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Marie Aurelie

Beitragvon Michael » Do Feb 05, 2004 13:00

@ Alle

Vielen Dank fuer alle eure guten Wuensche. Mutter und Tochter sind seit gestern zu Hause und absolut wohlauf.

@ Sunny Bei der Geburt dabei sein? Da guckt dich der Arzt an als ob du ihm ein unsittliches Angebot gemacht haettest. Nein, gibt es hier nicht.

Der ganze Krankenhausbetrieb ist doch sehr fragwuerdig. Bin ja nun nich ganz unerfahren. Das ist meine 4. Ehe ( vier - ja wie Gerhard Schroeder ) und hab schon zwei Kinder, die mit ihren Muettern leben. So einen Bloedsinn, wie mir die Aerzte hier erzaehlt haben, habe ich wirklich noch nicht gehoert. Gestern habe ich zum ersten Mal ganz bewusst meine Eigenart ein 'weisser Auslaender' zu sein intensiv ausgenutzt und ein Riesentheater in the Krankenhaus gemacht. Die Aerzte verweigerten doch tatsaechlich dass Kind der Mutter zum Stillen zu geben. Angeblich, das war die absolute Frechheit, war meine Frau angetrunken ins Krankenhaus gekommen. Ich hab sie selber hingefahren, allerdings hatte mich in der Nacht keiner der Aerzte gesehen. Die herablassende Behandlung kommt fuer meine Begriffe daher, dass die Aerzte indischer Abstammung sind, bzw. zwei gar richige Inder waren, meine Frau aber afrikanischer Abstammung. Die Animositaeten der verschiedenen sog. Communities sind hier viel groesser, als man im Urlaub mitbekommt. Der Chefarzt war regelrecht entsetzt, als er mich gesehen hat und voellig verdattert. Er hatte sogar die Unverschämtheit besessen, die Sozialarbeiterin des Krankenhauses hinzuzuziehen, um pruefen zu lassen, ob das Kind ueberhaupt der Mutter uebergeben werden kann!

Nachdem ich vorgestern abend davon erfahren habe, habe ich gestern morgen das halbe Krankenhaus abgerissen, vier Aerzte inkl des Chefarztes zusammengestaucht und die Sozialarbeiterin zur Minna gemacht. Sich ploetzlich mit einem 'weissen' Vater konfrontiert zu sehen, war ein sichtlicher Schock fuer diese Idioten und ich kann nicht umhin zu sagen, dass ich das genossen habe. Mutter und das angeblich 'kränkliche' Baby wurden aufgrund meiner massiven Intervention dann gestern abend ohne weitere Einwaende entlassen.

Meine Tochter, die laut anfaenglicher Einwendungen kaum Nahrung zu sich nimmt, hat die ganze Nacht regelrecht ein (Milch-) Saufgelage veranstaltet und mein Vertrauen in die Aerzteschaft hat damit einen (weiteren) Knacks bekommen. Es ist wirklich nicht zu fassen.

Als Nebenwirkung meiner Rage habe ich dann gestern abend noch meinen Bueronachbarn zur Schnecke gemacht, weil seine Kunden meinen Parkplatz blockierten. Na das war Pech ( fuer ihn ) - ich war noch voll in Fahrt. :mrgreen:

Jedenfalls ist alles OK mit Mutter und Tochter - zur icherheit werden wir noch einen privaten Kinderarzt, den ich ganz gut kenne und der eine gute Reputation hat aufsuchen, damit ich mich nicht nur auf meine Intuition verlassen muss.

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Beitragvon Stefanie » Do Feb 05, 2004 17:36

:Q :Q :Q

Das ist allerdings der Hammer was da abgeht .... das ist ja wirklich nicht zu fassen!!!

... sei froh, dass Du Deine beiden Mädls jetzt zu Hause hast! i:() i:()

LG Stefanie
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Beitragvon joana » Fr Feb 06, 2004 13:36

Hallo Michael,

ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir Deine Erfahrungen fast die Lachtränen in die Augen getrieben haben... :-D

Ich weiss natürlich, dass einem in diesem Moment nicht zum Lachen zumute ist, aber dadurch dass Frau und Kind gut zuhause angekommen sind (Ende gut...), und ich die Verhältnisse hier ja nun auch gut kenne und mir das ganze dazu dann noch einmal bildlich vorgestellt habe (besonders die Szene mit dem Chefarzt und dem Sozialarbeiter... :Q ) war ich kaum noch zu halten.

