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Zwei Wochen Mauritius - Menschen, Meer, Masala, Makaken

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Zwei Wochen Mauritius - Menschen, Meer, Masala, Makaken

Beitragvon Thomas K » Mi Okt 19, 2005 1:43

[size=12][color=blue]Zwei Wochen Mauritius
-Menschen, Meer, Masala, Makaken -
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Vor einer Woche sind wir gut erholt in Deutschland gelandet. Bevor uns die Alltagsroutine wieder einholt, wollen wir uns bei Mauritius-Forum für die vielen Tipps mit einem Reisebericht revanchieren
Kurzum, unsere Mauritius-Premiere erfüllte all unsere Erwartungen. Wir werden noch lange von diesem Urlaub zehren.
Bereits die Ankunft auf dem Flughafen auf mur verlief unproblematischer, als befürchtet. Keine Warteschlangen am Einreise-Schalter, aufmerksame und hilfsbereite Tour-Operator und Busfahrer für den Shuttle zum Hotel. Hilfreich war dabei der Tip, gleich die Bankautomaten neben dem Flughafenausgang zu nutzen – handlicher werden die Rupies dann wieder in der Halle an den Schaltern der einzelnen Banken gewechselt. Und da sind wir auch schon, bei unserem Urlaubshotel, oder besser Resort, in Pointe aux Piments

Le Meridien
Es ist eine schöne 4 * Anlage die sehr gut angelegt ist und hinsichtlich des Freizeitangebotes keine Wünsche offen läßt. Günstig ist es, sich zuvor per E-Mail ein Zimmer im OG reservieren zu lassen. So kann man sich auch als Klimaanlagenmuffel die Raumtemperatur des Nachts erträglich gestalten. Wir haben es im EG versucht - hatten dann aber regelmäßig Besuch von einer Katze. Die Zimmer entsprechen genau den Katalogbildern - deshalb haben wir auf ein eigenes Foto zur Erinnerung verzichtet. Sehr groß, sehr geräumig, der Sauberkeitszustand hängt vom jeweiligen Housekeeping ab. Ein persönliches Gespräch (das übrigens jeder Mauritier gern führt) führt zu einer besonders liebevollen Betreuung. Hervorgetan hat sich dabei Jaffar. Die Guests Relations sind sehr professionell, alle auftretenden Problemchen und Fragen werden prompt gelöst. Bei Sprachschwierigkeiten hilft dort Shivanee, die sehr gut Deutsch spricht. Die Restaurants müssen getrennt betrachtet werden: das 180 Grad, in dem Frühstück und das Abendessen (bei Halbpension) gereicht wird, ist qualitativ sehr gut, viele Speisen werden dort abends frisch zubereitet, dampfen also nicht im Wasserbad bis zur Ungenießbarkeit vor sich hin. Der Service ist auch wieder personenabhängig, insgesamt jedoch zufriedenstellend, wir haben die allerbesten Erfahrungen mit Soobir gemacht.
Im Shells waren wir einmal, dort hat es uns nicht so gut gefallen, die Küche war zwar ambitionierter als im 180, aber nicht wesentlich besser, der Service war erheblich schlechter. Uns wurde später bestätigt, dass das Shells das Ausbildungsrestaurant des Hotels ist. Wenn man das weiß, lässt sich das alles gut ertragen ;-) . Im La Faya lohnt sich ein Besuch. Perfekter Service, perfekte Speisen, gute Weine – allerdings etwas viel Tempo zwischen den einzelnen Gängen.

Die ersten Tage verbrachten wir damit, am Strand Kraft und Sonne zu tanken. Paddeln im Kajak, Segeln, Surfen, Schnorchel- und Glasbodenbootausflüge sind alle im Preis enthalten und gut verfügbar. Besonders gefallen haben uns auch die Aufenthalte im Wellness- und Beautybereich, mit Sauna, Jacuzzi und Massage.


