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Maskarenenreise, Teil 1

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Maskarenenreise, Teil 1

Beitragvon Sundri » Fr Nov 27, 2009 22:19

Ich bin nach fast fünf Wochen Maskarenenurlaub wieder zurück und habe echt ein Problem damit mich kurzzufassen! Da zumindest die regelmässigen Leser des Seychellenforms möglichst lange Reiseberichte schätzen, sehe ich jedoch kein Problem darin!!
Leider geht es doch nicht so schnell wie ich dachte, da der Alltag mich wieder hat und zur Zeit einige Leute auf der Arbeit krank sind. Soll heißen: Überstunden bis zum Abwinken...Was soll's -was lange währt, wird vieleicht doch noch fertig!
Ich bin diesmal über Dubai nach Mauritius geflogen. Dieser Flughafen ist tatsächlich "ein großes Einkaufszentrum mit angehängter Start-und Landebahn", wie eine Bekannte es formuliert.
Bei meiner Freundin auf Mauritius angekommen durfte ich erstmal einen neuen Erdenbürger begrüßen. Voilà: Meilli, 6 Wochen alt und somit die jüngste Mauritierin die ich aktuell kenne.

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Video bitte anklicken: Bild



Dann mußte ich die Hunde begrüßen von denen einer dafür gesorgt hat, dass ich die ganze Zeit schmutzig war. Er sprang ständig an mir hoch, da half kein assez oder couché. Komischerweise reagierte er aber auf deutsch: wenn ich "Spiel mit dem Dackel!" sagte, stürzte er sich jedesmal auf den Dackel und ließ mich in Ruhe.

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Und natürlich hat mich meine alte Bekannte Minibelle, die Philosophin in der Tonne, begrüßt:

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Der Privatzoo meiner Freundin ist zur Zeit um einen Affen erweitert den der Ehegatte verletzt auf der Straße fand. Er ist wieder ziemlich munter und wurde von mir mit Bananen und Mangos verwöhnt.
"Die Affen auf Mauritius stammen ursprünglich aus Java und wurden wahrscheinlich von den ersten holländischen Siedlern eingeführt, die vorsichtig waren, es nicht zu erwähnen. 1709 traf Kapitän de la Merveille, der in der Tombeau Bay Anker geworfen hatte um an Land jagen zu gehen, einen Holländer der ihm erzählte, das "Tausende von Affen und Ratten alles um sich herum zerstören würden". Der Makake hat Rodrigues niemals erreicht. Sie werden in Reunion manchmal als Haustiere gehalten. Der Makake ist verantwortlich für die Seltenheit mancher wichtiger Bauhölzer, da er ihre Samen zerstört. Er ist genauso gut wie die Hausratte was das Töten von Vögeln und zerstören von Eiern und Nestlingen betrifft. Madagaskar-Primaten, Lemur catta und Lemur variegatus werden oft in Gefangenschaft in Mauritius gezüchtet. In Reunion wurden sie freigelassen in Plaine des Maques, verschwanden aber." Zitat: Staub.


Video:

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Auf einem leeren Grundstück in "meinerStraße" bleibe ich immer stehen und sinniere über die Bedeutung eines relativ unscheinbaren Baumes nach. Er heißt in englisch "Bread and Cheese", botanisch: Pithecelobium unguis-cati. Baker schreibt, dass die entlaufenen Sklaven davon gegessen haben, heute tun es manche Kinder. Die Samen erscheinen zuerst rot- es ist jedoch eine Haut (Arillus), wie bei den Muskatnüssen, darunter sind die Samen schwarz. Er ist absolut anspruchslos und fasziniert mich. Vorsicht! Es gibt einen Baum mit sehr ähnlichen Früchten und roten Samen, den Perlenbaum ( Adenanthera pavonina) die gerne zu Halsketten verarbeitet werden und giftig sind!

