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Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Alles über das Leben IN Mauritius, Auswandern, Lebenskosten, Behördengänge, Investieren, Beziehungen mit einem Mauritianer oder umgekehrt, etc.
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Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon ManniOsteopath » Fr Jun 01, 2012 16:31

Hi Ihr da draussen. In Deutschland sind die Durchschnittseinkommen bei 2000,00 Euro. Die Unterhalskosten Miete und so weiter liegen bei circa 1000,00 Euro...Wie schaut die Möglichkeit der Finanzierung eines Durchschnittsleben in Mauritus aus? Fragen über Fragen würde mich freuen über Antworten...Spannend der Gedanke mich auf Mauritius niederzulassen. Danke für Eure Hilfe...Habe ein paar Photos hochgeladen, so gibt es zu den Fragen auch ein Gesicht...Grüße aus Deutchland Manni

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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon mylene73 » Fr Jun 01, 2012 17:12

Hi Manni,

Dieses Forum ist ganz toll - es hat sogar eine Suchfunktion! :-)
Mit z.B. Lebenshaltungskosten findest Du einige Info's.
Hast Du diesen ganz aktuellen Threat schon durchgelesen?
leben-mauritius/auswandern-nach-mauritius-t9019.html

Ich glaube es ist noch schwierig ein Durchschnittseinkommen auf Mauri zu nennen. So wie ich es bis jetzt mitgekriegt habe, gibt es vielfach weisse Mauritier und Expats, welche ähnlich wie in Deutschland verdienen und bei den Gehältern von Hotelangestellten, dem ganzen Personal im Verkauf wird das Durchschnittseinkommen so bei 200 Euronen liegen. Allerdings arbeiten die 6 Tage die Woche und Ferien haben sie auch weniger als ihr in Deutschland.
Liebe Grüsse,
Mylène
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon ManniOsteopath » Fr Jun 01, 2012 17:34

danke für die schnelle Antwort. Das ist ja ein Einkommensunterschied von einem zehnten Teil für die Einheimigen(nehme ich an)...Die müsten ja dann in eigenen Regionen organisiert sein um zu überleben. Ich denke in meiner Berufsgruppe Physiotherapie, liege ich dann wohl eher bei den weissen Einkommen...Na ja wie dem auch sei ich bringe ja für den Anfang auch einiges Erspartes mit. LG Manni
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon mylene73 » Fr Jun 01, 2012 17:53

was mir gerade noch in den Sinn gekommen ist:
gemäss BOI kriegst du als Angestellter nur eine Niederlassungsbewilligung wenn du mindestens 45000Rupees verdienst- ergibt 1165 Euronen
also wird es doch etwas tiefer sein im Schnitt als D
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon Doro » Fr Jun 01, 2012 18:36

Naja, die 45.000 Rs sind ja ein Mindesteinkommen kein max. Einkommen.
Wie auch immer, dass Leben hier kann ganz billig oder ganz teuer sein. Alles ist möglich. Grundsätzlich muss ich aber ehrlich sagen, dass ich mich immer wieder Frage wie Leute mit einem Einkommen von ca. 250 € zurechtkommen. Ich bin ehrlich, wir können es nicht. Aber wir sind auch so einiges gewohnt, auf das wir weder verzichten müssen oder wollen. Kommt halt auf jeden selbst an. Ich persönlich finde, dass keine Antwort so schwer zu geben ist wie diese.
Trotzdem, wenn ich deutschen Standard will und auf nichts verzichten möchte, brauche ich hier beinahe mehr als in Deutschland. Mauritius ist - was den deutschen Standard betrifft - ganz schön teuer. Es gibt nur wenig, dass hier günstiger aber ganz viel das hier teurer ist. Dürfte sich also fast sogar die Waage halten [pardon]
Viele Grüße aus Tamarin
Doris
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon Brofasond » Fr Jun 01, 2012 20:51

ManniOsteopath hat geschrieben: ... Ich denke in meiner Berufsgruppe Physiotherapie, liege ich dann wohl eher bei den weissen Einkommen...


Hi Manni,
wie sieht denn Dein Businessplan aus? Möchtest Du eher die französisch-stämmige mauritianische Bevölkerung als Zielgruppe behandeln (ich glaube, das sind ca. 3% der Gesamtbevölkerung, die großenteils ihre festen Verbindungen haben) oder zielst Du auf die verbleibenden 97% ab?

Wer übernimmt die Kosten für Deine Behandlungen? Das dortige staatliche Gesundheitssystem oder sind alle Deine Behandlungen privat zu honorieren? Wieviel nehmen Deine Mitbewerber? Wieviele Behandlungen brauchst Du im Schnitt pro Woche/pro Monat/pro Jahr, um von Deinen Einnahmen (plus ggf. Ersparnissen ) leben zu können?. Welche Zielgruppe kann sich überhaupt wieviel leisten? Und wenn sie's kann, tut sie es oder investiert sie lieber in Spaß, Fast Food ... als in privat zu zahlende Gesundheit?

Wo möchtest Du praktizieren? In einer angemieteten Praxis? Was kostet die? In Deinen Privaträumen? Wären das eigene oder auch angemietete? Wieviel Steuern gehen von Deinen Bruttoeinnahmen ab? Wie sieht es mit Krankenversicherung aus? Wie mit Rücklagen für's Alter?

... was ich damit fragen möchte ist einfach: Hast Du - ähnlich wie ich in Deutschland selbst auch vorgehen würde - einen konkreten Existenzgründungplan? Mit so einem in der Tasche würde ich dann mal für einen längeren Zeitraum nach Mauritius kommen und die vielen anderen Fragen vor Ort klären. - Nutze die Zeit ab November einfach gut, um Dich genau umzuschauen und Fakten zu sammeln. Die Kalkulation 50% des Einkommens in Deutschland besteht in Mietausgaben wäre mir für eine Unternehmensgründung (und in Deinem Fall eine geplante Auswanderung) - vorsichtig ausgedrückt - etwas zu vereinfacht.

