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Auswandern nach mauritius

Alles über das Leben IN Mauritius, Auswandern, Lebenskosten, Behördengänge, Investieren, Beziehungen mit einem Mauritianer oder umgekehrt, etc.
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Auswandern nach mauritius

Beitragvon AK-Donath » So Mai 20, 2012 15:53

hallo ihr lieben,

mein mann und ich haben im letzten jahr unsere flitterwochen auf mauritius verbracht und uns in land und leute verliebt.
für uns steht fest,dass wir in ca. 3jahren auswandern wollen. wir waren bislang erst einmal dort, klar,das ist nicht viel, aber für uns ist dieses lebensgefühl, was wir dort miterlebt haben einfach viel mehr wert als hier in deutschland. mein mann arbeitet jeden tag 12-14 std.,wir haben kaum zeit für einander
mein mann ist momentan arzt in der facharztausbildung und ich bin arzthelferin.
was könnt ihr uns für tipps geben?? hier sind ja sicher viele dabei, die den gleichen plan wie wir ihnhaben, einmal hatten und umgesetzt haben.

freue mich schon auf eure antworten.

vlg
klara

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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Brofasond » So Mai 20, 2012 21:07

Hallo Klara,

na, da habt Ihr Euch ja sicher ein spannendes Projekt vorgenommen.

Tipp 1: Stöbere mal in Ruhe durch die vielen interessanten Beiträge hier im Forum rund um das Thema Auswandern, Leben als Ausländer etc.

Tipp 2: Prüft die genauen persönlichen Gründe, "wegzugehen". Schaut Euch an, was Euch tatsächlich bewegt. An eines würde ich dabei immer denken: sich selbst nimmt man immer mit.

Tipp 3: Kommt vor einer abschließenden Entscheidung auszuwandern, so oft es geht nach Mauritius, schließt Kontakt zu Mauritianern Eures Charakters und lernt das wahre Leben außerhalb der wunderschönen Hotelgelände kennen. Lernt die Lebensumstände kennen, die Arbeitsbedingungen, die medizinische Versorgung, das Leben auf einer Insel (50 x 60 km) und seht Euch so viel wie möglich an.

Viel Spaß bei Euren Recherchen und beim Kennenlernen. Allein das wird sicher schon eine wunderbare Erfahrung.

Viele Grüße
Brofasond
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon AK-Donath » Mo Mai 21, 2012 16:23

Hallo Brofasond,

erstmal Danke für deine Antwort :-)!

Hab ich denn überhaupt die Möglichkeit auszuwandern, man liest hier immer wieder was von 500.000 US$. Wir würden uns dort dann ja auch gerne eine Immobilie kaufen usw.

Im septem,ber gehts jtzt erstmal nach Kenia, eine Safari machen und dann sicher nächstes spätestens übernächstes Jahr wieder nach Mauritius. Kontakt haben wir zum Glück noch, zu Leuten unseren Alters, das sind Einheimische und wir kommen echt suüper mit denen zurecht.
Auf jeden fall hast du recht, dass wir sooft es möglich ist, hin müssen und uns alles anschauen müssen, und vllt auch wikrlich mal eine woche in ner fewo und nicht im hotel leben, damit man mal merkt,. wie es denn wirklich ist und selbst dann ist es doch immer noch wie urlaub. ist eben schon was anderes, ob ich morgens um 6 aufstehen muss und zur arbeit gehe oder ob ich liegen bleibe und mich dann an den strand legen kann ;-)

ber nochmals, vielen lieben Dank für deine Tipps, ich werde sie mir auf jeden Fall zu Herzen nehmen und nopch weiter durch die Beiträge stöbern ;-)

LG
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Doro » Mo Mai 21, 2012 16:34

