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Einkommen auf Mauritius

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Einkommen auf Mauritius

Beitragvon wickus » Mi Aug 05, 2015 16:39

Da die Frage ja öfters mal aufkommt, hier eine interessante Liste: Quelle

Customer Service Rep kommt ca hin, wenn man eine ausgefallene Sprache kann geht der Preis aber um einiges höher.

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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon wickus » Mi Aug 05, 2015 16:55

Hier ist noch eine Liste vom Government:
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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon monika » Mi Aug 05, 2015 22:25

Hallo wickus,
die Listen machen mich richtig sauer. Das ist meiner Meinung nach das Hauptproblem auf der Insel, dass die meisten
Leute von ihrem Gehalt nicht eigenstaendig leben koennen. Top Mangement Positionen mal aussen vor.

6 Tage die Woche fuer 250 Euro. Das passt einfach nicht.

Gruss,
Monika
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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon wickus » Do Aug 06, 2015 19:11

Naja mein Mitleid hält sich gerade mal wieder in Grenzen. Wir warten seit Ende Mai, dass wir in die Wohnung ziehen können.
Erst hiess es Ende Mai, dann ich schaff das wohl nicht aber Ende Juni ist fein, nun ist Ende Juli durch, er sagt diese Woche, dies nun doch nicht. Und alles weil die Arbeiter nicht bei kommen. Derzeit wohnen wir in der Wohnung nebenan, zwischen Kisten, und warten darauf dass der kleine Rest fertig gemacht wird. Mich wundert es nicht bei der Arbeitsmoral, dass man z.B. im Strassenbau mehr und mehr Chinesen sieht.
Immer schön den Sickleave nehmen, während andere seine Arbeit machen und er das Geld dafür verdient.

Hab kürzlich von einem frischen Ingenieur gehört, der 50000 verdient hat + Firmenwagen. Nach ein paar Tagen war er nicht mehr da, hat einen billgen Job im Callcenter vorgezogen, scheinbar weil er sich in seinem gut bezahlten Job etwas die Finger dreckig gemacht hat.
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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon Michael » Fr Aug 07, 2015 9:14

Hallo Wickus,

eins sollte klar sein auf Mauritius: Es wird viel erzaehlt und nur ein Bruchteil davon stimmt, wenn ueberhaupt. Die Story mit dem Ingenieur glaube ich schlicht nicht. Ich meine nicht, dass Du etwas falsches erzaehlst, aber dieser 'Ingenieur ganz sicher. Wenn er tatsaechlich diesen Job hatte, dann war er wahrscheinlich dabei denselben zu verlieren oder sonst irgendwas. Kein Mauritianer gibt freiwillig einen gutbezahlten Job auf, es sei denn da ist was im Busche. Koennte man stundenlang diskutieren.

Nun zu den Bauarbeitern. Weißt Du, dass die meisten davon, wenn Sie nicht arbeiten kommen auch keine Geld bekommen? Wenn es z.B. stark regnet und es kann nicht gearbeitet werden - gibt es auch kein Geld. Manche Baufirmen, wenn es ans Lohn zahlen geht, sind gerade nicht fluessig, zahlen nur einen Teil aus oder uebergeben einen Scheck, der sich dann als ungedeckt erweist. Die Chinesen - das ist ein anderes Thema und sollte man nicht vermengen.

Es bleibt eine Tatsache, daß die Loehne hier eine Katastrophe sind und keiner verstehen will, dass mit besserer Bezahlung auch lokale Kaufkraft erzeugt wird, die alsdann auch wieder zu mehr Arbeitsplaetzen fuehren wird.

Wie kann es denn sein, so wie Monika schon sagte, dass jemand 6 volle Tage jede Woche arbeitet und mit dem Lohn oder Gehalt aber gar nicht selbststaendig leben kann? Das ist doch krank.

