Hallo Suko und alle anderen,
auch auf die Gefahr hin, dass die Diskussion ins Uferlose abdriftet muss ich noch mal was zum Thema "Sprachkenntnisse" beisteuern.
Die Bürger aus den neuen Bundesländern hatten, neben dem obligatorischen Russischunterricht, sehr wohl die Möglichkeit Englisch oder Französisch zu lernen. Voraussetzung waren natürlich persönliches Interesse und gute Noten in den anderen Sprachfächern (auch Deutsch). Außerdem gab es, wie heute auch, die Volkshochschule. Man mußte also nur zusätzliche Zeit und ggf. etwas Fleiß investieren. Die Möglichkeiten, die Sprache anzuwenden waren eingeschränkt. Fremdsprachige Literatur, Filme und Liedtexte halfen da etwas. Trotzdem spreche ich heute kaum noch Russisch (kann es aber wenigstens lesen, was auch schon weiterhilft) aber soviel Englisch, dass ich mich im Ausland verständigen kann.
Übrigens habe auch ich die Erfahrung gemacht, dass sehr viele "Ältere" ausgezeichnet Englisch sprechen, aber das hatten wir ja schon...
Und zum Thema Weit- und Vielreisen, ich denke, dass auch Menschen, die es sich -aus welchen Gründen auch immer- nicht leisten können, mehrmals im Jahr "nach Übersee" zu reisen, durchaus in der Lage sind zu beurteilen ob Hotel und Strand für sie ein Wohlfühlfaktor oder ein Ärgernis darstellen.
Nun wünsche ich allen ein schönes Wochenende mit besserem Wetter als momentan bei uns.
Grüße vom Rhein
Christine