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Vor meinem Weiterflug nach Rodrigues habe ich Bird-Watching in Roche Bois gemacht. Das ist die gegenüberliegende Seite vom Rivulet Terre Rouge Estuary Bird Sanctuary (RTREBS) in Port Louis. Es wurde 1999 zum Feuchtgebiet-Naturresservat erklärt und ist das einzige weltweit das sich in einer Hauptstadt befindet. Es gibt dort ein Infozentrum. Man muß früh gegen 9 Uhr oder am Nachmittag gegen 16 Uhr da sein, wegen der Ebbe. Von Oktober bis Mai finden sich dort hunderte von Zugvögeln ein. Die 6 häufigsten Vogelarten dort: Bécasseau Cocorli (Curlew Sandpiper, Calidris ferruginea, Sichelstrandläufer), Pluvier Argenté (Grey Plover, Pluvialis squatarola, Kiebitzregenpfeifer), Chevalier Guignette (Common Sandpiper, Actitis hypoleucos, Flussuferläufer), Corbijeau (Whimbrel, Numenius phaeopus, Regenbrachvogel), Tourne-pierres (Ruddy Turnstone, Arenaria interpres, Steinwälzer), Gasse (Little green heron, Butorides striatus, Mangrovereiher).
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Zitat aus dem Buch von France Staub:
"Von den drei Maskareninseln, ist Mauritius das beliebteste Winterquartier am Ende einer langen Zugvogelwanderung von Nordeuropa und Sibirien über die Seychellen und Agalega. Reunion und Rodrigues bieten nicht dieselben ökologischen Bedingungen wie sie sie in Ruisseau Terre Rouge estuary, nahe bei Port Louis finden, einem favorisierten Platz für ankommende Zugvögel seit Jahrtausenden. Der Fluß von Terre Rouge hat im Ästuar weichen Schlicksand aufgestaut, der die Fruchtbarkeit von marinen Würmern und Schalentieren begünstigt, was atraktiv für die Vögel ist. Ein Grass, Paspalum vaginatum gibt dem Boden halt wenn die ausgedehnte Schlammfläche durch die Tidenbewegung beansprucht wird. Genügend tiefes Wasser findet sich am Eingang des Ästuars um die Sardinen und Meeräschen dazubehalten, die eine besondere Gaumenfreude für die tauchenden Seeschwalben sind. Ungefähr 40 Arten kommen für gewöhnlich im Laufe des Septembers zum Ästuar und fressen bis sie im März zurückfliegen."
Die Vögel:
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...und ihr Futter:
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...noch ein interessierter Birdwatcher: Bild

Video:
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RODRIGUES

Rodrigues ist die kleinste der 3 Maskareneninseln, gehört politisch zu Mauritius und wird manchmal "Cinderella von Mauritius" genannt, weil die Regierung von Mauritius diese Insel lange Zeit vernachlässigt hat. Ich habe dort jahrelang das "Schlaglöcher umfahren" geübt! Mittlerweile sind die Straßen jedoch saniert worden, enden aber oft in der Pampa, dann muß man zu Fuß weiter.
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Rodrigues ist durch Landwirtschaft und Fischfang geprägt.
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Am nächsten Tag bin ich nach Rodrigues geflogen und mit dem Supercopterbus nach Port Mathurin gefahren. Das ist billiger wie Taxi fahren. Eine Bekannte hat mir dort für 10 Euro ein Appartement besorgt. Morgens und abends konnte ich die Golden Bats (die seltensten Flughunde der Welt) fliegen sehen, leider stand der "Landebaum" um's Eck und ich konnte ihn nicht richtig einsehen. Ich war auch etwas zu früh im Jahr da, die Mangos waren noch nicht reif!
Der Golden Bat oder Rodrigues Flying Fox oder Rodrigues Fruit Bat (Pteropus rodricensi) gehört zur Gattungsgruppe der Eigentlichen Flughunden (Pteropodini) innerhalb der Familie der Flughunde (Pteropodinae). Die Gruppe umfasst sechs Gattungen (Pteropus,Acerodon,Mirimiri, Neopteryx, Pteralopex und Styloctenium) mit rund 70 Arten, von denen fünf schon ausgestorben sind, darunter Pteropus subniger auf Mauritius und Reunion. Die Flughunde von Rodrigues sind durch ihr goldenes Fell am Kopf so schööön! Sie haben auch sehr große Augen. Sie hängen tagsüber in den Bäumen in Solitude, Cascade Pigeon oder hinter der Ortschaft Malabar. Sie fliegen vereinzelt auch tagsüber durch die Gegend. Ungefähr eine Stunde bevor es dunkel wird fliegen sie in großer Zahl über die Ortschaft Malabar, wo man sie sehr gut von der Straße aus sehen kann. Leider hatte der "Landebaum" gegenüber vom Laden noch keine Blüten, weshalb sie dort nicht haltgemacht haben, wie bei meinen vergangenen Besuchen. Letztesmal stand ich unter dem Baum und mußte nur nach oben sehen.
Der Golden Bat kann 350 g erreichen, ist ca 20 cm lang ( und hat eine Flügelspannweite von 90 cm. Er ist stark gefährdet durch Lebensraumverlust durch Stürme und natürlich durch menschliche Intervention. Es gibt heute wieder um die 4000 von ihnen (in den Siebzigern waren es ungefähr 70 Stück), in der Wildnis allerdings nur ein paar hundert, warum die Nachzuchten nicht ausgewildert werden weiß ich nicht, diese Frage beschäftigt mich!!. Fruit bats sind wichtig für das Ökosystem tropischer Wälder als Samenverteiler und Pflanzenbestäuber. Nachts fressen sie Obst, Palm-und Feigenfrüchte. Sie trinken auch Nektar und fressen zur Not Blätter oder Rinde. Sie drücken das Fruchtfleisch aus und spucken die Reste aus. Sie benutzen kein Echolot wie Fledermäuse, dafür sehen und riechen sie gut.Die Tiere sind sehr sozial, trotzdem schlafen Männchen gern alleine. Männchen haben einen Harem von bis zu 10 Weibchen. In der Wildnis brüten sie von Oktober bis Dezember und bekommen ein Junges. In Gefangenschaft können sie das ganze Jahr trächtig werden und 2 Junge pro
Jahr bekommen. Die Trächtigkeit dauert 120 bis 180 Tage. In Gefangenschaft hat man beobachtet, dass die Weibchen sich bei der Geburt helfen (allomaternal care), ob das in der Natur auch so läuft weiß man nicht, da sie in unzugänglichen Gebieten gebären. Nach 2-3 Monaten können die Babies fliegen, bleiben aber noch bei der Mutter. Erst mit 6-12 Monaten werden sie unabhängig. Sie können maximal 30 Jahre alt werden.
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Mit den Naturaufnahmen hat es nicht so geklappt, wie ich wollte. Deshalb habe ich sie nochmals in Gefangenschaft gefilmt, damit ihr meine Lieblinge richtig seht:

