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An alle Hunde in Mauritius

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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon Regina MRU » Do Jul 14, 2011 13:48

Hi Mylene,

da bin ich ganz deiner Meinung, das die Hoffnung immer zuletzt stirbt.
Wollte allerdings nur mal am rande anmerken, dass ich den Beitrag nicht geschrieben habe um mal zu vergleichen, wo das Leben gefährlicher ist (obwohl Versicherungen da ganz klar auf MRU tippen) sondern wollte mal klar machen, dass hier nicht alles Friede Freude Eierkuchen ist (wie sehr oft im Forum dargestellt).
das Leben hat auch hässliche Seiten (auch auf MRU)und ich finde dagegen sollte man sich nicht mit einer rosaroten Brille wehren.

Liebe grüße,

Regina

P.S: hab ich auch schon gmerkt, dass es überall schlimmer wird nur finde ich eben, für so eine kleine angebliche friedliebende Insel wie Mauritius ist die Brutalität schon überproportioniert.

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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon anne » Do Jul 14, 2011 14:13

Hallo Regina und Angel

den Ramsesfall habe ich erwähnt, weil dies der Auslöser für den Beginn der letzten Hundefang Aktion war.
Ich wunderte mich auch, was das für eine Diskussion war, bis die Hunde endlich eingeschläfert wurden, da muß der Besitzer Einfluß gehabt haben

Nur wenn dir das als so schrecklich vorkommt, wie kannst du dann Unterkünfte vermieten und die horrende Kriminalitätsrate in Mauritius nicht auch gleich erwähnen?????. diese paar Hundevorfälle sind doch nichts dagegen. Wenn mich HUnde so traumatisieren würde ich inen großen Bogen um die Insel machen.


Über die Kriminalität steht schon seit Jahren etwas auf meiner Webseite und jeder dem ich etwas vermittle bekommt es noch mal schriftlich mitgeteilt.
Wir hatten darüber auch schon hier im Forum eine Diskussion, ist schon einige Zeit her.
Ich bin nicht dafür, dies unter den Tisch zu kehren.

Liebe Grüße anne
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon sheila2003 » Fr Jul 15, 2011 0:49

Hallo ihr Lieben!

Nur mal vorweg: Auch ich schreibe zur Zeit mehr in dem Forum von Heiraten auf Mauritius, da ich meine nächste Mauritiusreise damit verbinden möchte. Ich denke, ich selbst hatte nie den "heile Welt" Eindruck von Mauritius. Ich hab mich bereits vor meiner ersten Reise mit dem Land beschäftigt und auch über die traurigen Dinge gelesen. Heutzutage gibt es Internet und man kann selbst recherchieren. Es braucht also keiner die Schuld auf ein Reisebüro oder sonstige Veranstalter zu schieben, wenn er im Nachhinein enttäuscht wird. Auch verfolge ich diesen Thread schon länger, allerdings muss ich sagen es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, es ist einfach (wieder einmal) unfassbar... Ich bin unglaublich traurig, wie auf dieser Welt (nicht nur auf Mauritius) mit Tieren umgegangen wird... Und ich meine damit nicht nur Hunde und Katzen, welche man sich in vielen Ländern als Haustier hält. Wir hatten hier in Österreich bis vor kurzem einen riesigen Prozess gegen Tierschützer laufen, welche im Zuge des Mafiaparagraphen angeklagt wurden. Wer an dem kuriosen, unfassbaren Verlauf Interesse hat, einfach Mal in eine Suchmaschine oder auf youtube "Tierschutzprozess" eingeben. Diese Profitgier auf Kosten von Tieren und diese Ignoranz vor fühlenden Wesen ist nicht in Worte zu fassen...

Jeder hat das Recht selbständig zu denken und zu handeln wie es ihm sein Gewissen erlaubt!!!

Grüße Sheila Bild
"Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon." (Augustinus Aurelius)
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon wickus » Fr Jul 15, 2011 16:52

Mich wundert nur das der im Bericht erwaehnte Shuja schon seit 2003 (laut IAR http://www.internationalanimalrescue.or ... pdate.html ) nicht mehr in seinem Posten ist und in England sein soll.

Hab das mit dem Hundesammeln schon vor paar Wochen gehoert, aber in Albion sind am Steinstrand und auf meiner Laufstrecke immer noch die selben Streuner, hab das Gefuehl dass es sogar mehr als vorher sind.
Wuerde mich nicht wundern wenn das Ganze (wie schon vorher) nur mit Hunden gemacht wird, die Kohle einbringen koennen. Habe selbst Hunde und mittlerweile lasse ich immer nur einen von beiden von der Leine da beide schnell mal weg sind.

Hatte selbst noch nie Probleme mit streundenden Hunden. Bin einmal beim Joggen gebissen worden (von einem Hund der von einem Grundstueck gerannt kam).

