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Antrag auf mauritische Nationalität

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Re: Antrag auf mauritische Nationalität

Beitragvon Titus » Mo Nov 18, 2013 13:47

Joe hat geschrieben:Man kann als Europäer z.b. nach 2 Jahren Residenz die Französiche Staatsbürgerschaft annehmen (natürlich dafür die Deutsche aufgeben)

Die Deutsche braucht man gar nicht aufgeben, wenn man die Französische annimmt. Da gibt es ein Sonderabkommen zwischen diesen beiden Staaten (ich glaube, seit ca. 2003), wonach dieses nicht mehr erwartet wird, und man noch nicht einmal mehr diese Genehmigung vom deutsch.Minister benötigt.

Für die Nachkommenschaft sieht es dann aber nicht mehr genauso aus, wie vorher: die deusche St.angehörigkeit kann danach wohl nicht mehr "weitergereicht" werden.
Ich habe die Details aber auch nicht mehr im Kopf.... kann mich irren. Ich erinnere mich nur, dass ich mich damals entschieden hatte: solange ich im Zeugungsfähigen Alter bin (also, bis 95 J. [ireful] [bye] [nea] [biggrin] )- ne, machen wir das nicht. Danach denken wir mal darüber nach. [wacko] [wacko]

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Re: Antrag auf mauritische Nationalität

Beitragvon Calendula » Mi Nov 20, 2013 9:48

Titus hat geschrieben:Bei mir in Réunion läuft seit mehreren Jahren ein Deutscher rum, der zwar damit angibt, die mauritianische Staatsbürgerschaft angenommen zu haben - aber seit geschlagenen 2 Jahren auch der deutsche Pass verweigert wird.
Er schimpft zwar wie ein Rohrspatz über die deutsche Konsulin, und mir gegenüber gibt er zwar alle möglichen Gründe dafür an (meist fehlen ihm die 3-500 Euros, die das wohl kosten "sollte" - und im handumdrehen versucht er einen anzupumpen) - aber im Stillschweigen vermute ich andere Gründe. Vielleicht die "angenommene" Fremdnationalität?


Wenn dein Bekannter die mauritische Staatsangehörigkeit bereits angenommen hat, dann nützen ihn die 500 Euros für den Beibehaltungsantrag nichts mehr, da man diese Beibehaltungsurkunde besitzen muss bevor man die andere Staatsangehörigkeit annimmt. Das einzige was er machen kann, um wieder in den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit zu kommen ist, einen Wiedereinbürgerungsantrag zu stellen. Aber das ist anscheinend recht schwierig, besonders wenn man im Ausland wohnt und nicht zurück nach Deutschland gezogen ist. [sad]
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Re: Antrag auf mauritische Nationalität

Beitragvon Titus » Mi Nov 20, 2013 15:22

Calendula hat geschrieben:.... Aber das ist anscheinend recht schwierig, besonders wenn man im Ausland wohnt und nicht zurück nach Deutschland gezogen ist. [sad]


... und sicherlich wird das noch zusätzlich erschwert, wenn der deutsche Staat, wie im o.g. Fall, noch offene 5-stellige Forderungen an die Person stellt [mocking] [mocking] [nea] [biggrin]
(ppssst, das bekam ich nur "hintenherum" mit.... - also gaanz vorsichtig zu behandeln, da es sich um unnachvollziehbare Insiderinformationen handelt, zudem ohne Quellenangabe)

Es ist im Grunde schon eine lustige Geschichte (einen kleinen Roman, oder RTL-Reportage wäre es sicherlich wert). Aber da es sind sehr viele "Querinformationen", teis anonym, hinzugekommen, die man nicht veröffentlichen sollte.
Belassen wir es einfach dabei, sich eines ins "Fäustchen" zu lächeln, und den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen....