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ANSE-AUX-ANGLAIS

Die berühmte Bucht aus dem Buch "Der Goldsucher" bietet für mich heute einen besonderen Schatz an: den Phelsuma cepediana (Blue-tailed day gecko, Lézard banane, Lézard vert). Weitverbreitet auf Mauritius und der Ile aux Benetiers, gibt es diese Taggeckoart von Mauritius noch nicht lange auf Rodrigues. Sie soll Tatsächlich mit einer Coca-Cola-Lieferung in diese Bucht gekommen sein und fühlt sich dort in den Gärten der Anwohner sauwohl und vermehrt sich!

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Phelsumen sind kleine baumbewohnende Geckos, allgemein tagaktiv und lebhaft gefärbt. Sie legen ihre weißen Eier oft in zweier Gruppen, unter die Rinden, auf das Blattwerk, manchmal in die Fisuren von Felsen oder Mauern. Die Verbreitung ihrer Eier durch treibende Flöße ("rafting") zwischen den Inseln und Madagaskar erscheint möglich, zumal die Schalen relativ hart sind und so eine gewisse Resistenz verleihen gegen Austrocknung und Untertauchen im Salzwasser. Übrigens, die Anwesenheit der Gattung Phelsuma auf den meisten Inseln des süd-östlichen Indischen Ozeans demonstriert die reelle Fähigkeit der Verbreitung dieser Gruppe im Vergleich zu anderen Reptilien. Man kennt mehr als insulare 58 Arten und Unterarten, davon 3 Taxa auf Reunion, 5 Taxa auf Mauritius und 2 verschwundene Taxa auf Rodrigues.


Ein Vavangue (Vangueria madagascariensis) Bildund Pommes singe (Mimusops coriaceae), in Mauritius Pomme jaco genannt. Die Kinder essen beide Früchte gern.
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Auf einer französischen Internetseite habe ich eine Erklärung für die Namensgebung gefunden: Pomme jaco (krel: Affe) würde auf Rodrigues Pomme singe (franz.: Affe) heißen weil es auf Rodrigues keine jacos gibt! Diese Logik sol einer verstehen!
Im Garten einer Freundin habe ich dann zum erstenmal reife Vavangs probiert und mir wurde schlagartig klar, dass ich erwachsen bin...diese Früchte schmecken wohl wirklich nur Kindern...
reife Vavang
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CASCADE PIGEON

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In CASCADE PIGEON haben Soudin und ich den Rodrigues-Fody (Foudia flavicans) gesucht und gefunden. Somit habe ich jetzt einmal im Leben alle 3 Fodies gesehen. Den häufigen Madagaskar-Fody den es auf allen Inseln, einschließlich der Seychellen, gibt. Sowie den Mauritius-Fody, der nur am Kopf und Bauch rot ist und den Rodrigais, der mit seiner gelben Farbe aus der Fody-Rolle fällt. Das Bild ist nicht so scharf wie ich es wollte, aber ich bin auch kein Naturfotograf! :evil:

