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Auswandern nach mauritius

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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Brofasond » Di Mai 22, 2012 17:36

AK-Donath hat geschrieben: ... in Deutschland gibt es den AIPler gar nicht mehr ...

Da hast Du vollkommen recht, schon seit acht Jahren. Es sollte nur ein Vergleich sein. Und "Vertipper" bringen natürlich gleich alles durcheinander und können vieles verschlimmbessern.

AK-Donath hat geschrieben: ... :-) hoffe, ihr versteht wie ich das jetzt meine ...

Ja, klar. Ihr werdet Euch da schon gut durcharbeiten.

Viel Erfolg dabei
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Angel » Di Mai 22, 2012 18:40

Nichts für ungut, ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verbeißen.
Wenn man hier permanent lebt, dann erscheinen fast alle „Auswanderungspostings“ irrationell und unverständlich.
Mein Mann (ein Mauritier) schaute mich nur fassungslos an und kann nicht verstehen, warum jemand aus Deutschland freiwillig nach Mauritius auswandern möchte.
Ich finde es dennoch faszinierend, wie diese Insel es immer wieder schafft, den starken Wunsch in Besuchern auszulösen, hier zu leben. Ich habe beobachtet, dass die Abläufe und die geäußerten Gefühle immer die gleichen sind. Von eine Euphorie und von einem Heimatgefühl, wenn man erst mal hier angekommen ist.
Ich bin im Juli 2005 für ein Auslandspraktikum nach Mauritius gekommen und hatte nicht die geringste Absicht hier zu leben. Ich habe hier meinen Mann getroffen und im Jahr 2007 geheiratet. Auch ich war überwältigt als ich zum ersten Mal am Morgen den Strand gesehen habe, die Sonne, die angenehme Luft auf der Haut gespürt habe. Der Klang der Segamusik hat mich verzaubert und der Tanz und das Lachen der Menschen.
Die Mauritier behandeln ihre Gäste sehr freundlich und zuvorkommend und es kommt einen vor plötzlich ganz viele Freunde zu haben, Menschen, die sich um einen kümmern – Ausnahmen bestätigen die Regel - aber später wird einem dann klar, warum alle so freundlich zu einem sind . . .
Aber trotzdem, ich habe hier auch echte Freund gefunden!
Da ich hier nie auf Urlaub war, und während meines Praktikums schon einen Ausschnitt der realen Welt erlebt habe, habe ich schon stark mit mir gerungen, ob ich wirklich hier leben sollte oder könnte. Aber in dieser frühen Phase habe ich alles Schockierende oder Schwierige schon sehr stark ausgeblendet.
Was mir sehr stark zu schaffen machte während meiner Arbeit (sozial und medizin. Bereich) waren die Umstände in sozialen und medizinischen Einrichtungen. Die Philosophie und wie Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, keine professionelle Hilfe bekommen, wie Menschen hier behandelt oder nicht behandelt werden. Ich fühlte mich hilflos, weil ich die Situation dieser Menschen keinen Deut verbessern konnte – das ist nicht erwünscht, da kämpft man gegen Windmühlen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das einem gewissenhaften und professionellen Arzt sehr zu schaffen machen könnte!
Ich schließe mich diesbezüglich voll den „Vorschreibern“ an, dass man sich damit auseinandersetzen sollte, warum man auswandern möchte. Wenn man in Deutschland zu wenig Zeit miteinander verbringt, sollte man sich überlegen warum und kann dort viel leichter Maßnahmen treffen, um mehr Zeit zu gewinnen. Hier in Mauritius wird sich dieses Problem nicht lösen!
Das mit weniger Arbeitsstunden in Mauritius und geregelten Arbeitszeiten kann man ausklammern. Selbst in der Selbständigkeit muss man viel arbeiten, damit man auf ein gewisses menschenwürdiges Einkommen kommt. Oder man folgt dem Beispiel vieler Ärzte, die einen nicht wirklich behandeln oder falsch behandeln, damit man immer wieder kommt und sie dafür abzocken können. Irgendwie wollen die auch ihr kostspieliges Studium im Ausland wieder hereinbringen.
