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Mauritius - zwei Gesichter

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Beitragvon stefan » Mi Jan 10, 2007 16:43

Was mich irritiert ist, dass ein Einheimischer, der mich in meinem Ressort besuchen will, schon an der Pforte abgewiesen wird - selbst wenn er Namen und Zimmer-/Bungalow-Nummer des Gastes, den er besuchen möchte, nennen kann. Ist uns bzw. unserem Freund selbst so widerfahren - und DAS passiert in D SO nicht.


stimmt sowas passiert, aber auch nicht in jedem hotel.

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Beitragvon JoKi » Mi Jan 10, 2007 23:46

Hallo zusammen,

stefan hat geschrieben:
Was mich irritiert ist, dass ein Einheimischer, der mich in meinem Ressort besuchen will, schon an der Pforte abgewiesen wird - selbst wenn er Namen und Zimmer-/Bungalow-Nummer des Gastes, den er besuchen möchte, nennen kann. Ist uns bzw. unserem Freund selbst so widerfahren - und DAS passiert in D SO nicht.


stimmt sowas passiert, aber auch nicht in jedem hotel.


Kann ich nur bestätigen. Wir haben zwei lokale Kontakte, und da gab's die letzten Tage (beim Sofitel) keine nennenswerte Probleme!


Bis denne, JoKi
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Beitragvon bonzo » Do Jan 11, 2007 13:30

Werner hat geschrieben:Ich gehe davon aus,daß diese Regelung der Hotels auch eine Hintergrund-Geschichte hat,die wir nicht kennen...

Hallo Werner,

also uns hat man erklärt das sei 'for security reasons' - mag ja sein.

Interessant dabei ist ja, dass es anscheinend verschiedene Stufen gibt:

- bei vielen Ressorts geht das - wie ja auch von Stefan völlig zu recht erwähnt - gar keine Probleme

- Beim einem Hotel an der Ostküste dürfen nur bestimmte 'Strandläufer' ihre Waren feilbieten ( the hawkers on our beaches are all licensed ).

- Bei einem Hotel im Norwesten ist eine entrance fee von 200 Rupees für non-residents fällig.

- und dann eben von mir erwähnten Vorfall. Der Vollständigkeit halber muss ich erwähnen, dass wir uns mit dem Hotel dann so arrangiert haben, dass wir der Rezeption den Namen des/der erwarteten Besucher(s) melden und er sich dann - sofern er sich ausweisen kann - problemlos das Ressort betreten darf.

Man mag ja denken was kümmert er sich um die Probleme der Einheimischen - sitzt gemütlich in D und mault :Q

Aber: ich habe vor gar nicht allzulanger Zeit erlebt, dass auf den Kapverden der Betreiber eines von Italienern aufgekauften Ressorts eine Mauer um das Grundstück gezogen hat und am Eingang ein grosses, in vier Sprachen ( Portugiesisch, Englisch, Französisch und Italienisch ) gehaltenes Schild anbrachte.
Auf Englisch: NO NEGROES !
Das Schild wurde erst entfernt als die italienische Botschaft alarmiert wurde und dann aber sehr schnell intervenierte. Nicht dass ich so was für Mauritius befürchten würde - dazu besteht sicher kein Anlass. Aber da ich irgendwann gelernt habe nach dem Motto 'wehret den Anfängen' zu leben bin ich für solche Symptome halt sensibel - vielleicht zu sensibel. :O)

Also liebe Mauritianer und Mauritius-Fans: nehmt den Beitrag nicht als besserwisserische Kritik, sondern als Info dass es so etwas gibt und wie man es behandeln kann. So und nicht anders ist es gedacht. :-)
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Beitragvon Ini » Mo Jan 15, 2007 11:42

Hallöchen!

Also, ich denke, an der sehr rigiden Entrance-Politik sind wir Touristen selbst nicht ganz unschuldig - zumindest manche: nachdem wir z.B. letztes Jahr zu unserem Leidwesen feststellen mussten, dass die Freitags-Happy Hour im Sands Resort, die sich großer Beliebtheit bei einheimischen Gästen erfreut hatte, abgeschafft worden war, wurde mein erster Verdacht zumindest gerüchteweise bestätigt, dass nämlich Beschwerden von Hotelgästen dem Spaß ein Ende bereitet hatten.

Das Pirogue kenn ich ja noch aus der Zeit, als man dort gegen Eintritt hineinkonnte - sowohl tagsüber als auch am Abend, sicher begünstigt durch den Umstand, dass damals auch noch ein Casino im Hotel war. Wir haben das immer großartig gefunden, dass man auch im Hotel Mauritianer traf, die Stimmung war insgesamt lebendiger, und am Sega-Abend konnten die Touris mal sehen, wie hier Party gemacht wird - da wurde nämlich kräftig abgetanzt nach dem Showteil, sehr cool.
Ich kann mich auch an keine Gelegenheit erinnern, wo es Probleme gegeben hätte durch die Open-House-Politik, aber schon möglich, dass sich auch hier mal jemand beschwert hat darüber.
Mit der Renovierung 2003 war es dann vorbei damit, das Casino ist ausgezogen, und außer den Hotelgästen kam überhaupt niemand mehr hinein. Damals gab es auch Geschäftsreisende, die beklagten, dass sie sich mit mauritianischen Geschäftspartnern nicht mehr wie früher im Hotel treffen konnten, weil die eben nicht reingelassen wurden - auch mit Namen und Einladung nicht.
Muss ich es extra erwähnen, wie ich diese neue Politik beurteilt habe? :-) Übrigens war das bei weitem nicht das einzige, was wir dem damaligen Manager vorgeworfen haben. Mittlerweile gibt es ja einen neuen, und die Regeln wurden wieder ein ganz klein wenig gelockert. Dass man nicht mehr zurückkehrt zu den früheren Gepflogenheiten finde ich schade, ich habe es aber realistischerweise auch nicht zu hoffen gewagt.

Wohlgemerkt, ich bin nicht so blauäugig zu denken, dass alles ganz toll wäre, wenn jeder überall reinspazieren könnte - aber die Lösung mit Eintrittsgebühr fand ich sehr praktikabel.

Jedenfalls habe ich den Eindruck, dass einerseits tatsächlich manche Touris so ruhebedürftig oder auch zickig sind, dass sie es nicht aushalten, wenn ein Stück echtes Leben in ihre künstliche Ferienwelt eindringt, andererseits agieren Hotelmanagements wohl auch oft in vorauseilendem Gehorsam. Ich denke aber, dass meist kein Rassismus dahinter steckt, sondern einzig das Bestreben, die geldbringenden Gäste nicht zu vergraulen.

lg,
ingrid
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