Naja, wenn ihr euch tatsächlich mit dem Gedanken 'Auswandern nach Mauritius' beschäftigt, würde ich mich schon mal komplett vom Hotel verabschieden und nicht nur mal ne Woche in eine Ferienwohnung gehen und 'echtes' miemen. Sorry, hört sich schon eher ein wenig verträumt an, was du schreibst - zumal, wenn ihr Mauritius nur vom Hotel aus kennt. Das hat mit dem wirklichen Mauritius nämlich überhaupt nichts gemeinsam.
Wenn du Infos zur rechtlichen Seite bzgl. zum Leben als Ausländer in Mauritius suchst, dann schau mal hier: http://http://www.investmauritius.com/.
Hier findest du alles rund um Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen etc.
Viele Grüße aus Tamarin
Doris
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Brofasond » Mo Mai 21, 2012 17:05

Hi Klara,

beim Durchstöbern hier wirst Du auf einige sehr nette Leute hier treffen, die sich auf Mauritius niedergelas-sen haben. Und bei den vielen Beiträgen wirst Du rasch sehen, worauf es ankommt.

Grundsätzlich möglich ist das Auswandern schon. Nur leicht ist es nicht. Es kommt sicher auch immer auf die individuellen Beweggründe, Perspektiven, Wünsche, Ziele usw. an, die ein Umsiedeln so interessant ma-chen. Klar ist, mit einem deutschen Einkommen lässt es sich auf Mauritius gut leben. Sehr gut sogar. Mit einem Einkommen eines Mauritianers ist der Lebensstandard zumindest ein anderer. Ob ersteres besser und erstrebenswerter als zweiteres ist, das sei einmal dahingestellt und das kann nur jeder für sich entscheiden. Eine extreme Umstellung stellt es allerdings schon dar. Generell gilt: Auf Mauritius wird viel gearbeitet. Zum Teil sehr, sehr viel und auch in mitunter anderen Rhythmen. Urlaube für eine Woche, zwei oder gar drei Wochen am Stück sind als Angestellter eher selten oder zumindest, soweit ich das immer mitbekomme, äußerst schwierig zu erhalten. Als Selbstständiger ist das natürlich etwas anderes. Nur in der Zeit des Nichtarbeitens bleibt auch das Einkommen weg (es sei denn, man kann sich bereits in den ersten Jahren einen vertrauensvollen Vertreter leisten).

Als Ausländer im Angestelltenverhältnis einen Job zu finden, ist schwierig und die Experten hier (oder auch schon vorherige Beiträge) geben sicher Auskunft über die Möglichkeit einer Arbeitsgenehmigung. Als Ausländer sich Selbständig zu machen, ist an einige Auflagen gebunden, wie u.a. ein bestimmtes zu investierenden Eigenkapital.

Bei Auswanderplänen helfen manchen Menschen in ihrer Planungszeit viele Fragen und vor allem ganz ehrlichen Antworten sich selbst gegenüber zu etwa:

- Was sind meine ganz konkreten eigenen Beweggründe?
- Was gefällt mir nicht an meinem Herkunftsland?
- Was gefällt mir an meinem Herkunftsland durchaus gut?
- Worauf kann ich gut verzichten, worauf überhaupt nicht?
- Erfüllt das avisierte neue Land (Mauritius) meine Erwartungen, z.B. an meine berufliche Perspektive, meine wirtschaftlichen Erwartungen, meine medizinische (gewohnte) Versorgung, mein Freizeitverhalten, meine sozialen Bedürfnisse und Freiheiten etc.?
- Wie stehe ich zu Pünktlichkeit, Ordnung und Zuverlässigkeit? Und wie gut bin ich im Organisieren, Großzügigsein, und wie flexibel bin ich?
- Wie gut sind meine Sprachkenntnisse? Wie schnell lerne ich eine andere Sprache? Wie gut kann ich damit umgehen, mich dauerhaft nicht/oder kaum in meiner Muttersprache auszutauschen?
- Wie gut kann es mir gelingen, mit unangekündigtem Stromausfall oder Wassermangel umzugehen?