[size=12][color=orange]Land und Leute[/color][/size]
Unser erster Ausflug führte uns am Donnerstag nach Port Louis. Dafür haben wir den öffentlichen Bus genommen (Haltestelle ca. 10 min Fußweg vom Hotel entfernt, Supermarkt 4 min), die Busse fahren alle 20 min. In einem ersten Rundumschlag haben wir uns vom Busbahnhof Nord über die Chinatown zum Fort Adelaide durchgekämpft. Von dort gibt es einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und das vor einem liegende Hippodrom. Der Wächter des Forts hat uns dann noch eingelassen, das Innere ist jedoch nicht ganz so spannend. Zurück ging es über Koenig Street und Company Garden zum Blue Penny Museum und der Caudan Waterfront, wo wir nach einem kurzen Abstecher zum Port Louis Waterfront Business Center den Tag ausklingen ließen. Fand der Bus den Weg zum Busbahnhof nach Port Louis noch allein, sieht es schon anders aus, wenn man auf dem Busbahnhof in der Rush Hour den Bus zum Hotel sucht. Aber auch hier zeigte sich wieder Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Mauritier, ein suchender Blick und etwas orientierungsloses Ablaufen der Haltestellen – schon war jemand da und zeigte uns unseren Abfahrtsplatz. Der letzte Bus von Port Louis zurück zum Hotel geht übrigens um 19.30 Uhr. Eine Tour für zwei Personen kostet 46 Rupies.

Die nächste Tour führte uns in die nähere Umgebung unseres Hotels, zunächst nach Triolet zum Shivalah-Tempel. Diesmal griffen wir über die Guest-relations auf einen Taxifahrer des Hotels zurück und hatten (gerade im späteren Vergleich mit anderen) besonderes Glück mit Samy Chokupermal, Mobil: 754-4545 (man kann ihn auch direkt anrufen) Die Touren mit ihm waren besonders informativ. So gab es Informationen zur Wirtschaft, Politik und Kultur im Land, einen Grundkurs in Hinduismus usw. gratis mit dazu :-) Er war auch sehr hilfreich, wenn man etwas besonderes an Geschäften suchte (z.B. bei einheimischen Malern und Grafikern oder einen Sari) oder als es darum ging, aus einem großen Berg eine reife Trinkkokusnuss auszusuchen. Im Tempel selbst gab es eine sehr gute Führung, die uns geschenkten Blumen verarbeitete Jaffar später zu einer schönen Deko in unserem Zimmer. Anschließend ging es in den Botanischen Garten nach Pamplemousses. Es mag am Wochentag (Sonntag Nachmittag) oder der Tageszeit gelegen haben, wir erkundeten den Park ohne Guide und ließen uns einfach so von seiner Pracht beeindrucken, ohne botanische Detailinformationen. Spannend war es für uns dabei auch zu sehen, wie selbstverständlich diese Anlage durch mauritische Familien genutzt wird.