Arbeitsplätze im Angestelltenverhältnis gibt es, aber die Arbeitsbedingungen sind nicht vergleichbar mit Deutschland. Die Betriebe halten sich nicht einmal an das sehr dürftige Arbeitnehmerschutzgesetz in Mauritius. Es herrschen sehr oft menschenunwürdige Zustände. Ich habe schon hautnah erlebt, dass das Trinken von Wasser am Arbeitsplatz verboten wurde, bei gleichzeitiger Anweisung den Sitzplatz nicht zu verlassen, außer in den zwei 10 Minuten-Pausen und in der 40 Min. Mittagspause. Seine Füße befinden sich täglich unter dem Schreibtisch in einem Kabelsalat, der einfach nicht beseitigt werden kann. Ärztliche Hilfe am Arbeitsplatz ist unerwünscht. Den Angestellten ist es verboten einen Arzt zu rufen, um den Ruf der Firma nicht zu beschädigen. Einem Kollegen zu helfen heißt zumindest 1 Warnung zu erhalten. Bei 3 Warnungen ist man draußen. Das Gehalt ist lachhaft und selbst dabei versuchen einen die Betriebe noch zu bestehlen. Da muss man sich wirklich über alles informieren und Druck machen, sofern man in der Position ist, Druck zu machen. Das kann auch bedeuten, dass der Job dann weg ist.
Was mir auffällt ist, dass meine Mauritianischen Kollegen einen schlechten Gesundheitszustand aufweisen. Sie lehnen es aber durchwegs ab, in ein Krankenhaus zu gehen, weil sie Angst haben und weil ihnen ohnehin nicht geholfen wird.
Ich würde mich niemals in einem Krankenhaus behandeln lassen. Aber selbst in den Kliniken gibt es kaum qualifiziertes Personal und viele Krankheiten können hier gar nicht behandelt werden, insbes. Operationen. Viele Menschen sterben einfach auf Grund fehlerhafter Behandlungen. Aber das hat nur sehr selten Konsequenzen für die Ärzte. Ging auch gar nicht, dann hätten wir hier keine Ärzte mehr und gar keine medizinische Versorgung . . .
Alleine die räumlichen Gegebenheiten würde man oft nicht für ein Büro halten. Ich hatte mich einmal bei einer Firma beworben und gefragt, wo denn nun der Arbeitsort sei. Ich hätte mir nicht im Traum gedacht, dass das diese Absteige ein Büroraum wäre. Die Toiletten sind durchwegs ein Graus.
Die Menschen kommen krank zur Arbeit, damit ihnen kein Gehalt abgezogen wird – eine echte Herausforderung für das Immunsystem. Abgesehen davon gibt es hier Krankheiten, auf Grund des Klimas und der hygienischen Umstände, von denen ich oder selbst befreundete Ärzte aus Europa noch nie gehört haben.
Übrigens: eine ARZTHELFERIN verdient hier um die 100 Euro im Monat.
Wenn man dann einen Job hat und es auf die Reihe kriegt, unter diesen Bedingungen zu arbeiten, dann noch 2 bis 4 Stunden am Tag in einem Van oder Bus zu sitzen (hin und retour) bleibt nur noch wenig Energie für Privatleben. Die Straßenverhältnisse abseits der Hauptstraßen sind außerdem sehr krass. Selbst bei einem guten und rücksichtsvollen Fahrer ist das eine Bewährungsprobe für die Wirbelsäule. Je nach Zustand eines Vans gibt es auch kaum Sicherheitsgurt . . .
Ach ja, wenden wir uns dem Privatleben zu. Auch das hat seine Tücken. Erst mal muss man ein „zu Hause“ finden, es finanzieren können und den Haushalt am Laufen halten können. Was ganz selbstverständlich erscheint ist hier ein Hürdenlauf.
Stromausfälle sind wie schon erwähnt immer unangekündigt. Wir hatten grad wieder einen in Flic en Flac (von 9 Uhr morgens bis 18.30 abends). Das leckere Gefriergut taute auf und mein Hund hatte seine Freude daran. Das war zumindest ein Trost, für die Haushaltskasse war es ein Verlust.