Du schreibst, Dein Mann befindet sich in der Facharztausbildung. Solche Ausbildungen sind auf Mauritius übrigens sehr gefragt, denn sie können nur im Ausland absolviert werden und ermöglichen Mauritianern u.a. die Niederlassung in einer eigenen Praxis bzw. bessere Positionen in der Klinik. Denn das Arbeiten am Krankenhaus entspricht dort in etwas der Situation wie in Deutschland. D.h. viel und lang. Ob ein Krankenhaus gern mit einem "Expat" zusammenarbeitet, könnt Ihr sicher gut herausbekommen. Vielleicht wäre ja vor einer "endgültigen " Auswanderung auch ein Auslandsjahr an einer Klinik etwas für Euch, um die Lebenssituation auf Mauritius auch über eine Woche in einer Ferienwohnung hinaus wirklich kennenzulernen.

Alles Gute für Euren Weg,
Brofasond
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon mylene73 » Mo Mai 21, 2012 18:09

Salut Klara,
Ich wollte meinen Senf auch noch beigeben. :-)
Unterdessen war ich 3 x dort. Das erste mal in einem 4* Hotel, dann in einer offiziellen Ferienwohnung und dann in einer unoffiziellen Ferienwohnung. Brofasond erwähnte Wasser und Elektrizität: in der unoffiziellen Ferienwohnung hatte ich mehrmals einige Stunden keinen Strom - unangekündigt und in der offiziellen Ferienwohnung stand ich zweimal unter der Dusche, von oben bis unten eingeschäumt (ich habe langes Haar...) und schwups, kein Wasser mehr. Das eine Mal wartete ich 20 min das andere Mal 2 h...
Mir war schnell klar, dass ich prinzipiell auch sehr gerne auf Mauritius leben würde, aber nur wenn ich nicht arbeiten muss. Das heisst weiter Euromillions spielen und hoffen.... [clapping] Mir wäre es dort zu heiss, zu feucht um 6 Tage die Woche zu arbeiten.
Des weiteren komme ich halt aus der Schweiz, wo 5-tage Woche, 13 Monatssaläre und 4-6 Wochen Ferien "normal" sind. Ich habe gerade auf einen mauritischen Jobvermittelungspage gesehen, dass jemand wie mich gesucht wird. Ich bin eine Bürolistin - nichts wahnsinniges, aber hier lebe ich gut davon. Im Profile für den ausgeschriebenen Job war der Betrag eingetragen, welches da so das Salär betragen könnte: 18x weniger als ich hier verdiene! [lol]
Wie man hier so sagt: für das Geld würde ich nicht mal aufstehen...
Darum bleibt Mauritius momentan mein Lieblingsferienziel und wer weiss, vielleicht klappt es ja doch noch mit den Euromillionen... [angel]
Liebe Grüsse,
Mylène
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon aquawatch » Mo Mai 21, 2012 18:48

moin mylène, haha, lange nicht mehr so gelacht:
"und in der offiziellen Ferienwohnung stand ich zweimal unter der Dusche, von oben bis unten eingeschäumt (ich habe langes Haar...) und schwups, kein Wasser mehr"
Das heilmittel nennt man PARTIELLES DUSCHEN, kennt jeder, der schon ein wenig in afrika rumgekommen ist. immer nur soviel einseifen, wie man mit dem vorher gefuellten zahnputzbecher nebenan wegspuelen kann.

nen tip @all "auswanderungswillige" noch, die entsprechenden filmchen in der serie "die auswanderer" im fernsehen vermitteln zum teil aus publizistischen gruenden komplett falsche eindruecke. ich sag dazu: nicht alles, aber weitgehend bullshit. ich habe das mal hautnahe bei einer familie in marokko erlebt.

es sollte sich nur mit auswanderungsideen rumplagen, wer ueber eine fest gesicherte einkommensquelle in dem zielland verfuegt, seie es durch einen lokalen job (der dann meist den finanziellen anspruechen nicht genuegt), sei es durch enen "entsendungsauftrag" einer deutschen (europaeischen) firma, mit einem angemessenen festen monatlichen gehalt, honorar oder aehnlichem.
oder er verfuegt ueber erhebliche summen in der hinterhand, dann ist das aber kein auswandern in dem sinne, sondern ein "zur-ruhe-setzen" im ausland.

und, wie bereits mehrfach hier geschrieben von anderen, die sich auskennen: NIE UND AUF KEINEN FALL URLAUBSAUFENTHALTE ALS MASSTAB FUER LEBENSUMSTAENDE in dem zielland anwenden!! geht garantiert ins auge. mauritius ist ne super-schoene insel, aber da urlauben und leben sind zwei paar schuhe.
in dem sinne gruesst aquawatch