Ansonsten kann ich nur sagen, sollte ein Hund mal aggressiv ankommen, hatte ich auch schon waehrend dem Joggen, dann aendere ich die Laufrichtung, direkt auf sie zu. [biggrin] Bis jetzt sind sie immer weggerannt.
Bei einem speziellen (aber auch kein Streuner) muss ich mich hoechstens mal nach einem Stein buecken, dann ist er auch weg. Mittlerweile hoere ich ihn auch nur noch bellen.

Aber trotzdem gut zu wissen, habe meine Hunde (und Geld) immer zur MSPCA gebracht, nun bevorzuge ich PAWS. (Auch wenn der deutsch sprechende Arzt ganz nett ist)

Bzgl. dieser Ramses Story, wenn ich schon den Link sehe (im Forum dort) das sagt mir alles ueber die Intelligenz dieser Personen aus. 5Plus ist wohl eins der duemmsten Blaetter auf der Insel. - Sage nur Regenbogenpresse - (Wundert mich immer warum deren Geschichten kaum in lexpress zu lesen sind.) Ich fasse in dem Blatt nicht mal mehr die Sudokuseiten an.
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon wickus » Do Jul 28, 2011 19:54

Ist zwar schon ne Weile her aber immer wieder schoen auch sowas zu lesen:
http://www.bbc.co.uk/news/10286718
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon Charlie4711 » Fr Jul 29, 2011 2:20

Hallo ,
was soll man als Außenstehender auch schon zum Artikel sagen können, da man aus der Ferne, und ohne jemals auf Mauritius gwesen zu sein die Lage mit den streunenden Hunden absolut nicht beurteilen kann.
Und auch betreffs der Kriminalität auf Eurer Insel habe ich in der Tat ebenfalls keinen blassen Schimmer Ahnung. Sollte die Kriminalität auf Mauritius tatsächlich so extrem sein, dann würde man doch informiert werden. Dann gäbe es nicht so viele Deutsche, die dorthin ausgewandert sind bzw. es noch tun möchten.

In Deutschland ist die Kriminalität und auch die Brutalität, die dabei an den Tag gelegt wird, ebenfalls ein Problem. Aber ich denke, das ist in anderen Ländern auch der Fall.
Darüber könnte man stundenlang diskutieren, warum das so ist. Gründe gibt es dafür viele. Es gibt nun mal nirgendwo auf der Welt ein Schlaraffenland.

Aber wir Urlauber kommen doch in erster Linie, um uns von unserem Stress, den wir tagtäglich haben, zu erholen. Wir möchten die Schönheit Eurer Insel und die Sehenswürdigkeiten geniessen. Ja, und wir möchten faul unter Palmen am türkisblauen Wasser am Strand liegen. Ist das so verkehrt ? Denn möchten wir das nicht, dann bräuchten wir nicht in die Ferne schweifen.
Und fast jeder Touri informiert sich vorher über die Gepflogenheiten des Insellebens. Wer wirklich nur wegen Land und Leute kommt, der kommt als Rucksacktourist,der steigt in keinem Hotel ab,oder geht in ein Restaurant, oder shoppen. Doch ist ausschliesslich mit dieser Art von Tourismus der Wirtschaft der Insel geholfen? Ich denke nein.
Ja, und dann gibt es daneben noch die unbeliebten Urlauber, die sich nicht benehmen können, die keine Achtung vor fremden Kulturen haben, die sich nicht um Vorschriften kümmern und keinen Respekt haben, die denken, sie wären die Größten. Das ist zum Glück eine Minderheit, so hoffe ich jedenfalls.

Und wegen der streunenden Hunde,wenn diese Menschen anfallen, dann muss dagegen etwas getan werden, auch wenn es bitter erscheint. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass streunende Hunde wirklich Menschen anfallen. Sie sind doch eher ängstlich und scheu. Beissen tun doch vielmehr die Hunde, die von ihren Besitzern nicht ordentlich erzogen wurden oder zu streng gehalten wurden.Und da müsste man dann schon eher die Halter der Tiere bestrafen.

Aber vielleicht treibt auch die Gier nach Profit die Hundefänger in die Spur.

Auch in Deutschland gibt es skrupellose Katzenfänger, die die Tiere jagen und einfangen, auch mein Kater war mal ein Opfer eines solchen Übeltäters. Er überlebte nur durch eine sofortige Not-Op.
Tja, und einen Hund aus einem deutschen Tierheim habe ich auch. Er wurde übelst gequält und zugerichtet, niemand wollte ihn haben, ausser mir. Und so habe ich seit über 6 Jahren einen großen schwarzen Hund, mit einem abgeschnittenem und einem zur Hälfte eingeritzem Ohr, der auch nicht alles fressen kann, weil da vermutlich vieles verätzt ist. Etwas verhaltensgestört ist er auch noch. Aber sonst ist er i.o. Für mich ist das der schönste und liebste Hund den ich mir vorstellen kann.

