Also wir am 21. Dezember 06 das zweite Mal auf Mauritius landeten, "erschlug" uns die wunderbare Hitze.
Voller Vorfreude unsere Freunde zu treffen, fuhren wir in den Norden, nach, Cap Malheureux. Untergebracht waren wir in den Privatbungalows vom Le Coin de Mire Restaurantinhaber. Wirklich sehr schön... Wir hatte ein ganzes Haus für uns und der Garten war schön gepflegt.
Am ersten Tag ruhten wir uns ein bisschen aus, gingen zum Strand ließen die Seele baumeln, doch mit der Ruhe war es bald aus. Wir entschlossen uns kurzfristig mit Martial und Thierry zur Flat Island zu fahren.
Das Boot la mouette brachte uns sicher hin. Insgesamt waren wir in diesem Urlaub 3 mal mit, doch soviel Glück wie am 22. Dezember hatten wir nur einmal. Auf der Rückfahrt trafen wir auf eine Gruppe von ca. 15 - 20 Delfinen. Sie schwammen etwa 1 m vor unserem Boot. Tauchten auf und ab schwammen vergnügt vor uns her. Ohne eine wilde Hetzjagd, denn wir waren das einzige Boot weit und breit.
Die Tour ist nur sehr zu empfehlen, man hat zwar keine Garantie auf Delfine oder Wale, aber auch ohne die ist der Trip seine 1000 RS werd. Essen und Trinken soviel man kann. Die Crew ist sehr nett und die Insel ein Traum.
Über die Feiertage lernten wir dann deren ganze Familie kennen. Wo man auch hin kam musste man essen oder einfach auf einen Rum-Cola reinkommen. Einfachschön, wie nett und gastfreundlich die Mauris sind.
Nach dem ich auch einen Großteil der Freunde kennen lernen durfte, fühlte ich mich wie im siebten Himmel.
Silvester feierten wir unter Palmen. Zwar waren ein Paar Querschläger unter den Raketen, doch das Feuerwerk kann durchaus mit dem aus Deutschland konkurrieren.
An meinem Geburtstag wurde ich sehr überrascht. Ich bekam eine leckre Schokotorte, die das Café Müller angefertigt hatte. Danke dafür, wenn ihr das lest.
Mein Vater musste leider am 4. Januar schon wieder nach Hause, doch die Mauritianer ließen ihn natürlich nicht einfach gehen, sie überraschten ihn mit Séga im Garten. Und auch ein Überraschungsgast, der eigentlich an meinem Geburtstag kommen sollte, kam und spielte mir ein Ständchen. Nach 5 Flaschen Rum und jede Menge Spaß, warteten meine Mutter und ich auf die nächste Feier.
Diese kam aber auch bald. So saßen wir am vorletzten Tag unserer Abreise mit Reisebine und ihrem Mann (weiß ja nicht ob ihr hier veröffentlicht werden wollt) vorm Haus und genossen bei gutem Essen und Musik den Abend.
Aber auch der schönste Urlaub geht vorbei, und wir mussten am 8. Januar leider wieder heim.
Doch ein Trost bleibt, wir kommen wieder. Ich gebe es zu, der Mauritiusvirus
hat uns infiziert.Doch auch das Negative der Reise sollte erwähnt sein:
- 3 Wochen sind viel zu kurz
- Die weißen "einheimischen" sind dreist und unmöglich
Den Ureinwohnern verbieten wollen sich auf "ihrem" Grund und Boden aufzuhalten.
- Wenn man nicht aufpasst, verfällt man dem Rum
Liebe Grüße aus dem viel zu kaltem Berlin















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