PS: "Das eine Mal wartete ich 20 min das andere Mal 2 h..."
lustig wirds, wenn dir das im fahrstuhl passiert, wie mir mal vor vielen jahren im 13. stock in dar-es-salaam (die botschaft war im 15. stock des besagten hochhauses). 3 stunden auf halber etage mit rund 15 tanzaniern in einem fahrstuhl warten, laesst einen ernsthaft ueber zukuenftiges treppensteigen auch bei 35 c nachdenken und erst recht, wenn die rauskriegen, dass der fahrstuhl ein gebrauchtes geraet von schindler (made in germany) war. hat zwar nichts mit dem power-cut zu tun, aber das war denen egal.
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon AK-Donath » Mo Mai 21, 2012 23:28

hi,


vielen lieben dank für eure antworten.

ich glaube ich bin realistisch gnug, dass ich mir denken kann, dass es dort nicht so ist wie in deutschland... nicht "nicht ganz so" oder "vllt ein bisschen anders" sondern komplett anders...

ich finde es nur etwas schade, dass man gleich als tagtraeumer hingestellt wird, o.ae.
aber danke für den ein oder anderen link...

mein mann wird auf jeden fall zunaechst seine facharztausbildung hier in deutschland fertig machen, von daher ist das ganze thema für uns zwar sehr wichtig und hoch interessant, aber es ist nicht so, dass wir jetzt, heute unbedingt auswandern müssen. wir wollen es beide, und haben beide unsere beweggründe. diese sind unter anderem die hektik hier in deutschland, die viele bürokratie usw...
eine 6 tage woche waere für meinen mann ein traum... jetzt arbeitet er locker mal 25 tage am stück, jeden tag wie oben beschrieben min 12 std..und dann zwischendurch noch nachtdienste...

dann werd ich mal weiter recherchieren und sparen ;-)

mfg
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Brofasond » Di Mai 22, 2012 11:15

AK-Donath hat geschrieben: ... unter anderem die hektik hier in deutschland, die viele bürokratie usw...
eine 6 tage woche waere für meinen mann ein traum... jetzt arbeitet er locker mal 25 tage am stück, jeden tag wie oben beschrieben min 12 std..und dann zwischendurch noch nachtdienste...


Um so mehr wird es sicher gut für Euch beide sein, öfter und länger auf Mauritius zu sein und genau diese Gegebenheiten zu prüfen. Und zu prüfen, wie genau diese Kriterien anders/besser für Euch auf Mauritius sein würden.

Je nachdem was Ihr beruflich vor habt, ist, wie schon erwähnt, gerade die Arbeitssituation auf Mauritius kein Zuckerschlecken. Das beginnt schon damit, überhaubt einen adäquaten Job zu bekommen. Der Arbeitsmarkt ist auch für Mauritianer sehr, sehr schwer. Gerade auch in den Krankenhäusern werdet Ihr Deine oben beschriebene Situation exakt so vorfinden. Lange Arbeitseinsätze am Stück plus Nachtdienste plus Wochenenddienste und eher keine regulären Urlaube am Stück wie in Deutschland üblich. Und das Gehalt eines in Deutschland arbeitenden AIP'lers (wobei diese Ausbildungsform in Deutschland ja bald wegfallen soll) stellt im Vergleich zum Einkommen in Mauritius ein Traumgehalt dar. Auch hier die Empfehlung: nehmt Kontakt zu verschiedenen Ärzten auf Mauritius Eures Vertrauens auf und besprecht die Situation und verschafft Euch vor Ort ein eigenes Bild. Macht Euch auch ein Bild über die Versorgungslage. Bei Verdacht auf z.B. einen Bandscheibenvorfall wird etwa ein MRT nicht standardmäßig durchgeführt. Eine Blutuntersuchung wird gern bevorzugt ...