Bermerkenswert zu erwähnen wäre vielleicht, dass jeder 2. Deutsche, der bei uns in Réunion "im TV auftaucht", eine gescheiterte Vorgeschichte in Mauritius aufweisen kann. Und jeder 2. von diesen wiederum "auf keinen Fall mehr" nach Deutschland zurück möchte (oder kann).

Hier gibt es ja noch wenigstens ein (bescheidenes) soziales Netz. Also, wir sind die "Müllabladestation" für die erfolgreichesten "Mauritius-Auswanderer".
Sollte Euch ähnliches passieren: anruf genüg, ich kann ein paar Brückentipps gerne zur Verfügung stellen.
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Re: Antrag auf mauritische Nationalität

Beitragvon aforstreuter » So Feb 23, 2014 11:08

Merkblatt Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit
- für Deutsche, die im Ausland leben -
(Stand: September 2011)
1. Was versteht man unter einer „Beibehaltungsgenehmigung“?
Wer als Deutscher auf Antrag eine andere Staatsangehörigkeit erwirbt, verliert automatisch seine deutsche Staatsangehörigkeit kraft Gesetzes.
Wenn Sie eine fremde Staatsangehörigkeit annehmen und die deutsche Staatsangehörigkeit „beibehalten“ möchten, müssen Sie eine „Beibehaltungsgenehmigung“ beim Bundesverwaltungsamt beantragen. Wird Ihrem Antrag stattgegeben, erhalten Sie eine Urkunde über die Genehmigung zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit (Beibehaltungsurkunde)
.
Hinweis:
Seit dem 28.08.2007 verlieren Deutsche, die die Staatsangehörigkeit eines Staates der Europäischen Union oder der Schweiz erwerben, ihre deutsche Staatsangehörigkeit nicht mehr.
Sie benötigen daher keine Beibehaltungsgenehmigung.
2. Wann ist die Beibehaltungsgenehmigung wirksam?
Nur eine ausgehändigte und zum Zeitpunkt (Tag) der Einbürgerung noch gültige Beibehaltungsgenehmigung schützt vor dem Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit.

Was bedeutet „ausgehändigt“?
Die Beibehaltungsgenehmigung wird erst wirksam, wenn Ihnen die Urkunde tatsächlich ausgehändigt wurde. Die Ausstellung der Urkunde bzw. die Nachricht, dass die Urkunde unterwegs ist, reicht nicht aus. Sofern Sie einen Bevollmächtigten beauftragt haben, wird die Urkunde mit der Aushändigung/Zustellung an diese Person wirksam.
Wenn die fremde Staatsangehörigkeit erworben wird, bevor Sie oder Ihr Bevollmächtigter die Urkunde „in der Hand halten“, verlieren Sie die deutsche Staatsangehörigkeit. Es ist somit sicherer, die Einbürgerung im Gastland erst zu beantragen, wenn Ihnen die Beibehaltungsgenehmigung bereits ausgehändigt wurde.