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Mein Motorradchauffeur!
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Er konnte noch auf den schmalsten Graten balancieren, wo ich, als Sozius gebetet habe dass er das schaffen möge. Er mag die Natur und kennt viele endemische Pflanzen, aber manche Orte seiner Insel hat er erst durch mich richtig kennengelernt, weil ich den Angaben einer Biologin gefolgt bin. In Rodrigues hat das auch super geklappt! In Mauritius dann leider nicht mehr. :(

In SOLITUDE um die Forststation herum kann man gelbe Vögel sehen: Rodrigues-Fodies lieben die Mahagonibäume dort. Leider waren die Vögel zu schnell für mich! Das nächste Mal packe ich den Robert in den Koffer damit er die Fotos von den bewegten Flufobjekten macht. :lol: :lol: :lol:
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Dann sind wir an der krassen Bergabkurve, wo ich jahrelang von La Ferme mit dem Bus nach Port Mathurin gefahren bin, in einen Waldweg eingebogen, von dessen Existenz ich bisher nichts wußte. Ich war so begeistert von diesem Waldstück, dass ich die 20-30 Moskitos an meinen Beinen ignoriert habe. Natürlich hatte ich mein Mückenspray vergessen und es hatte in dieser Nacht geregnet: meine Beine waren schwarz vor Mücken!
Dort gibt es auch gelbe Vögel, habe sie aber nicht eindeutig erkannt.


Der JAMBROSADE (Szygium samarangense) fasziniert mich immer wieder, obwohl ich weiß, dass es eine Pestpflanze ist. Ich mag ihn trotzdem.
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juvenile Blätter + Früchte. Die rote Farbe soll die Jungpflanze vor Fressfeinden schützen.
Die Früchte finden bei der Rumherstellung Verwendung. Man hat mir auch was von Wein erzählt, aber darüber finde ich nix!
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CAFÉ MARRON (Ramosmania rodriguesii)

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Zum Café marron von Rodrigues für die Nichteingeweihten soviel: Diese Pflanze wude 1877 zum letzenmal gesehen und beschrieben! Danach galt sie als ausgestorben! In den 70ger Jahren hat ein Biologie-Lehrer in Rodrigues seinen Schülern Bilder von 10 ausgestorbenen Pflanzenarten gezeigt. Daraufhin hat sich ein Schüler gemeldet und gesagt, dass diese Pflanze neben seinem Haus wächst! Es wurde ein Ast abgebrochen und nach England ins Botanische Institut geschickt! Bingo! Diese "ausgestorbene" Art war wiederentdeckt und danach wurde es richtig krass, wie Douglas Adams es in seinem Buch "Die letzten iher Art" beschreibt. Es wurden immer mehr Zäune um diese "letzte Pflanze" errichtet, weil die Einwohner meinten, sich alle etwas abzweigen zu müssen und dann hat man dieser wilden endemischen Kaffeepflanze noch medizinischen Wert angedichtet.
"The little Coffe plant that woudn't die" ist weltberühmt geworden durch Douglas Adams, der "Per Anhalter durch die Galaxis" geschrieben hat und dann mit dem Zoologen Mark Carwadine eine "Reise zu den letzten ihrer Art!" gemacht hat.
Es gibt auch ein Hörspiel dazu:

http://www.npr.org/templates/story/stor ... Id=5307047

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Jedenfalls war ich da, in MONT PLAISIS, und habe die seltenste Kaffepfanze der Welt bestaunt! Fotografieren ist schwierig durch all die Zäune hindfurch! Aber ich habe es probiert! Es gibt in Grand Montagne mittlerweile 2, in England nachgezüchtete Exemplare, von denen ich eine mit adulten Blättern und eine mit juvenilen Blättern gefunden habe. Man nennt das Heterophyllie oder Blattdimorphismus wenn die jungen Blätter sich grundlegend von den erwachsenen Blättern unterscheiden.
In trockenen Gegenden wie Rodrigues behalten die Pflanzen ihre Jugendblätter mit reduzierter Oberfläche relativ lange.
Die Maskarenen haben eine hohen Anteil an heterophyllen Pflanzen. Man glaubt, dass die Form und Farbe der Jungblätter die Pflanzen auch vor dem Schildkrötenfras geschützt hat, wie man das auch von den stacheligen Jungpalmen der Maskarenen und Seychellen glaubt.