Zum Thema Bürokratie: Blättert mal die Postings hier durch. Die Bürokratie ist zum Teil ebenfalls auf Mauritius nicht viel anders als in Deutschland, wobei sie hier allein durch Gewohnheit z.T. besser durchschaubar ist, als in einem fremden Land mit einem völlig anderen Rechtssystem. Das ist auf Mauritius nämlich ganz anders als in Deutschland, eine Verbindung zwischen Französischem und Englischem Recht. Ziemlich kompliziert, da beide Ansätze nahezu gegensätzlich konzipiert sind. Dazu kommen die Anforderungen als Ausländer. Schikane, Abweisungen, Ignoranz und Willkür, Sturheit auf Ämtern und in Behörden kommen auf Mauritius ebenso zum Tragen wie in Deutschland (und in vielen anderen Ländern übrigens auch). Hier wird bei weitem nicht nur gelächelt und unkomplizert einfach mal so erledigt. "Dienstleistungsorientierung" ist noch eine Marktlücke. Easy going ist in diesem Fall eher nicht angesagt.

Zum Thema Hektik: Lernt die Lebensweise am besten vor Ort kennen. Zu den beruflichen Stoßzeiten morgens und abends z.B. in Port Luis, Curepipe, Rose Hill, Quatre Bornes ... an den Busstationen, auf der Autobahn, in die Zentren, kurz vor Ladenschluss oder kurz vor irgendwelchen offiziellen Terminen gehört Hektik sogar zur typischen Lebensweise. Relaxed zur/von der Arbeit zu kommen, ist schon eine sportliche Herausforderung.

Wenn Ihr vor habt, ein Haus zu kaufen/zu bauen: Schaut Euch auf Mauritius Baustellen an und sprecht mit Bauherren über Themen wie Termintreue, Qualität der Bausubstanz, Installationen, Überwachung des Bauvorhabens, Finanzierung, etc. Nicht dass auf Mauritius alles Schrott ist! Bei weitem nicht! Aber sprecht die Themen an, Ihr werdet viel lernen und noch mehr Geduld und Kraft aufbringen müssen.

Und bei alledem: Mauritius ist ein schönes Land, es gibt viele wundervolle und äußerst liebenserte Menschen (wie auch in Deutschland und anderen Ländern). Manchmal werden aus Träumen ja mitunter auch Realitäten. Es lohnt sich bestimmt, alle möglichen Wege und Varianten zu checken. Und vielleicht klappts. Und vielleicht war es auch einen Versuch wert, sich mit seinem Traum auseinanderzusetzten und ihn dann anders zu verwandeln. Und wie Mylène schon sagt, es ist auch schön, eine Insel im wahrsten Sinne des Wortes zu haben, die man gern besucht, um dort auf seine Weise aufzutanken. - Nur von einem Gedanken würde ich mich trennen: das Leben auf Mauritius ist nicht per se einfacher als ein Deutschland, relaxter, unkomplizierter. Anders ist es, ja. Und wenn es passt, wunderbar. Sonst würden auch nicht andere Nationalitäten so gern dort leben. Sie haben alle auch ihre Motive.

Viele Grüße
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon AK-Donath » Di Mai 22, 2012 16:03

Hi,

also, in Deutschland gibt es den AIPler gar nicht mehr, das heisst PJler und dieser veridnet null! Mein Mann ist bereits fertiger Arzt, eben in der Facharztausbildung, was jeder Arzt, der mehr als prakt. Arzt sein möchte, hinterhermachen muss. Das aber nur am Rande ;-)

Wie bereits erwähnt ist uns vollkommen klar, weil unserer Meinung nach Realisten genug sind, dass das Leben und arebiten dort etwas vollkommen anders ist und nicht mit Deutschland zu vergleichen ist, das versuche ich auch nicht! Für mich ist wichtig, was stört mich hier und was könnte mir / uns woanders gefallen! Das ist wie bei einer Organtransplantation, wie der Arzt dann sagt "Sie tauchen das eine Übel gegen ein anderes"..gut er hat krankheit zu meiner freundin gesagt, aber ich will jetzt kein land als krankheit bezeichnen! :-) hoffe, ihr versteht wie ich das jetzt meine!


lg
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