Was noch dazukommt, ist das wir nur für wenige Stunden am Tag Wasser haben und wenn der Strom aus ist, gibt es logischerweise kein Wasser mehr von der Pumpe und dem Tank (die wir glücklicherweise haben). Der Wasseran- und absteller im Ort einer Kollegin ist sehr oft sturzbetrunken und verschläft dann das Wassereinschalten!
Wir genießen gerade ein ganz besonderes Abenteuer. Seit 8 Wochen haben wir auf Grund eines Sabotageakts keinen Wasseranschluss mehr von der CWA und denen ist das völlig egal. Die machen sich absolut keinen Stress. Wenn wir nicht die Schlüssel unserer Nachbarn (aus Dänemark) für ihre Ferienwohnung im 2. Stock bekommen hätten, hätten wir sofort ausziehen müssen (wohin auf die Schnelle und zu einem leistbaren Preis?). Trotzdem schleppen wir täglich Wasserflaschen runter in unsere Wohnung damit wir uns wenigstens die Hände waschen können und die Klospülung in der Nacht betätigen können.
Das Putzen wird ein Riesenaufwand. Das natürlich alles zusätzlich zu unseren Arbeitszeiten, gepaart mit Unverständnis und Hilflosigkeit, wie Menschen in ihren 4 Wänden ohne Wasser gelassen werden können und die CWA keinen Finger führt!
Ich habe mich zu guter Letzt dann an meinen Kontakt im Ministerium gewendet, wo ich einmal gearbeitet hatte. Seither ist Bewegung in die Sache gekommen. Ich hoffe nunmehr, dass die CWA diese Woche den neuen Wasseranschluss macht. Das Geld haben sie ja schon kassiert. Dabei haben sie die Gebühr gleich doppelt einkassiert. Aber da hält man besser den Mund dann und zahlt, damit sie dann endlich kommen.
Übrigens konnte niemand Auskunft geben, wie man zu einem neuen Wasseranschluss kommt. Stundenlange Besuche in der CWA und Telefonate und Drohungen konnten dann doch einige Information entlocken.
Am besten entwickelt man hier die Fähigkeit alles selbst zu reparieren. Auf einen Handwerker zu warten, ist sehr zermürbend. Wenn wir dennoch einen brauchen, schaue ich ihm immer auf die Finger, damit ich es das nächste Mal selbst erledigen kann. Es ist mir nicht leid um das Geld, aber die Wartezeit, um ein Problem zu lösen, ist nicht angemessen und erschwert den Alltag noch zusätzlich.
Selbst wenn man ein Zuhause gefunden hat, kann einem die Freude daran ordentlich vermasselt werden durch Heerscharen von Partylöwen nebenan, die Tag und Nacht auf Disco machen und ausnahmslos betrunken sind. Je betrunkener desto lauter und desto unberechenbarer. Da gibt es Prügeleien und Geschrei und sollte man sich beschweren, zögern die nicht einen gleich zu bedrohen oder zu verprügeln.
Die Polizei ist dem nicht gewachsen und fürchtet sich selbst vor diesen Typen. Die gesetzlichen Vorkehrungen und Strafen kommen fast nie zum Tragen. Darum wird munter weitergefeiert. Viele Mauritier haben wiederrum Angst vor der Polizei oder haben zumindest null Vertrauen in diese. Die Polizei ist sehr korrupt.
Wir reden dabei nicht von Musik – das ist Lärm, der in den Ohren weh tut. Selbst mitgeschlossenen Fenstern und Türen und Ohrenstöpsel ist nicht an Schlafen zu denken. Der Raum vibriert. Diese Party-Bevölkerungsgruppe muss einen ernsten Gehörschaden haben, sonst würden die das selber nicht aushalten.
Also die Auswahl eines Wohnortes muss man sich sehr gut überlegen und selbst dann – unverhofft kommt oft. Wenn man Nachbarn mit einer gewissen Mentalität bekommt, dann wird es ganz schön unangenehm.
Es gibt in Mauritius auch ganz viele Menschen mit Schlafstörungen –warum wohl? Dazu kommt noch, dass der Durchschnittsmauritier auf engen Raum mit der Familie leben muss und da ist man immer gestört, selbst wenn man rücksichtsvolle Familienmitglieder hat. In der Arbeit sind meine Mauritianischen Kollegen fast immer müde und unkonzentriert.