Wanderung von LES GRAVIER bis (fast) St. Francoise

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Manche Strände auf Rodrigues kann man, wie auf La Digue, nur mit dem Boot oder zu Fuß erreichen. Ich war etwas spät dran, es war schon Nachmittag. Ich dachte, die Strecke ist ja kein Problem! Schließlich hatte ich mich verlaufen, weil ich an einer Art Schlucht nicht runterkam und auf der gegenüberliegenden Seite auch keinen Weg nach oben sah. Also bin ich landeinwärtsgegangen, bis ich merkte, dass ich auf dem falschen endlosen, schattenlosen Weg ins Landesinnere bin. Es führte irgendwie kein Weg zurück zur Küste, den ich ohne zu klettern hätte gehen können. Die Zeit hat mich dann eingeholt und ich hatte Angst in der Pampa schlafen zu müssen, also bin ich kurz vor dem Ziel umgekehrt, wobei ich den Rückweg im Dämmerlicht kaum noch gefunden habe. Übrigens: Handy funktioniert dort nicht! Ich bin dann bei Einbruch der Dunkelheit nach Gravier zurückgekehrt und wollte meinen Motorradchaffeur informieren, der natürlich in St. Francoise auf mich gewartet hatte. Das Handy ging natürlich nicht! Ich habe dann die Einheimischen gefragt, ob sie für mich telefonieren können. Dann wurde ich schließlich von Soudine gerettet und nach Hause gebracht. Ich habe in dieser Nacht sehr gut geschlafen und natürlich die Flughunde am Morgen verpasst, obwohl mein Wecker auf 5 Uhr eingestellt war.

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Der endemische Pandanus ist total symetrisch. Meiner Meinung nach ist er der schönste der Pandanusse die ich von den Maskaren und Seychellen kenne.
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SAINT FRANCOIS

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Ich habe in St. François neue günstige Gästehäuser besichtigt. Sie nehmen auch Gruppen auf-ich habe Robert für alle Fälle eine Postkarte mitgebracht. Der Strand befindet sich etwa in der Mitte von den beiden Tauchbasen Cotton Bay und Mourouk. Dort habe ich Reunionaisen kennengelernt, die von Rodrigues begeistert sind und jedes Jahr kommen.

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ILE DE COCOS

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Ich war morgens überpünklich da und hatte für den Tag bezahlt. Da meine Armbanduhr nach dem Mond ging und ich mein Handy, meine einzige zeitliche Orientierungshilfe während des gesamten Urlaubs, mit der Ankunft auf den verschiedenen Inseln, bzw. wechseln der Simcards jedesmal neu stellen mußte, war ich an disem Morgen total zeitlich nicht orientiert, wie ein Dementer und dachte, ich wäre zu spät! Tatsächlich war ich zu früh und bin mit dem falschen Boot gefahren. Habe doch tatsächlich in dem Moment vergessen, dass mein Bootsmann der berühmteste Maler der Insel ist (Christophe Meunier). Bin dann mit ihm zurückgefahren.
Die Bootsfahrt war lustig, wir waren ein toller Haufen! Ein lustiges französisches Akademikerpaar und ein jungverheiratetes indisches Paar aus Mauritius und noch ein paar andere, die auch gut drauf waren. Die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde und wir haben in der Zeit 6 Fische mit der Nylonschnur gefangen!!!
Auf der Insel angekommen war ich zunächst etwas geschockt, weil ich acht Boote gezählt habe, die mit 6-8 Touristen besetzt waren. Letztes Mal sagte man mir, es dürften nicht mehr als 2 Boote gleichzeitig kommen. Es gab nur einen Guide, die eine Gruppe nach der anderen über den offiziellen Trampelpfad führen mußte. Während des Wartens bin ich schon Mal alleine losgegangen da ich mich ja auskenne. Die meißten Vögel brüten natürlich abseits des Touristenpfades und da die Bäume (Bwa Mapou, Pisonia Grandis), die es in diesem Teil des Indischen Ozeans nur auf Rodrigues und den Seychellen gibt, durch Wind und Zyklone niedrig bleiben, hat man die brütenden Vögel auf Sichthöhe. Sobald ich aber zu Nahe kam sind die Noddies auf mich losgegangen, so dass ich die Kamera über meinen Kopf halten mußte. Viele Vögel brüten auch auf dem Boden. Gigis Alba, die Feenseeschwalbe sieht man auch auf der Ile Cocos, sie brütet jedoch auf der Ile aux Sables, die für Touristen nicht zugänglich ist. Der größere Teil der Cocos ist auch für Touristen gesperrt.
Komischerweise hat es der Bwa Mapou trotz seiner klebrigen Samen, die am Gefieder haften bleiben und manchmal sogar einzelne Vögel töten können, den Weg nach Mauritius und Reunion nie gefunden.