Was bedeutet „gültig“?
Die Beibehaltungsgenehmigung ist in der Regel auf 2 Jahre befristet. Sie ist bis zu dem in
der Urkunde ausgewiesenen Datum wirksam und verliert danach ihre Gültigkeit. Wenn Sie
sich während dieser Zeit einbürgern lassen, benötigen Sie keine weitere Beibehaltungsurkunde mehr. Erfolgt die Einbürgerung im Gastland erst nach Ablauf des Gültigkeitsdatums, geht die deutsche Staatsangehörigkeit verloren. Sollte sich Ihre Einbürgerung verzögern, beantragen Sie daher rechtzeitig (ca. 4 Monate vor Ablauf) formlos eine neue Beibehaltungsgenehmigung (= Anschlussurkunde), um den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit zu vermeiden!
3. Welche Vordrucke gibt es?
Der Antrag kann formlos gestellt werden. Empfehlenswert ist es, die folgenden Antragsvordrucke des Bundesverwaltungsamtes zu nutzen:
Antrag B: Antragsvordruck für Personen ab 16 Jahre Minderjährige ab 16 Jahre werden in Fragen der Staatsangehörigkeit Volljährigen gleichgestellt; sie geben alle Erklärungen selbst ab.
Antrag BK: Antragsvordruck für Kinder bis 16 Jahre
Der Antrag ist von allen Sorgeberechtigten als gesetzliche Vertreter zu unterzeichnen.
Vollmacht: zur Bevollmächtigung eines Dritten
Die Vordrucke erhalten Sie über die Internetseite des Bundesverwaltungsamtes http://www.bundesverwaltungsamt.de
> Deutsche Staatsangehörigkeit > Einbürgerung > Beibehaltung
• auf direkte Anforderung vom Bundesverwaltungsamt oder
• von der deutschen Auslandsvertretung.
4. Wie kann ich den Antrag stellen?
Bitte reichen Sie Ihren Antrag auf Beibehaltung bei Ihrer örtlich zuständigen deutschen Auslandsvertretung im Original + einfacher Kopie(zum Verbleib bei der Auslandsvertretung) ein.
Die Auslandsvertretung wird Ihre Angaben und Unterlagen überprüfen und anschließend mit einer Stellungnahme an das Bundesverwaltungsamt weiterleiten. Die deutsche Auslandsvertretung ist neben dem Bundesverwaltungsamt auch Ihr Ansprechpartner, wenn Sie weitere Fragen haben.

Das Bundesverwaltungsamt prüft und entscheidet, ob die Beibehaltungsgenehmigung erteilt werden kann.
Wird die Beibehaltung genehmigt, wird die Beibehaltungsurkunde mit der Gebührenforderung (siehe Punkt 6) an die zuständige deutsche Auslandsvertretung gesandt. Dort wird die Urkunde gegen Nachweis der Zahlung an Sie ausgehändigt oder Ihnen zugestellt, Einzelheiten hierzu teilt Ihnen die deutsche Auslandsvertretung mit.

5. Wie ist der Antrag auszufüllen und welche Angaben und Unterlagen sind erforderlich?
Füllen Sie den Antragsvordruck deutlich (möglichst in Blockschrift oder am PC), sorgfältig, vollständig und in deutscher Sprache aus. Auch weiterer Schriftwechsel mit dem Bundesverwaltungsamt ist in deutscher Sprache zu führen. Für die Beibehaltung ist entscheidend, dass
• Sie weiterhin über so enge Bindungen an Deutschland verfügen, dass die Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit bei Annahme der fremden Staatsangehörigkeit gerechtfertigt ist;
• Sie glaubhaft darlegen, weshalb der angestrebte Erwerb der fremden Staatsangehörigkeit in Ihrer konkreten Situation vorteilhaft ist oder erhebliche Nachteile vermeidet oder beseitigt
und
• der andere Staat die doppelte Staatsangehörigkeit zulässt.
Nachfolgend werden einzelne Punkte der Antragsvordrucke B und BK erläutert. Sollten darüber hinaus Fragen bestehen, lassen Sie sich
von der zuständigen deutschen Auslandsvertretung oder direkt vom Bundesverwaltungsamt beraten.