Diejenigen, die der Gruppe der Partylöwen angehören, kommen sehr häufig gar nicht zu Arbeit und zeigen bei weitem nicht die gleiche Energie in der Arbeit wie beim Partygeschehen.
Selbst mit viel Reflektion und gutem Willen ist es sehr schwierig für einen Europäer die Mentalität von einem Großteil der Mauritier zu verstehen. Dabei spreche ich insbesondere von jenen Mauritiern, die ihre Insel noch niemals verlassen haben. Man muss hier in jeder Lebenslage einen Weg finden, damit zumindest umgehen zu können. Aber es ist sehr ermüdend, speziell wenn man etwas bewegen, erledigen muss.
Nachbarschaft ist hier in Mauritius generell ein schwieriges Thema. Die Häuser sind so eng aneinander gereiht, da kriegt man so schon mehr mit, als man möchte. Gewisse Leute werfen ihren Müll einfach zum Fenster raus. Oder sie weiten ihre baulichen Veränderungen einfach auf das Nachbargrundstück aus. Leiten Wasser und Müll auf das Nachbargrundstück, wo Schaden verursacht wird.
Ich glaube gar nicht, dass diese Dinge aus Bösartigkeit geschehen. Ich denke, dass das einfach die Mentalität und die gewachsenen Strukturen sind. Viele Mauritier sind damit sehr unzufrieden und unglücklich.
Bei Beschwerden muss man sich sehr in Acht nehmen, da kommt es häufig zu unschönen Auseinandersetzungen und Gewalttätigkeiten. Es wird auch hie und da mal jemand dabei umgebracht, weil er halt zu lästig wurde.
Bezüglich Müll muss hier man ohnehin die Augen zukneifen, sonst könnte man da nicht leben. Die Erde ist giftig von den Batterien und anderem Problemmüll, der überall einfach hingeworfen wird.
Alle paar Tage wird irgendwo ein Müllberg einfach verbrannt (inkl. Autoreifen, Plastik, Batterien explodieren). Ich weiß, dass das in einem Abstand von 50 Meter zu einem Haus verboten ist, aber das kümmert niemanden und es wird auch nicht geahndet. Aber selbst wenn man weiter weg ist, atmet man das Gift ein. Aber was man nicht sehen kann, kann nicht so schlimm sein ist die Devise.
Aber wie auch immer. Mauritius ist ein Dritte-Welt-Land, was auch immer in Statistiken stehen mag. Da sind diese Sachen Alltag und werden sich auch nicht so schnell ändern. Man bedenke, dass Mauritius eine kleine Insel ist und da muss man sehr darauf achten, wen man vergrämt, wenn man um seine Grundrechte kämpft. Man könnte dadurch in seinem Leben Nachteile erfahren und derjenige würgt einem eine rein bei Gelegenheit. Am Besten kommt man hier durch und am Beliebtesten ist man hier, wenn man seine Schnauze hält und so tut als wäre Mauritius das Paradies und nicht vergessen: immer eine gewisse Summe Geld auf Lager haben, um Behörden, Ärzte oder Handwerker gütlich und günstig zu stimmen.
Solange man gesund ist, nicht auf Arbeit angewiesen ist und genug Kohle hat, kann man hier so richtig gut leben, für eine gewisse Zeit halt.
Und es gibt tatsächlich ausgewählte schöne und interessante Ecken hier. Die Temperaturen sind für den Großteil des Jahres sehr angenehm. Es scheint die Sonne, wenn man aufwacht und das Meer lädt zum Träumen ein. Bei einem Umtrunk mit Freunden wird die Stimmung gleich noch besser.
Das werden mein Mann und ich auch noch ausnutzen, solange wir noch in Mauritius leben. Aber der Abflug kommt bestimmt. Sicher kein Abflug ins Paradies, aber in vielen Punkten, die uns wichtig sind, eine Verbesserung.
Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass ich meinen Schritt, für so lange Zeit nach Mauritius auszuwandern, nicht bereue. Ich habe so viel gelernt, sprachlich, handwerklich, kulturell, kulinarisch, psychologisch und bei allen Höhen und Tiefen, ich bin viel stärker geworden. Und ich habe mir ein kostspieliges Überlebenscamp erspart ;-)
Liebe Grüße aus Flic en Flac
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon anne » Di Mai 22, 2012 18:59