Am Strand haben wir einen deutschsprachigen Guide kennen gelernt. Er arbeitet eigentlich als Tour-Operator im Casuarina in Trou aux Biches – und wollte uns eine Katamaran-Tour zur Ilot Gabriel verkaufen. Sham (so heißt er) überzeugte uns mit einem dicken Buch deutschsprachiger Referenzen. Und so erfuhren wir, dass er auch für Fahrten übers Land zur Verfügung steht. Den Ausschlag für ihn gab, dass wir kein Französisch sprechen und so neben Englisch eine weitere Sprache zur Verfügung hatten. Wir haben am Montag die erste Tour mit ihm unternommen, um 07.45 Uhr ging es los in Richtung Osten. Wir hatten uns aus dem Marco Polo eine Tour zusammengestellt, die er noch ergänzen wollte. Ziemlich schnell war klar, dass wir keinen Fabrikverkauf besichtigen wollen. Unfreiwilliger Zwischenstop (und go) war der morgendliche Berufsverkehr in Port Louis. Ein „begnadeter“ deutscher Tourist muss Sham die Lebensweisheit nahe gebracht haben: „Wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht“ Und so ist er insbesondere den Gästen zu empfehlen, denen der Straßenverkehr auf Mauritius und insbesondere die Taxifahrer zu gefährlich sind und die gepflegtes cruisen im klimatisierten Honda Civic zu schätzen wissen. Von Port Louis ging es weiter zum Trou aux Cerfs. Neben dem Blick in den Krater war die Aussicht auf die Berge der Insel besonders reizvoll. Weiter ging es nach Mahébourg. Vor der Stadt gab es einen ersten Blick zur Ile aux Aigrettes. In der Stadt haben wir für zwei Stunden den Markt erkundet, der aber nicht ganz so vielfältig im Angebot ist, wie der in Port Louis, dafür aber volkstümlicher. Wir haben dann dem Treiben am Randes des Marktes von der Terrasse eines Cafes zugesehen. Weiter ging es zum Monument to the Dutch und der irren Aussicht zum Grand Port und noch einmal zur Ile aux Aigrettes. Etwas mehr Zeit hatten wir uns wieder für den Besuch auf der Domaine Ylang Ylang genommen, mit Führung in der Parfümdestillerie und einer fast zweistündigen Wanderung durch die Domain. Mit einem fürstlichen Ausblick wurden wir für die intensive Klettertour entschädigt – im Sommer würde ich den Ausflug wohl nicht machen. Weiter ging es nach Bambous Virieux ins La Barachois. Dieses in einer Bucht gelegene Restaurant ist ein Erlebnis, eine tolle Aussicht und Atmosphäre. Gestärkt mit frischem Fisch vom Grill und selbstgemachtem Fruchtsaft ging es an den Endspurt, der uns von Bel Air zum Quartier Militaire und zurück nach Centre de Flacq und dann über Pamplemousses zum Hotel führte.

Nachdem Sham uns mit dieser Tour überzeugte, buchten wir bei ihm auch die Katamaran-Fahrt. Nach unserer Einschätzung bleiben bei den Ganztagesausflügen ca. 2 Stunden für (Sonnen-)baden und Schnorcheln auf den Inseln. Vom Meridien aus müsste man für die Ile aux Cerfs erst komplett vom Nordwesten zum Südosten gebracht werden, Dauer ca. 1 h, dann 30 min Überfahrt mit dem Speed-Boot, ca. 2 h Aufenthalt auf der Insel mit Barbecue und alles retour. Wir haben uns daher für die Ilot Gabriel im Norden entschieden: 10 min Transfer nach Grand Baie, 1,5 h Katamaran-Fahrt, je nach Wetter und Seegang vollständig unter Segeln, 3 h mit Barbecue auf der Insel und wieder retour. Gelegenheit zum Schnorcheln bietet sich auf den Inseln. Vier Pärchen auf einem kleinen Katamaran hatten während des Törns zur Insel viel Spaß, aber auch Mühe, bei der etwas schweren See auf dem Boot zu bleiben. Zurück glitten wir dann unter vollen Segeln.

Die zweite Tour mit Sham machten wir in den in den Südwesten und Süden der Insel. Erster Anlaufpunkt war die Domain les Pailles. In der hervorragend gestalteten Anlage sah man die ursprüngliche Verarbeitung des Zuckerrohrs, einschließlich riesiger Wasserbüffel, Zuckersieder, Melasse und Rumdestille. (Gibt es so etwas eigentlich auch für die deutsche Zuckerrübe ;-) ) Haften blieb im Kräutergarten das Aroma des „Vier-Gewürze-Baumes“.
Nächster Halt war das Eureka House Museum. Hier zeigte sich ein Fehler unserer Reiseplanung. Für uns wäre Eureka allein ein Tagesausflug wert gewesen. Das Flair der Kolonialzeit, der Garten und der Wasserfall – hier hätten wir gern länger verweilt, wären den verführerischen Düften, die aus der historischen Küche kamen, gerne erlegen gewesen.
Die weitere Tour führte uns dann über das Grand Bassin und seine Tempel, die Teeplantagen, hin zum Black River Gorges mit grandioser Aussicht und einer Menge Makaken. Den Abschluss bildete Chamarel mit seiner siebenfarbigen Erde. Über den Le Mornet Brabant ging es wieder ins Hotel.
Da Sham auf Wunsch permanent begleitet und die Verständigung auch besser war, halten wir den gegenüber dem Taxi höheren Preis für durchaus gerechtfertigt. Sham erreicht ihr über mobil: 7789281

Weitere Ausflüge führten uns nach Grand Baie und Port Louis.