Viele Grüße
Brofasond
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon monika » Fr Jun 01, 2012 21:57

Hallo Manni,
weiss nicht ob du meinen Comment schon gelesen hattest. Dein erster Weg sollte zum BOI gehen.
Soweit ich weiss gibt es keine Genemigungen für ausländische Ärzte mehr. Mach Dich schlau bevor du weiterplanst.

Gruss,
Monika
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon teddamitzu » So Jun 03, 2012 8:33

Hallo,

ich schliesse mich Doro 100%tig an. Ich finde das Leben hier echt teuer, wenn man europ. Standard hat. So vieles wird importiert hat seinen dementsprechenden Preis. Wie hier Menschen mit 250 od gar weniger Euro im Monat auskommen, ist mir ein Rätsel. Das gebe ich manchmal pro Woche im Supermarkt aus. Wohnen kann man zwischen 100 und 4000 Euro. je nachdem. Aber auch die teuren Häuser haben alle ihre Makel. Daran muss man sich gewöhnen, um nicht zu verzweifeln, wenn das Rohsystem oder die Elektrizität mal wieder kaputt ist.

Hast du Kinder, ist fast nur das private Schulsystem zu empfehlen und die Kosten hoch. Benzin wird immer teuerer. In 8 Jahren von 50 cent auf 1,45 E. Durch den momentanen schlechten Wechselkurs verliert man erheblich.

überlege Dir das gut. Das ist eine Insel und man bekommt schnell einen Koller, wenn man nicht ab und an von der Insel weg kann. Jeder kennt jeden. Das kann Vor- wie auch Nachteile haben.

Ich persönlich habe nach 8,5 Jahren endgültig genug und ziehe Ende des Monats wieder nach Brüssel in die Zivilisation. ich denke für alle Expats, die keine Familie hier haben ist es schwer.

Viel Glück

Stefanie
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon wickus » So Jun 03, 2012 9:49

Wenn man dann noch drueber nachdenkt, dass die zuvor genannten 250 Euro oft fuer eine mehrkoepfige Familie reichen muessen.
Wenn ich mich recht erinnere verdienen die Jungs in den Zuckerrohrfeldern 500 Rupies pro Monat (laut der beruehmten M6 Reportage vor ein paar Monaten und ich glaube die Deppen bei M6 haben in Ihrer Reportage aber 500 Euro daraus gemacht).

Ich tippe mal im Großen und Ganzen sind die kleinen Leute hier zufriedener mit dem was sie haben und sparen ihr Geld lieber fuer die Hochzeit der Kinder als fuer andere groessere Ausgaben. Sieht man zum Beispiel an Weihnachten, da ist man schon mit kleinen Dingen sehr happy. Wenn bei uns jemand es hasst ein T-Shirt zu bekommen sieht man hier mehr Dankbarkeit in den Augen der Menschen.
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Re: Leben auf Mauritius. Billiger als in Deutschland?

Beitragvon Doro » So Jun 03, 2012 11:33

wickus hat geschrieben:Wenn man dann noch drueber nachdenkt, dass die zuvor genannten 250 Euro oft fuer eine mehrkoepfige Familie reichen muessen.
Wenn ich mich recht erinnere verdienen die Jungs in den Zuckerrohrfeldern 500 Rupies pro Monat (laut der beruehmten M6 Reportage vor ein paar Monaten und ich glaube die Deppen bei M6 haben in Ihrer Reportage aber 500 Euro daraus gemacht).

Ich tippe mal im Großen und Ganzen sind die kleinen Leute hier zufriedener mit dem was sie haben und sparen ihr Geld lieber fuer die Hochzeit der Kinder als fuer andere groessere Ausgaben. Sieht man zum Beispiel an Weihnachten, da ist man schon mit kleinen Dingen sehr happy. Wenn bei uns jemand es hasst ein T-Shirt zu bekommen sieht man hier mehr Dankbarkeit in den Augen der Menschen.


500 Rs? Wow, wusste das die sehr wenig verdienen, aber davon KANN keiner existieren. Bist du sicher? Ein Tagelöhner verdient dies ca. am Tag?! Jedenfalls ist das der Lohn den unsere Bauarbeiter bei unseren Bauten am Tag jeweils im Durchschnitt bekamen. Und das ist nun auch schon ein bisschen her.
Im Übrigen gebe ich dir Recht, dass die Leute hier mit sehr viel weniger zufrieden sind. Wenn ich schaue wie unsere 'Mädels' sich freuen, wenn sie den Kühlschrank eines abgereisten Gastes leeren dürfen oder irgendetwas liegen bleibt das der Urlauber nicht mehr wollte...
Selbst wir sind hier sehr viel genügsamer geworden, als wir in Deutschland waren. Vieles das dort 'Standard' war, muss ich hier nicht haben. Denke aber, dies ist eine Einstellungssache. Wenn ich mich jedesmal aufrege wenn der Strom weggeht hab ich, wie ich finde, manchmal verdammt viel zu tun und komme vor lauter ärgern zu nichts anderem mehr. - Man passt sich halt auch irgendwie an [biggrin] .
Naja, und wir haben noch lange, lange, lange die Nase nicht voll von dieser Insel. Ist halt auch eine ganz individuelle Sache. Wie Stefanie auch schreibt, man sollte sich diesen Schritt schon sehr gut überlegen, es ist nicht alles easy going, wenn man es aber annimmt kann es auch sehr schön sein.
Viele Grüße aus Tamarin
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