Fakt ist allerdings, dass man unbedingt Hintergrundinformationen zu dem Gesundheitssystem haben sollte. Hier mal ein Link dazu:
Mauritius - Ärzte - Krankenhäuser



Ich denke die nächste Investition solte jetzt eine Krankenversicherung sein, oder?
Toi-Toi-Toi Euch dreien!
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Beitragvon Michael » Fr Feb 06, 2004 14:09

Erste Bilder sind jetzt in meiner privaten Photogalerie zu begutachten
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Beitragvon stefan » Fr Feb 06, 2004 14:22

gut das ich kein chefarzt war :mrgreen:

dafuer das es ein telefon photo ist, sind sie sehr schoen !

fuer alle die nicht wissen wo die private gallery ist HIER.

alles jute !
gruss
stefan
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Beitragvon anne » Fr Feb 06, 2004 19:09

Hi

und ich hätte gern erlebt, wie ein Chefarzt zusammengestocht wird i:() i:() i:()

ich bin Op.Schwester :ploppop
da erlebt man auch viel, :mrgreen:

Michael, das ein staatliches Krankenhaus, wo Du warst????
Und warum hatte Deine Frau diese Probleme, das die Sozialarbeiterin kam?
Wie ich mich erinnere,feiert ihr demnächst erst Hochzeit, deshalb?
Deine Schilderung war so plastisch, ich habe beim Lesen auch gelacht.

Aber ist es wirklich so, weil Du ein Bleichgesicht oder weil Du ein Ausländer bist, die andere Behandlung dann????
Oder bist Du schon Mauritianer?
Oder willst Du es garnicht werden?

ich hatte im letzten Urlaub den Op der ENT Klinik besucht.
Ich habe in Dt Schweigepflicht über alles was ich im Krankenhaus sehe, erlebe, deshalb gilt sie für mich auch für mru.
Ich werde meine "Tour" fortsetzen,
nur im April werde ich wohl keine Zeit haben.
ich möchte jetzt mal eine Privatklinik besuchen.

Ich weiß, wenn von mir ein Angehöriger in mru ins Krankenhaus oder zum Arzt müßte, BLIEBE ICH dabei.

Und indische Ärzte habe ich in Dt auch schon erlebt.
Arbeitstemperament, wie eine Schlaftablette :Q

liebe grüße anne
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Beitragvon Peter I. » Sa Feb 07, 2004 11:31

oder heisst das Glückwunsch? Egal, hauptsache Kind # Mutter geht es gut. Der Chefarzt, lebt der noch? Da sieht man wieder die vielbesungene, grossartige Multikultigesellschaft auf Mauritius. Solche schwarz-weisse Schafe passen nicht in ihre Herde. Da sagt mir einer, dass nur der Europäer probleme mit der Hautfarbe hat. Na, egal - Hauptsache Mutter-Kind-Vater sind wohlauf. Verwicklungen wird es nicht geben, wobei ich bei der Wärme auf mru nicht zu Pampers raten würde, gibt nur Hitze/Urinstau und wunden Hintern. Wenn du Männerratschläge brauchst, nur zu. Ich habe 12 Jahre lang unsere Söhne aufgezogen. Tja, damals war Hausmann noch ein Paradiesvogel (Dodo?). Vom erstan Tag in der Klinik auf der Intensiv bis der eine 12 und der andere 9 wurden. Dann bin ich wieder der gewrblichen Unzucht = Arbeit nachgegangen. Es war eine wirklich schöne Zeit.
Wirklich freundliche Grüße
Peter I.
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Krankenhaus

Beitragvon Michael » So Feb 08, 2004 10:49

:shock:

Das haettest Du gerne erlebt, Anne? Wieso? Ist das die heimliche Schadenfreude?

Gar keine Frage, die Behandlung war schlagartig anders, nachdem man im Krankenhaus mitbekommen hatte, dass ich ein 'Auslaender' bin. Vor allen Dingen natuerlich auch, weil ich mich kraeftig aufgeregt habe. Der gesamte oeffentliche Dienst hier inkl. der Krankenhaeuser ist schlicht und einfach unfassbar - wobei ich das im Krankenhaus besonders gravierend finde, weil es ja nicht 'nur' um irgendwelche Dokumente oder Dienstleistungen geht, sondern um die Gesundheit und nicht selten eben auch um Leben oder Tod. Ich habe in den letzten Tagen mehrere geradezu abstruse Berichte ueber die Krankenhauser gelesen wogegen meine eigenen Erfahrungen eher noch harmlos waren.