Unseren letzten Ausflug machten wir am Samstag nach Port Louis zum Pferderennen. Die einmalige Stimmung zehntausender Pferde- und Wettverrückter, war für uns ein gelungener Abschluss unseres traumhaften Urlaubs. Und auch hier wieder in all dem Getümmel - Unterhaltung mit Mauritiern, Fragen nach dem Woher und Wohin.

[size=12][color=orange]Wir kommen wieder[/color][/size]
Wir glauben, dass es gut war, nicht gleich jedem Mauritier der auf uns zu kam, ob am Strand oder unterwegs bei den Touren, mit einem "No thanks" oder „Non mercy“ zu begegnen. Viele sind einfach nur interessiert oder wollen helfen, z.B. auf dem Busbahnhof in Port Louis, in der Chinatown oder auf der Pferderennbahn. Auch die hier im Forum teilweise gescholtenen Strandverkäufer hatten in der Regel eine schöne Geschichte zu erzählen - wir empfanden sie nicht als aufdringlich und mussten auch keine Beschimpfungen über uns ergehen lassen, weil wir nichts gekauft haben. Insgesamt also eine sehr freundliche, aufgeschlossene und entspannte Atmosphäre.

Thomas K
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Beitragvon myriam18 » Mi Okt 19, 2005 17:24

Es ist wirklich eine schöne Insel und auch ein schönes Hotel...ganz besonders für mich mit vielen tollen Erinnerungen, aber es hat bei genauerem Hinsehen auch kleinere Mängel bezügl. Sauberkeit/Service...
myriam18
 

Le Meridien

Beitragvon gerlinde » Mi Okt 19, 2005 18:06

Hallo ThomasK,
ja, ein sehr schöner Bericht !
Du hattest mir aj auch schon sehr ausführlich berichtet.
Nochmals vielen Dank !
Wir freuen uns nun auch schon riesig auf die 3 Wochen Mauritius - im Le Meridien. Genau in 3 Wochen geht es los !

Liebe sonnige Grüße

Gerlinde
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Beitragvon anne » Mi Okt 19, 2005 19:18

Hi Thomas

vielen Dank zu dem ausführlichen Bericht
du hast viel von der Insel gesehen.
____-

nur diese Aussage von Sham
Er arbeitet eigentlich als Tour-Operator im Casuarina in Trou aux Biches


ist eine glatte Lüge !

ich kenne die Leute vom Hotel Casuarina und ihn auch,

er turnte mal in der Cocoteraie rum,
wollte dies mir auch weis machen,
versuchte mit Gästen der Unterkunft ins Geschäft zu kommen

als er hörte wie oft ich schon in mru war,
war er blitzartig verschwunden :mrgreen:

kannst dir denken warum :mrgreen:

das sagt natürlich nichts über die Qualität seiner Führungen aus,

nur versuchte er bei Gästen der Coco..... die Tour zur Ile Plate
zu einem um 50 % höheren Preis zu verkaufen,
er hatte Pech, die Gäste kannten die Catamaran Preise

Unterkunft n Mont Choisi, mir Aufschlag von 50 %

so viel zu Sham

liebe Grüße anne
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Beitragvon Thomas K » Do Okt 20, 2005 21:22

@myriam: ...aber es hat bei genauerem Hinsehen auch kleinere Mängel bezügl. Sauberkeit/Service...

unbestritten :wink)


@ anne: dann muss die Begegnung mit Dir ein heilsamer Schock gewesen sein :Q Der Preis für die Katamarantour lag im unteren Mittelfeld der anderen Anbieter und letztlich kommt es darauf an, dass man mit dem guide zufrieden ist und auch die chemie stimmt :ploppop


danke für eure reaktionen

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Beitragvon anne » Do Okt 20, 2005 22:41

Hi Thomas

so heilsam dann doch nicht, :Q
wenn er das Märchen des Tour Operators im Casuarina noch auftischt. :Q

ich hatte nichts zu der Qualität gesagt

liebe Grüße anne
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