Hallo AK Donath

Du schriebst bis jetzt nur von deinem Mann.
Sehr wichtig wäre doch aber auch , was du auf Mauritius arbeiten willst, in deinem Beruf verdienst du nicht viel.
zB ist mir angeboten worden als Krankenschwester im OP ca 500 Euro im Monat.
Wie mir gesagt wurde, ist dies mehr, als zB in einem staatlichen Krankenhaus.
Und gearbeitet wird dort ordentlich , einschl. nicht bezahlter Überstunden.
Du kannst jeden Tag online die mauritianischen Zeitungen lesen, da erfährst du auch viel über das Land
http://www.lexpress.mu
http://www.lematinal.com
http://www.lemauricien.com

Mauritianische Ärzte und Krankenschwestern gehen gern nach Großbritannien zum Arbeiten,
wegen den wesentlich besseren Gehältern dort.
Dies machen auch deutsche Ärzte mittlerweile gerne.

Zu dir und deinem Mann:
Die Arbeitsbedingungen in Deutschland um zum Facharzt zu kommen, sind mir bestens bekannt,
da wird das Arbeitszeitgesetz mit Füßen getreten, durch Missmanagement und Geldsparen.

liebe grüße anne
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Doro » Mi Mai 23, 2012 9:25

Ich würde auch erstmal nach den rechtlichen Grundlagen 'forschen'. Meine mal gehört zu haben, dass es gar nicht so einfach ist als ausländischer Arzt hier eine Permit zu bekommen - es käme dabei auf die Fachrichtung an.
Was das 'Hauskaufen' angeht, könnt ihr ja auch nur ein IRS etc. kaufen - und die muss man sich erstmal leisten können...
Trotzdem, wenn man es wirklich WILL und davon überzeugt ist das dies der richtige Weg ist, dann schafft man das auch. Das Beste ist in jedem Fall, nochmal herkommen, eine Wohnung mieten und alle Möglichkeiten abchecken und zwischenzeitlich in der Wohnung das halbwegs 'normale' Leben 'testen'. Oft ergeben sich dann Möglichkeiten auf die man vorher gar nicht gekommen wäre.
WIR wollten damals z.B. ein kleines Strandcafe eröffnen, weil wir fanden das fehlt hier total. Ist ja auch so - NUR - man bekommt dafür gar keine Genehmigung. Und was ist aus unserem 'Strandbüdchen' geworden? [shok] Ein Gästehaus [biggrin] .
Wünsche euch das ihr den richtigen Weg für euch findet, hier, in Deutschland oder sonstwo auf dieser Welt.
Viele Grüße aus Tamarin
von Doris,
die nach fast 6 Jahren Mauritius immer noch glücklich ist hier zu sein [good]
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon aquawatch » Mi Mai 23, 2012 10:51

moin angel, zu deiner detaillierten schilderung kann ich nur sagen: wellcome to africa!
ich habe mich beruflich seit 1976 auf dem afrikanischen kontinent angesiedelt und seitdem in ziemlich vielen laendern jeweils mehrere jahre gelebt, gearbeitet, kinder grossgezogen und immer viele lokale freunde gehabt, sprich das volle programm mitgekriegt, derzeit im gabun und ich kann deine schilderungen nur bestaetigen. (und koennte dem viel hinzufuegen, wenn es nicht soviel arbeit waere, sollte man mal nen buch schreiben, aber wer wuerde das schon lesen [cry5] )