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http://www.fnz.at/fnz/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=34


Die "Ich-werfe-mit Kieselsteinen-um-mich-Pflanze", Cadoque:

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Vor Jahren war ich auf einer "wirklich eisamen Insel", wo nicht Mal die die Fischer von Rodrigues Halt machen, weil es dort keinen Strand gibt, nur Greöll. Da bin ich über "Kieselsteine" gelaufen. Das dachte ich zumindest, bis diese Pflanze auf mich geschossen hat!! Die Samen sehen wirklich aus wie Kiesel!
Den Morning Gecko (Lepidodactylus lugubris) habe ich leider nicht gesehen.
Die Krabbe Cardisoma carnifex heißt auf französisch Toulourou und auf kreol Trouloulou. :lol:
Drei Arten von Seevögeln brüten oder sind permanent auf der Cocos: Anous stolidus (Noddi brun oder Macoua), Anus tenurostris ( Noddi marianne oder Malaine) und Gigis alba (Goélette blanche oder Oiseau la vierge).
Sterna fuscata (Yéyé) gibt es auf den Maskarenen nur auf der Ile Cocos. Seit den 80er Jahren sind die Vogelpopulationen angewachsen, insbesondere seit man 1995 die Mäuse von der Insel entfernt hat. Auf der Ile aux Sables gibt es eine kleine Population von Sterna dougallii (Roseate Tern), die einzige auf den Maskarenen bekannte Kolonie.
Gelegentlich nistet Phaeton lepturus auf der Cocos. Die Inseln sind auch bei Zugvögeln sehr beliebt.

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CASCADE VICTOIRE

Dort sind wir rumgeklettert, weil ich den Paille-en-queue etwas näher sehen wollte. Der Weg wurde zum Pfad un ich dachte wir würden mit dem Motorrad nicht weiterkommen, aber mein Fahrer war echt gut, er ist über die schmalsten Stege balanciert. Gelegentlich mußte ich absteigen um Kühe zu verschieben oder auf die gespannte Leine treten, damit Soudine drüber fahren konnte.
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Dann hat er mich über glitschige Steine und schließlich den Berg hochgeschleppt.
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Es wurde jedoch immer steiler und rutschiger, die morschen Äste sind beim Versuch, mich festzuhalten, abgebrochen, ich hatte kaum noch Halt und unter mir einen Abgrund. Ich habe mich an flachen Wurzeln festgekrallt irgendwann beschloß ich dass mein Leben doch wichtiger ist wie ein Foto! Es gibt dort zwei Arten von Lianen, von denen ich die botanischen Namen nicht weiß. Die eine ist auf Füße spezialisiert und man hängt ständig drin, während die andere Art, von oben kommend, mit Vorliebe Fotostative aus dem Rucksack klaut.
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Wir haben sie dann in majestätischem Flug über uns gesehen, aber fotografieren ging in dieser Position nicht.


François Leguat Tortoise Reserve in Anse Quitor, Kalktrockenvegetation

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Man hat vor einigen Jahren 6 neue Höhlen in Rodrigues entdeckt, die größte davon ist Grande Caverne:

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Als François Leguat im 17. Jahrhundert Rodrigues besuchte war die Insel von 2 Arten von Riesenschildkröten regelrecht übersäht (Cylindraspis vosmeari und C. peltastes), 2000-3000 in einer Herde, es soll die weltweit größte Population von Riesenschildkröten gewesen sein! Sie haben den Menschen nicht überlebt. Die heute in Anse Quitor lebenden Schildkröten sind Aldabra-Schildkröten von den Seychellen und die madegassische Strahlenschildkröten. Insgesamt sind seit der Eröffnung des Reservats 2006 über 300 Schildkröten geboren worden, wobei der Madegasse gebärfreudiger zu sein scheint, wie der Seychelois. Wenn der Inkubator auf 30° und mehr eingestellt ist schlüpfen Weibchen aus, bei unter 29 ° Männchen.

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Initiator ist Owen Griffith, ein Australischer Zoologe und Manager vom Vanilla Parc in Mauritius, er träumt davon die Riesenschildkröten in der Natur wieder auszuwildern, was in Mauritius schlecht möglich ist, aber in Rodrigues vieleicht klappen könnte. Das Reservat wurde mit heimischen und endemischen Pflanzen aufgeforstet.

