ist das wohl irrelevant, da in EUR bezahlt wird und da wird auch der Mauritiusurlaub nicht günstiger. Einzig individuell zu buchen und in MUR vor Ort zu bezahlen würde den Unterschied sichtbar machen (mehr MUR für weniger EUR). Beste Grüße
Stony

Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Wert der Rupie im Vergleich zum Euro und dem touristischen Preisniveau der gar nicht schwer erkennbar ist.

Die touristischen Dienstleister in Mauritius bezahlen einen Großteil ihrer Kosten (Gehälter, Wasser, Strom, Mieten, Lebensmittel, Möbel u.s.w.) in Rupien, ihre Einnahmen haben sie aber großteils in Euro, denn sie machen alle Verträge mit europäischen Veranstaltern in Euro. Wenn sie die Euros dann auf der Bank in Rupien wechseln, bekommen sie mehr Rupien, wenn diese niedrig bewertet ist. Dadurch können sie Euro-Preise senken und der harte Konkurrenzkampf sowohl national als auch international (billige Reiseziele in Asien!) zwingt sie auch dazu.
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Beitragvon Werner » Mi Dez 27, 2006 18:22

according to the post of Wolfgang Daerr.:
Frage...
...........an die BWLer:
Nennt man das jetzt *Währungs-Gewinne* oder *versteckte Gewinne*... :mrgreen: :PPP) :mrgreen:

(Wie wird das in der Buchhaltung verbucht?) :mrgreen: :ploppop
------------
Da gab es doch mal was mit *windfall profits*...??

WERNER...der nur *nebenbei* von BWL Ahnung hat...und hier eine Auffrischung braucht... :mrgreen: :Q :mrgreen: :Q
Münzen + Scheine von Mauritius

http://www.mauritius-tipps.de/werner/index.html
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Beitragvon Angel » Mi Dez 27, 2006 19:11

Also was mich brennend interessieren würde ist, wer eigentlich tatsächlich der große Abräumer im Tourismus ist. Wenn ich mir die Preise pro Nacht in einem Hotel ansehe und mit den Löhnen der Mitarbeiter vergleiche drängt sich diese Frage doch auf. :Q
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Re: Währungsdifferenz

Beitragvon WolfgangDaerr » Mi Dez 27, 2006 21:14

Angel hat geschrieben:Also was mich brennend interessieren würde ist, wer eigentlich tatsächlich der große Abräumer im Tourismus ist. Wenn ich mir die Preise pro Nacht in einem Hotel ansehe und mit den Löhnen der Mitarbeiter vergleiche drängt sich diese Frage doch auf. :Q


Ich glaube nicht, dass es den "großen Abräumer" gibt. Der Konkurrenzkampf sorgt dafür, dass alle so niedrig wie möglich kalkulieren müssen, damit ihr "Preis-/Leistungsverhältnis" stimmt.

Und zu den "windfall Profits" durch Abwertung der Rupie: Die Hotels müssen diese seit vielen Jahren stetige Abwertung in ihre Preise einkalkulieren, denn die Konkurrenz tut es auch! Wenn die Abwertung dann etwas höher ausfällt als prognostiziert, haben sie Glück gehabt, wenn sie niedriger ausfällt oder gar ganz ausbleibt, haben sie Pech gehabt. Diese Chance (und das Risiko), minimieren die seriösen Hotels, indem sie Devisen auf "Termin" kaufen. Dadurch haben sie eine feste Kalkulationsgrundlage und müssen nicht fürchten wegen Währungsschwankungen weniger Rupien einzunehmen, als sie brauchen um ihre Kosten zu decken. Das Risiko zu teuer zu sein und daher die Zimmer leer stehen zu haben bleibt natürlich bestehen.