Liebe Grüße Angie
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon bluecats » Mo Feb 06, 2012 21:00

Vor unserem Urlaub habe ich über die Hunde gelesen.Da wir Tierliebhaber sind hatten wir schon das Schlimmste befürchtet.
Zum Glück waren es dann doch nicht (mehr)so viele.Die wir aber sahen und erlebten besonders am Strand taten uns schon sehr leid.Wir haben ihnen Wasser und manchmal Katzenfutter gegeben.Sie waren so vorsichtig und verängstigt.Nach kurzer Zeit aber und ein wenig Zusprache legten sie sich oft in unsere Nähe.Manchmal hätte man schon heulen könne.Wir haben sie auch vorsichtig gestreichelt wenn sie vorsichtig zu uns kamen.
Brutal fanden wir wie die Autofahrer auf Hunde draufgefahren sind ,so daß diese sich schnell verstecken mußten.Rücksichtnahme null.Sicher gibt es auch tierliebe Menschen auf Mauritius.Einmal gab es eine heftige Auseinadersetzung als eine Frau einen Hund angefahren hat.Geholfen hat dem Hund aber Keiner.Er humpelte auf 3 Beinen davon.Mauritius ist hier sicher keine Ausnahme überall wo wir Urlaub machen gibt es ähnliche Probleme.Dann meist mit Katzen und in Deutschland haben wir auch genug mit Tierquälerei zu tun.Nur gibt es hier menschen die sich kümmern und viele Tierärzte die wir bezahlen können.
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon exmaurifan » Di Feb 07, 2012 19:12

An alle Tierliebhaber,
nach 28 Jahren Hundehaltung und dahingehenden Beobachtungen auf Mauritius (ich hatte diesen Thread auch zuvor gelesen): die Hunde bellen aus Angst, denn vor allem Nachts rotten sich die Meuten aus Hunger zusammen, gucken das schwächste Mitglied aus und dem geht es dann an den Kragen (hat nicht wirklich Spaß gemacht, einerseits des Nachts die laue Sommerurlaubsnacht auf der Terrasse zu genießen aber andererseits jede Nacht den Todeskampf zu hören). Nach Auskunft eines Einheimischen verhält es sich wie beim Stierkampf: wenn die Vorhut das Tier fast erledigt hat, greift der "Torero" ein und erledigt den Rest, ein lohnendes Geschäft, mangels Straßenbeleuchtung völlig unbeachtet - so erzählen es die Einheimischen lächelnd (für die ist ein Tier eine Sache, die man als Nebenerwerb gut ausbeuten kann).
Auch solche Sachen sollen angehende Mauritiusurlauber neben der allgemeinen Beweihräucherung der Insel ruhig mal wissen.
Das ganze resultiert aus den mageren Einkommensverhältnissen, jeder guckt eben dort skrupellos, wo er bleibt - aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema.
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon exmaurifan » Di Feb 07, 2012 19:26

Ach, eine nicht unbedeutende Kleinigkeit habe ich noch vergessen: Augen auf and den niedlichen Straßenständen, wo Einheimische (unkontrolliert)zuhause für Euch gekocht haben: ich sah dazu auf BBC eine Beitrag. Frisches Hunde- und Katzenfleisch schmeckt fast wie Huhn oder Schwein, nur etwas ledriger, plastikartig. Mit den dortigen Soßen fällt das aber nicht so auf.
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Re: An alle Hunde in Mauritius

Beitragvon mylene73 » Di Feb 07, 2012 19:38

und in Thailand werden die Stassenhunde eingefangen, in kleine Käfige gesteckt, auf LKW's verladen und nach Vietnam gekarrt. Dort werden sie an Restaurants verkauft und die Fänger verdienen so recht gut an diesem Geschäft...

viele Hunde welche nachts auf Mauritius unterwegs sind, sind keine Strassenhunde. Viele Einheimische halten die Hunde tagsüber als Wachhunde (leider an Ketten) um ihr Haus verteilt. Nachts, wenn sie zuhause sind, lassen sie die Hunde frei, damit sie zu ihrem Auslauf kommen.
klar, wir müssen nicht darüber diskutieren, wie unartgerecht diese Haltung ist - aber man muss es auch nicht aufbauschen. Wenn in jeder Nacht der schwächste Hund des Rudels gefressen würde, würde man öfters Überreste an den Public Beaches sehen, wo sie die Abfallkörbe durchwühlen und so was habe ich nie gesehen. Ich glaube sofort, dass es vorkommt.
PAWS leistet auf Mauritius viel - die haben schon hunderte Hunde kastriert und verarztet. Jedes Mal wenn ich auf der Insel bin, kriegen die eine Spende von mir.
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