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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon Nora » Fr Aug 07, 2015 9:34

Hallo,

das ist aber nicht nur auf Mauritius so, sondern fast auf der ganzen Welt. Die Menschen können nirgends ausreichend von ihrem Geld leben. Es wird nur so viel bezahlt - zum Leben zu wenig - zum Sterben zu viel! Das war immer so und wird auch immer so bleiben! Die Reichen werden immer Reicher - die Armen immer ärmer!
Eine Bekannte von mir arbeitet im Hotel- und Gaststättengewerbe, gelernt wohlgemerkt - und bekommt knapp über 1000 Euro. Davon muß sie noch für eine winzige Wohnung knapp 600 Euro Warmmiete bezahlen. Preiswertere Wohnungen gibt es nicht! Und das sind keine Einzelfälle!Beste Grüße Nora
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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon Michael » Fr Aug 07, 2015 10:00

Hi Nora,

"Die Reichen werden immer Reicher - die Armen immer ärmer!"

OK - bin ich bereit zu unterschreiben. Aber so extrem, dass ein Büroangestellter, qualifiziert und mit Erfahrung in seinem Job Rs 8.500 verdient, also rd. 220 Euro ( im Monat wohlgemerkt ) kann doch nicht wahr sein! Davon soll er Miete bezahlen, Strom, Wasser, Telefon und sich auch noch ernaehren? Geht nicht! Ein anderer, schon 14 Jahre in der Firma, gleicher Job bringts schon auf Rs 11.300. Boah ey - geht immer noch nicht, oder?

Solche Extreme habe ich in Deutschland nicht wahrgenommen. Mit mancher Arbeit bist Du ganz schoen knapp bei Kasse, dass weiss ich auch ( in Deutschland ) - aber so extrem?

Aber der Vergleich Deutschland-Mauritius hinkt ohnehin - schon klar.

Ich bleibe aber dabei - das Entlohnungssystem in Mauritius ist nicht in Ordnung!

Gruss
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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon monika » Fr Aug 07, 2015 11:56

Hallo
Michael ich gebe Dir rundherum recht. Der Vergleich mit Deutschland hinkt gewaltig.
Es geht, wie Du sagst, darum, dass man von seinem Lohn normalerweise nicht leben kann und die Familien gezwungen sind mit vielen Leuten in einem "Haus" zusammenzuleben, damit man sich Strom, Wasser etc. leisten kann. Das ist nicht wirklich gewollt (wenn auch nicht anders gewohnt). Es ist nicht wirklich toll wenn ein jung verheiratetes Paar mit Glueck einen eigenen Raum im Haus bekommt.

Die vielbesungenen, gluecklichen Grossfamilien sind in Wirklichkeit Ausdruck des Zwangs. So war Deutschland zu Beginn der Industriellen Revolution.

Und was die Kaufkraft angeht gebe ich Dir absolut recht. Es wuerde dem Land mit halbwegs vernuenftigen Loehnen deutlich besser gehen. Wirtschaflich gesehen ist das ungesund.

Es muesste sich eine Mittelschicht bilden um das Gleichgewicht herzustellen aber das ist noch ein weiter Weg.

Gruss,
Monika
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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon wickus » Fr Aug 07, 2015 14:08