Aber ein ganz anderes Beispiel aus dem oeffentlichen Dienst. Vor ein paar Wochen wollte ich eine Heiratsurkunde beantragen ( von meiner vorherigen, geschiedenen Ehe, die ich brauchte fuer die Eheschliessung kommende Woche ). Ich habe von 14:00 bis 15:10 vor den beiden besetzten Schaltern in einer Endloswarteschlange gestanden und war dann endlich auf Platz drei vorgedrungen und begann mir verschwitzt und muede Hoffnungen zu machen, nun bald dran zu sein. Nach jedem 'Kunden' und sogar während die beiden aktiven Mitarbeiter bedienten wurde ein Schwätzchen gehalten. Die standen auch staendig auf, liefen irgendwo hin, lachten und scherzten wieder mit Kollegen im Hintergrund und die ganze Bearbeitung zog sich abartig lange hin. Nun ja, um 15:10 also, kam einer der beiden gestressten Herren aus seiner Kabine heraus und teilte uns mit in 20 Minuten wuerde geschlossen und wir sollten alle am Montag wiederkommen. Als ich den abgekämpften Staatsdiener dann darauf hinwies, dass er doch vielleicht anstatt Reden zu halten weiterarbeiten solle und falls moeglich auch noch ohne angezogene Handbremse, weil ich keine grosse Lust haette am Montag schon wieder eine Stunde bis Port Louis zu fahren, ewig nach einem Parkplatz zu suchen, stundenlang in der Warteschlange zu stehen mit der Aussicht erneut nicht in den genuss einer Bedienung zu kommen meinte er ich solle 'die Schnauze halten'.

Ich denke es ist inzwischen klar geworden, dass ich 'freundliche' Aufforderungen dieser Art nicht gut verdaue. Meine schlangestehenden Leidensgenossen, offensichtlich nur auf einen 'Leithammel' wartend probten also nun mit mir den Aufstand. Da der freundliche Mitarbeiter aber auch die Bekanntabe seines Namens verweigerte und die Frage nach dem Vorgesetzten damit beschied ich koenne den ja suchen gehen, blieb mir also nichts anderes uebrig, als genau dass zu tun. Ich fand die Sekretaerin des Amtsleiters gerade in eine anstrendendes Gespraech uber die Wochenendplaene am Telefon vertieft. Das war so wichtig, dass sie sich erst herabliess das Gespraech zu unterbrechen, als ich die Bueros des Amtsleiters und des Stellvertreters nacheinander einfach nach einem herzhaften Anklopfen ohne ihre schriftliche Erlaubnis betrat. Leider waren die beiden Personen offensichtlich auch (dienstlich) abwesend. Ungluecklicherweise funktionierte die Lautstaerkeregulierung meines Sprechorgans wieder nicht richtig und ein 'beschlipster' Amtstraeger aus irgendeinem verborgenen Raum wurde auf mich armen Bittsteller aufmerksam.

Und siehe da, nachdem wir zu den uberlasteten Schaltern zurueckgekehrt waren und nach kurzen und heftigen Diskussionen mit den leidgeprueften Angestellten des oeffentlichen Dienstes wurden, wie von Zauberhand, ploetzlich zwei weitere Schalter eroeffnet und alle wartenden, inklusive mir, kamen noch in den Genuss ihr Anliegen vorzubringen.

Ich kann ja die bedauernswerten Mitarbeiter verstehen. Man erwartet von Ihnen allen ernstes, dass sie puenktlich zur Arbeit erscheinen, die Mittagspause nicht um 200% ueberziehen und in der Zeit der Anwesenheit dann auch noch arbeiten. Das grenzt schon wieder an die Rueckkehr der Sklaverei. Regelmaessig arbeiten, auch noch mit freundlichem Gesicht und zumindestens dem Anschein von Kompetenz, dass ist doch kein Ausglech fuer einen sicheren Arbeitsplatz, heftige steuerliche Vorteile ( z.B. beim Autokauf ) und anderer Annehmlichkeiten. Wo soll das bloss hinfuehren?
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Beitragvon Joe » So Feb 08, 2004 14:19

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Michael, du bist dabeie ein organisch gewachsenes, gut funktionierendes, aeh, sagen wir mal nur, fuktionierendes System systematisch zu zersetezen !!! Das ist Revolution, das ist Staatsterrorismus !
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Gruss, Joe
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Beitragvon anne » So Feb 08, 2004 16:06

Hi Michael und Joe


Das haettest Du gerne erlebt, Anne? Wieso? Ist das die heimliche Schadenfreude?


na klar, was sonst, es gibt doch da richtige E...lpakete :Q :Q den Mitarbeitern und Patienten gegenüber.


Michael, du bist dabeie ein organisch gewachsenes, gut funktionierendes, aeh, sagen wir mal nur, fuktionierendes System systematisch zu zersetezen !!! Das ist Revolution, das ist Staatsterrorismus !


haben die Staatsdiener vielleicht ein Taschengeld für das Wochenende erwartet???????????????
Oder wie ist dies in mru?????

Tja mit solchen Mauritianer kommt man als Tourist nicht in Kontakt. :Q
mit denen wir so in Kontakt kommen, die sind alle sehr freundlich und fleißig.

Michael. darfst Du denn jetzt heiraten???

liebe Grüße anne
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