Wirklich gut verdienen können Hotels, wenn sie anstatt der prognostizierten 66 % Zimmerbelegung (das ist eine Durchschnittszahl, die normalerweise erreicht werden muss, um nicht in die Verlustzone zu geraten) über das Jahr auf eine höhere Belegungsrate kommen ohne das mit extrem niedrigen "Last Minute Preisen" erkaufen zu müssen. Das funktioniert aber nur, wenn das Hotel bei gleichem Preis besser ist als die Konkurrenz.

Das ist ein Grund, warum man bei "Last Minute Angeboten" vorsichtig sein sollte: das machen Hotels in der Regel nur, wenn sie ein Problem haben. Entweder weil sie nagelneu sind und nur so ihre Zimmer füllen können bis sie im Markt bekannt sind, oder sie machen es, weil das "Preis-/Leistungsverhältnis" nicht stimmt (meist stimmt die Leistung nicht) und sie nur noch so wenigstens einen "Deckungsbeitrag" erhalten, wenn schon die Kosten nicht gedeckt werden.
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Beitragvon monika » Do Dez 28, 2006 15:16

Hallo Wolfgang,
Einspruch Euer Ehren. Last Minute Angebote werden auch rausgegeben wenn die Auslastung (z. B. im Mauritischen Winter) nicht hoch genug ist. Das hat nichts mit der Leistung bzw. Qualität zu tun.

Gruss,
Monika
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Beitragvon Stony » Do Dez 28, 2006 15:22

monika hat geschrieben:Hallo Wolfgang,
Einspruch Euer Ehren. Last Minute Angebote werden auch rausgegeben wenn die Auslastung (z. B. im Mauritischen Winter) nicht hoch genug ist. Das hat nichts mit der Leistung bzw. Qualität zu tun.

Gruss,
Monika


Das kann ich nur bestätigen.
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Beitragvon WolfgangDaerr » Do Dez 28, 2006 17:49

monika hat geschrieben:Hallo Wolfgang,
Einspruch Euer Ehren. Last Minute Angebote werden auch rausgegeben wenn die Auslastung (z. B. im Mauritischen Winter) nicht hoch genug ist. Das hat nichts mit der Leistung bzw. Qualität zu tun. Gruss, Monika

Einspruch abgelehnt Frau Hotelanwältin! :duel)

Woher kommt die Vorstellung, dass da jemand in der Branche "abräumt"? Daher, dass man das Hotel bei guten Nerven "Last Minute" auch zum halben Preis bekommen kann.

Aber ich gebe zu , dass man unterscheiden muss, zwischen Hotels, die gelegentlich mal "Last Minute" anbieten und solchen, bei denen das Standard ist. Wir betteln bei unseren Hotels ständig darum, die Niedrigsaisonpreise und Specials langfristig zu planen. Meine Erfahrung ist: Hotels die früh interessante Niedrigsaisonangebote machen (50 % für die Braut, kostenloses Doppelzimmer für 2 Kinder unter 12 - oder so was), werden für die Niedrigsaison frühzeitg gebucht - sie brauchen kein "Last Minute". Bei langfristigen lohnenden "Niedrigsaison-Specials" wissen die Gäste, dass ihnen nicht der Zimmernachbar vorrechnen wird, dass sie "zu viel" bezahlt haben, nur weil sie nicht abwarten wollten bis das "Last Minute" kommt.
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Beitragvon monika » Fr Dez 29, 2006 11:31

Hallo Wolfgang,
völlig richtig! Ich sprach natürlich von Hotels die ab und an einmal Last Minute Angebote haben (kann z.B. auch mal sein, dass eine Gruppe aus irgendeinem Grund storniert) und nicht von den "Dauerkandidaten". Bei denen wäre ich auch eher vorsichtig.
Hätte mich deutlicher ausdrücken sollen.

Nix für ungut und Gruss,
Monika
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Beitragvon WolfgangDaerr » Fr Dez 29, 2006 13:42

monika hat geschrieben:Hallo Wolfgang,Nix für ungut und Gruss,
Monika


:)(:
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