alle laender waren landschaftlich traumhaft, jedes auf seine art und jeder der zu besuch kam, kam aus dem schwaermen garnicht mehr raus.
hatte aber dass taegliche business garnicht mitbekommen, weil ihm sein aufenthalt logischerweise mit dem besagten roten teppich verschoent wurde.
der unterschied zwischen gabun und mauritius besteht darin, dass in DE fast jeder mauritius kennt und wenn du gabun sagst, gucken sie dich nur gross an und fragen, wo ist dass den?
wen man albert scheizer und lambarene erwaehnt, kommt manchmal noch ein erkennungssignal [biggrin]

und wenn sich mal ein besucher aus DE hierher verirrt und ich mit dem durch downtown libreville (im ueberigen der 7.teuersten stadt der welt) fahre, da wo wir die bauarbeiten von abwassersystemen ueberwachen, also gaaaanz tief drin, kommt der hammer-aha-effekt.
vorne die luxusvillen an der beach, hinten bidonville mit elendigsten lebensbedingungen.
ps.: hier wollen auch alle nach europa oder canada (wegen der sprache) und wer es sich halbwegs, auf welche art auch immer, vom gehalt jedenfalls nicht, leisten kann, sein kind ins ausland zu schicken der tuts, egal wo die kohle herkommt.
PS.: der schwarzwald ist auch traumhaft schoen.
in dem sinne und schoenen tag noch auf der "hochzeitsinsel" sagt aquawatch
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Staun » Mi Mai 23, 2012 11:21

Hallo,
wenn es auf Mauritius immer kalt wäre, es ständig regnen würde - dann würde mit Sicherheit keiner dort hin wollen. Da würden die ach so freundlichen Menschen auch nichts dran ändern können. Also geht es eigentlich nur um die Wärme, die Sonne, die schönen Farben der Lagunen... Und das gibt es fast überall auf dieser Welt. Nur das ist es, was die Menschen immer wieder in die fernen Länder zieht. Wenn Menschen jedes Jahr immer wieder nach Mallorca fliegen und es dort am schönsten finden ist es das gleiche, als wenn Menschen jedes Jahr immer wieder nach Mauritius fliegen. Gruß Staun
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon wickus » Mi Mai 23, 2012 12:09

...und setzt euch hier mal ins Auto und versucht mal schnell in ein anderes Land zu fahren [biggrin]
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Doro » Mi Mai 23, 2012 12:11

wickus hat geschrieben:...und setzt euch hier mal ins Auto und versucht mal schnell in ein anderes Land zu fahren [biggrin]



...das ist der Charme der Insel [biggrin]
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Staun » Mi Mai 23, 2012 12:19

...doch wohl eher ein Handycap [lol] Und wenn Menschen, die auf Mauritius schon längere Zeit leben und arbeiten, mal im Ausland sind, zieht es sie immer wieder dorthin, weil es ihre Heimat und ihr zuhause geworden ist. Das hat im eigentlichen Sinne nicht mit dem Land Mauritius zu tun. Wenn ich eine längere Zeit irgendwo im Urlaub bin, bin ich auch wieder froh, nach Hause fliegen zu dürfen.Gruß Staun
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Re: Auswandern nach mauritius

Beitragvon Doro » Mi Mai 23, 2012 12:35

Staun hat geschrieben:...doch wohl eher ein Handycap [lol] Und wenn Menschen, die auf Mauritius schon längere Zeit leben und arbeiten, mal im Ausland sind, zieht es sie immer wieder dorthin, weil es ihre Heimat und ihr zuhause geworden ist. Das hat im eigentlichen Sinne nicht mit dem Land Mauritius zu tun. Wenn ich eine längere Zeit irgendwo im Urlaub bin, bin ich auch wieder froh, nach Hause fliegen zu dürfen.Gruß Staun




...und genau das ist doch das Ziel einer Auswanderung - eine neue 'HEIMAT' zu finden... [good] ...und wenn ich das geschafft habe, darf ich wohl behaupten, dass da irgendwas richtig war... [good]
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