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Außerdem soll natürlich das Kalksteinbiotop, inklusive der Höhlen, die reich an Subfossilien der ausgestorbenen Originalfauna sind, geschützt werden.
Die Aldabra-Art ist nicht so eng verwandt mit den 5 Maskarenenarten, wie diese untereinander verwandt waren. Tatsächlich stammt die Aldabra-Schildkröte wahrscheinlich von einem anderen Ast des Genus einer lange ausgestorbenen Art von der Nordküste von Madagaskar. Jedenfalls glaubt man, dass diese Schildkröten ähnlich genug sind um die ökologische Nische auffüllen zu können, die durch das Aussterben der Maskarenenriesen entstanden ist.
Sie Schildkröten waren eine dominante Kraft bei der Evolution der Maskarenenpflanzen. Sie verbreiteten Samen.
Eine Besonderheit der Maskarenschildkröten war ihr dünner leichter Panzer. Sie konnten dadurch schneller laufen-sie waren "Sprinter-Schildkröten".

http://www.artensterben.de/details.php?id=408

http://www.turtlesurvival.org/2007annua ... es-island/

Reserve naturelle de Grand Montagne oder "das zweite Leben des Primärwaldes"

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Man kann einen Primärwald restaurieren! Grande Montagne auf Rodrigues ist der Beweis dafür. Es wurden 30 Hektar von Exoten gesäubert und und Endemiten wieder angepflantzt. Die Vegetation ist zum Teil sehr dicht geworden. Auf Rodrigues war der Primärwald praktisch komplett verschwunden, weil die Leute alles abgeholtzt und verheitzt hatten. Exotische Pflanzen wurden eingeführt und haben sich ausgebreitet. Sie sind jedoch nicht so zyklonresistent wie die Endemiten und haben einen höheren Wasserbedarf. So langsam kapieren die Menschen dort, dass ihre Wasserprobleme nur besser werden können, wenn es wieder mehr Wälder mit endemischen Pflanzen gibt!
Es begann im Jahre 1996 und trug schnell Früchte. Innerhalb von 5 Jahren haben die Bäume 5-6 m Höhe erreicht, wober der Primärwald von Rodrigues 10-11 m nicht überschritten hatte. Bei diesem Tempo erhält man in 10-15 Jahren einen Wald. Zuerst wurden die Exoten entfernt, dann heimische Pionierpflanzen angepflanzt. Nachdem ein gewisser Schutz vorhanden wurden die Klimaxarten gepflantzt. Für die Zunkunft ist geplant mit "Entfernungstechniken" zu experimentieren und die Ratten unter Kontrolle zu bringen um die natürlichr Regeneration zu fördern. So könnte man größere Gebiete restaurieren. Es sollen in Zukunft auch sehr seltene Pflanzen zurückgepflantzt werden um die Zukunft der Arten und der genetischen Variabilität zu sichern.
Dies ist ein echter Widerspruch zu der Behauptung, dass endemische Arten langsamer als exotischer Arten wachsen. Zahlreiche Arten haben auf Rodrigues wieder Wurzeln geschlagen wie der Bois de chauve-souris, der Bois de carotte aber auch der Café marron, eine der seltensten Pflanzenarten der Welt.
Richard Payendee und sein Team haben aus Grande Montagne ein wahres Laboratorium gemacht und teilen ihr Wissen mit den Förstern von Reunion.

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Pittosporum balfourii

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Hyophorbe verschaffrltii

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Diese beiden sind uns durch die ganze Zeit gefolgt:

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Terminalia benzoe

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Pandanus heterocarpus
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http://www.ipreunion.com/reportage.php? ... rtage=2683

Latanier jaune: die gelbe Latanier st endemisch auf Rodrigues.

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Auf Mauritius gibt es die blaue Latanier:

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Die rote Version ist auf Réunion endemisch:

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Hmm!
Ich bin mir zwar nicht sicher, was es ist-aber es hat geschmeckt! Die Blattenden sind spitzer wie bei der Scheinerdbeere (Potentilla indica). Wenn jemand den botanischen Namen kennt, bitte bei mir melden!