Punkt 2
Nachweis über den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit
Bitte machen Sie Angaben zu Ihren aktuellen deutschen Dokumenten (z. B. deutscher Personalausweis, deutscher Reisepass, letzter Staatsangehörigkeitsausweis) und fügen Sie diese als amtliche oder beglaubigte Kopien bei.
Punkt 3
Nachweis über die Aufenthaltsberechtigung im Aufenthaltsstaat
Bitte machen Sie Angaben zu Ihrer Aufenthaltsberechtigung im Gastland (z. B. Permanent Resident Card, GreenCard, Niederlassungsbewilligung) und fügen Sie die Nachweise dar-
über als amtliche oder beglaubigte Kopien bei.
Punkt 4
Angaben zu fortbestehenden Bindungen an Deutschland
Der Antrag auf Beibehaltung kann nur genehmigt werden, wenn Sie über fortbestehende Bindungen an Deutschland verfügen.
Bitte machen Sie daher Angaben über:
• Ihre deutschen Sprachkenntnisse
• Ihre Beziehungen zu nahen Verwandten in Deutschland (Name und Anschrift der betreffenden Personen, kurze Darstellung von Art und Umfang der Kontakte)
• falls zutreffend: Angaben über berufliche, geschäftliche und sonstige Beziehungen zu Deutschland. Bitte fügen Sie ggf. Unterlagen bei, z. B. bei Immobilienbesitz in Deutschland: einfache Kopie des Grundbuchauszugs oder des letzten Grundsteuer-
bescheids, bei Rentenbezug oder –anwartschaft in Deutschland: einfache Kopie des letzten Rentenbescheids oder der letzten Mitteilung
Punkt 5
Angaben zu den Gründen für den Erwerb der angestrebten Staatsangehörigkeit
Aus dem Antrag muss hervorgehen, weshalb Sie trotz der bestehenden Bindungen an Deutschland darauf angewiesen sind, die fremde Staatsangehörigkeit zu erwerben.
Machen Sie deshalb z. B. Angaben über konkrete Erleichterungen/Vergünstigungen im Falle
der Einbürgerung oder die Vermeidung/Beseitigung konkreter

Nachteile

in der Ausbildung oder im Studium

in der Berufsausübung

bei der Vergabe von Stipendien oder Fördergeldern

bei geschäftlichen Beziehungen (z. B. bei Aufträgen der öffentlichen Verwaltung)

bei Erwerb/Verkauf von Immobilien
• im Erbrecht
• im Aufenthaltsrecht, soweit die Belastungen/Nachteile nicht Ausländer im Allgemeinen betreffen (z. B. konkrete Nachteile beim Nachzug des Ehegatten, nicht aber die fehlende Wahlberechtigung im Gastland)
• sonstige konkrete Vorteile für Sie im Falle der Einbürgerung
und fügen Sie ggf. entsprechende Nachweise in einfacher Kopie bei.
Sollten für die Bearbeitung des Antrags zusätzliche Unterlagen oder Angaben erforderlich sein, werden wir Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

6. Welche Gebühren werden erhoben?
Das Verfahren ist gebührenpflichtig
.
Die Gebühr für die Beibehaltungsurkunde beträgt in der Regel 255 Euro für jeden volljährigen Antragsteller und 51 Euro für jedes minderjährige Kind (bis Vollendung des 18. Lebensjahres). Die Gebühr wird mit der Entscheidung über den Antrag erhoben.
Für Anschlussurkunden oder im Falle einer Ablehnung des Antrags kann eine geringere Gebühr in Frage kommen.
7. Was ist nach Abschluss des Verfahrens zu beachten?
Die erteilte Beibehaltungsgenehmigung dient auch nach Ablauf der Gültigkeit als Nachweis, dass die deutsche Staatsangehörigkeit trotz Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit nicht verloren ging. Sie sollten daher die Beibehaltungsurkunde zusammen mit der Einbürgerungsurkunde des anderen Staates dauerhaft und sicher verwahren. Diese Nachweise können auch für künftige Generationen (z. B. für Ihre Kinder/Enkelkinder) eine wertvolle Hilfe sein, wenn die deutsche Staatsangehörigkeit bewiesen werden muss.
8. Kontaktdaten
Postanschrift
Bundesverwaltungsamt
50728 Köln
Deutschland
Besucheranschrift
50933 Köln-Braunsfeld
Eupener Straße 125
Internetadresse
http://www.bundesverwaltungsamt.de
Mailadresse
staatsangehoerigkeit@bva.bund.de
Telefonnummern
+49 (0)228 99-358-4485 oder +49 (0)221-758-4485 (Allgemeiner Auskunftsdienst)
zu unseren Servicezeiten Montag – Freitag 8:00 Uhr – 16:30 Uhr
Faxnummern
+49 (0)228 99 358-2846 oder +49 (0)221 758-2846
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