Das Entlohnungssytem mag nicht in Ordnung sein, aber jeder tut sein eigenes dazu damit es auch so bleibt...auch die Arbeiter. Natürlich braucht jeder jeden aber dummerweise ist der Arbeiter am Ende der Kette.
Der Bau war dabei nur ein aktuelles Beispiel. Im Callcenter gibt es kein Schlechtwetter. (Für unsere Arbeiter hier im Haus auch nicht, da es Innenausbau ist) Im Callcenter wo ich war gab es auch Geld wenn man "krank" ist und andere seine Arbeit machen.
Aber global ist das Ganze ein Kreislauf wo jemand den ersten Schritt machen muss, der sicherlich nicht von den Geldgebern kommt (obwohl die es mit Geld für nicht genommene Kranktage auch schon versucht haben)
Lasst aber endlich mal bitte "Reiche reicher Arme ärmer" sein. Das kann ich auch nicht mehr hören und kann nicht einfach so als Faustregel festgelegt werden nur weil man es andauernd irgendwo in den Medien hört. Viele haben hart gearbeitet um dorthin zu kommen oder ihr Geld in Dinge angelegt mit denen man Geld verdienen kann. Klar gibt es dort auch schwarze Schafe.
Ich will auch nicht andauernd hingehen und meckern aber es nervt unheimlich wenn man Woche für Woche vertröstet wird und es nichts dabei rumkommt oder man Preise zahlen soll die andere hier in Mauritius Lebende nicht zahlen. Beim Beispiel Bau soll man dann eben sagen, ich brauche normalerweise 2 Monate, rechnen wir noch zusätzlich einen Monat Ungewissheit ein. Aber die ganze Art hier zu arbeiten (oder nicht zu arbeiten) ist niemandem dienlich, erst recht nicht den Arbeitern.

Nur zu sagen dass etwas nicht stimmt und zeigen auf andere hilft aber auch nicht. Gibt genug die meinen man/jemand da oben muss was tun und selbst nicht anfangen.

Hoffentlich kann ich mit der Idee unten etwas helfen oder einen Anstoss bringen:
Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht wie man die Arbeiter promoten kann. Evtl ist es eine Webseite in der sich jeder Arbeiter eintragen lassen kann und für ein Projekt/Job buchen lassen kann. Dann aber mit einem globalen Stundenzettel den man sich täglich vom Auftraggeber abzeichnen lässt. Der Webseitenbetreiber erhält dann auch noch einen kleinen Prozentsatz für Bereitstellung und Arbeit und Wartung an der Webseite. Der Arbeiter kann hinterher dann noch vom Auftraggeber bewertet werden. Kann also bei guter Arbeit noch einen weiteren Vorteil für Ihn haben. (Mehr Aufträge, höheres Gehalt)
Leider habe ich dafür nicht die Zeit da mich mein jetziges Business zu sehr einspannt. Aber vielleicht kann ich ja jemandem mit Webseitenerfahrung dazu mit dieser Idee anspornen. Ich werde mit Sicherheit hinterher keine Prozente verlangen, würde mich aber natürlich über einen Scheck freuen, wenn es mal richtig gut läuft. [biggrin]
Aber aufgepasst, man muss auch hier etwa investieren und es kann passieren dass nichts draus wird, aber so ist es halt wenn man zu Geld kommen will. Den richtigen gesicherten Job gibt es sowieso nicht in Hülle und Fülle.
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Re: Einkommen auf Mauritius

Beitragvon Michael » Fr Aug 07, 2015 14:22

Hi Wickus,

Du schreibst:

"Lasst aber endlich mal bitte "Reiche reicher Arme ärmer" sein. Das kann ich auch nicht mehr hören und kann nicht einfach so als Faustregel festgelegt werden nur weil man es andauernd irgendwo in den Medien hört."

Das ist keine tumbes wiederholen von Pressemeldungen sondern schlicht ein Factum! Und zwar weltweit. Dem kann man sich auch als erzkonservativer Kapitalist nicht einfach durch leugnen entziehen.

Deinen Webseitenvorschlag kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. In Mauritius schon gar nicht! Glaubst Du die Arbeiten von denen Du da sprichst haben einen Internetzugang und wenn dann auch noch die Kenntnisse, um das zu tun, was Du da vorschlaegst?

Ich verstehe Deinen "Baufrust" und auch Deine Kritik an der Effizienz der Arbeiter - aber - sorry Wickus - ich finde Du mixt hier mehrere Themen zusammen zu einem Eintopf a la Chef und weil der nicht so recht schmecken will erklärst Du damit die ganze Misere. Das ist etwas zu kurz gedacht. Nimm's mir nicht uebel und auch nicht persoenlich. Ist einfach meine Meinung zu dem Thema.

Beste Gruesse

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