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Schwermetalle im Gemüse, Obst etc?!

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Schwermetalle im Gemüse, Obst etc?!

Beitragvon SKO » So Sep 14, 2008 13:12

Wie schwer sind eigentlich Obst, Gemüse und Fisch auf Mauritius mit Schwermetallen uä belastet?
Habe gehört das die Zuckerrohrfelder ganz schön überdüngt werden, und das auch Schädlingbekämpfungsmittel eingesetzt werden, die in Europa eigentlich verboten sind.
Zum Bsp Domaine Anna mit ihrer eigen Krabbenzucht, wird das Wasser dort eigentlich regelmässig kontrolliert und kann man sicher sein das die Krabben nicht mit Antibiotiaka vollgepumpt sind? Das Wasser sieht eigentlich ziemlich drübe aus.
Ich kann mir auch denken, dass bei starkem Regen der Dünger von den Zuckerrohrfeldern einfach ins Grundwasser oder in solche Fischzuchtanlagen sickert/spült.
Habt ihr mehr Information darüber?

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Beitragvon Titus » Mi Okt 01, 2008 18:02

Bei Schwermetallen kannst Du davon ausgehen, dass diese stärker belastet sind als in Mitteleuropa.
Das hat u.a. natürliche Gründe.

Zahlen von Mauritius kenne ich natürlich nicht, aber Reunion und Mauritius sind ja des gleichen geologischen Ursprungs.
In Reunion ist jedenfalls die natürliche Schwermetallbelastung hoch genug, dass europäische Grenzwerte überschritten werden.

Z.B. Klärschlämme dürfen deswegen auch gar nicht auf Felder ausgebracht werden.

Leider tut man selbst auch noch seinen Teil (kannst Dir nicht vorstellen, wo ich schon überall "entsorgte" Autobatterien gefunden habe).

Über Fischfang gab's mal hier mal vor rund 3 Jahren eine Untersuchung, wobei festgestellt wurde, dass rund 20-30 % der Fänge von bestimmten Arten europäische Grenzwerte überschreiten.

Betroffen waren hauptsächlich Raubfischarten, die nicht "durch's Meer" ziehen, sondern sich das ganze Jahr um die Insel herum aufhalten.

Also pelagische Arten, wie Thun oder Marlin fielen nicht darunter, jedoch sind Schwertfische, Riffhaie, etc. teilweise hoch belastet.

Hauptgrund hierfür sind wieder die hohen Schwermetallwerte in den Böden, welche halt durch die Nahrungskette angereichert werden.

Die gleichen Probleme treten allerdings auch bei anderen Vulkaninseln auf.
Zumindestens die franz. Inseln in der Karibik haben ähnliche Werte wie wir hier.

Landwirtschaftlich sind Reunion und Mauritius doch ein wenig unterschiedlich, und wahrscheinlich nicht so leicht nicht übertragbar.

Problemen mit Nitraten gibt's zumindest in Reunion recht wenig. Pflanzenschutzmittelreste in sind in Reunion nur sehr wenig im Trinkwasser festgestellt worden.
Wo diese vereinzelt doch festgestellt wurde, waren die Konzentrationen eigentlich immer weit unter den europ. Grenzwerten.
Diese stammten hauptsächlich von Produkten, die beim Zuckerrohranbau verwandt wurden, und wurden auch nur bei einigen Brunnen in den starken Anbaugebieten festgestellt.
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