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In Grande Montagne kann man auch ein Solitärskelett sehen. Der Solitär war ein flugunfähiger Vogel von Rodrigues. DNA-Tests haben gezeigt, dass der Dodo von Mauritis ( Raphus cucullatus) und der Solitär von Rodrigues (Pezohaps solitarius) einen gemeinsamen Vorfahren in der Treronidae Familie haben und der nächste lebende Verwandte von ihnen die Nicobar-Taube von Nicobar und den Andamenen ist. Nicobar-Tauben sind Nomaden und pendeln von Insel zu Insel in Schwärmen bis zu 85 Vögeln. Solitär und Dodo sollen vor über 43 Mio. Jahren aus dem Taubenbestand divergiert sein, d.h., dass sie schon existiert haben bevor die Maskarenen aus dem Meer aufgestiegen sind. Sie sollen Bergrücken, die die zu dieser Zeit über dem Wasserspiegel lagen als Hüpfsteine benutzt haben und schließlich die Maskarenen erreicht haben. Der Solitär und der Dodo waren nahe verwandt und haben sich vor 26 Mio. Jahren getrennt und erreichten ihre eigenen Inseln um dort auszusterben. Der Dodo wurde als Symbol des Aussterbens weltberühmt, während sein Cousin der Solitär fast unbekannt blieb.
Lange Zeit nahm man an, dass es zwei Arten von weißen Dodos auf Reunion gab. Die Vermutung, dass es auf der dritten Maskareneninsel auch einen gegeben haben müßte, liegt nahe. Man glaubte aufgrund der Beschreibungen und Zeichnungen an einen "weißen Reunion-Solitär" und einen "Weißen Dodo von Reunion".
Mittlerweile geht man aber davon aus, dass der "Solitär von Reunion" ein Ibis war (Mourer-Chauviré et al. 1995) und dass der "Weiße Dodo" seine Existenz Künstlern verdankt, die ein Gemälde von Roelandt Savery kopierten (Hume and Cheke,2004; Valledor de Lozoya, 2003).
Das Bild heißt "Orpheus charming the animals" und soll im Staatlichen Museum in Berlin zu sehen sein, was ich momentan nicht überprüfen kann, da ich nicht in der Nähe von Berlin lebe.
Man hat auf Reunion zwar Ibis-Knochen, jedoch keine Dodoknochen gefunden. Dieser Ibis (Threskiornis solitarius) war nicht ganz flugunfähig, konnte nach Anlauf eine kurze Distanz fliegen. Daher die unterschiedlichen Angaben der Zeitzeugen.
Wenn es einen Dodo auf Reunion gegeben hat muß er jedenfalls anders ausgesehen haben, wie der von Mauritius. Trotz des gemeinsamen Vorfahren haben sich der Dodo von Mauritius und der Solitär von Rodrigues unterschiedlich entwickelt. Ein weißer Dodo könnte nur als Varietät des Mauritiusdodos innerhalb von Mauritius existiert haben.

Solitär

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Solitär

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Ibis

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Bois de pomme:

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Dieser Baum dessen Blätter an einen Mangobaum und die Blüten an Passionsblumen erinnern, ist endemisch auf Mauritius und Reunion. Er heißt botanisch Syzygium cymosum. Er hat sehr vitaminreiche Früchte.

Zum Abschluß noch: der wohl einzige Schoßhund von Rodrigues und vielen Dank an Birgit, die dort lebt und mir sehr geholfen hat!

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Soviel zum ersten Teil!
Bis demnächst!
Gruß Sundri!!

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Beitragvon Titus » Sa Nov 28, 2009 4:43

Toll Sundri ! :ploppop
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Beitragvon Doro » Sa Nov 28, 2009 10:54

Hallo Sundri,
echt toll - macht mir Lust darauf mir die Nachbarinsel mal anzuschauen. Was wir grundsätzlich auch unbedingt vorhaben - wenn wir das nächste Mal denn hier wegkommen.
Ich freu mich schon auf Teil. 2!
Viele Grüße aus Tamarin
Doris
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Beitragvon ewa » Sa Nov 28, 2009 12:54

Hallo Christine,

SUPER-Bericht.
:ploppop :ploppop :ploppop
der Spaß, den Du dabei gehabt hast, kommt ebenfalls über.
Freue mich ebenfalls auf den zweiten Teil.

Bis demnächst
Grüße von
ewa
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Hallo Christine

Beitragvon MmeTortue » Sa Nov 28, 2009 15:27

Ich kann mich den Vorschreibern nur anschliessen. Ein toller Reise- und Erlebnisbericht und sicher fuer Biologen ein 'gefundes Fressen' (pass bloss auf, dass sie Dich auch ordentlich zitieren!!!).

Ich freue mich auch sehr auf den zweiten Teil!

Liebe Gruesse
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