by Charlie4711 » Fri Jul 29, 2011 2:20
Hallo ,
was soll man als Außenstehender auch schon zum Artikel sagen können, da man aus der Ferne, und ohne jemals auf Mauritius gwesen zu sein die Lage mit den streunenden Hunden absolut nicht beurteilen kann.
Und auch betreffs der Kriminalität auf Eurer Insel habe ich in der Tat ebenfalls keinen blassen Schimmer Ahnung. Sollte die Kriminalität auf Mauritius tatsächlich so extrem sein, dann würde man doch informiert werden. Dann gäbe es nicht so viele Deutsche, die dorthin ausgewandert sind bzw. es noch tun möchten.
In Deutschland ist die Kriminalität und auch die Brutalität, die dabei an den Tag gelegt wird, ebenfalls ein Problem. Aber ich denke, das ist in anderen Ländern auch der Fall.
Darüber könnte man stundenlang diskutieren, warum das so ist. Gründe gibt es dafür viele. Es gibt nun mal nirgendwo auf der Welt ein Schlaraffenland.
Aber wir Urlauber kommen doch in erster Linie, um uns von unserem Stress, den wir tagtäglich haben, zu erholen. Wir möchten die Schönheit Eurer Insel und die Sehenswürdigkeiten geniessen. Ja, und wir möchten faul unter Palmen am türkisblauen Wasser am Strand liegen. Ist das so verkehrt ? Denn möchten wir das nicht, dann bräuchten wir nicht in die Ferne schweifen.
Und fast jeder Touri informiert sich vorher über die Gepflogenheiten des Insellebens. Wer wirklich nur wegen Land und Leute kommt, der kommt als Rucksacktourist,der steigt in keinem Hotel ab,oder geht in ein Restaurant, oder shoppen. Doch ist ausschliesslich mit dieser Art von Tourismus der Wirtschaft der Insel geholfen? Ich denke nein.
Ja, und dann gibt es daneben noch die unbeliebten Urlauber, die sich nicht benehmen können, die keine Achtung vor fremden Kulturen haben, die sich nicht um Vorschriften kümmern und keinen Respekt haben, die denken, sie wären die Größten. Das ist zum Glück eine Minderheit, so hoffe ich jedenfalls.
Und wegen der streunenden Hunde,wenn diese Menschen anfallen, dann muss dagegen etwas getan werden, auch wenn es bitter erscheint. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass streunende Hunde wirklich Menschen anfallen. Sie sind doch eher ängstlich und scheu. Beissen tun doch vielmehr die Hunde, die von ihren Besitzern nicht ordentlich erzogen wurden oder zu streng gehalten wurden.Und da müsste man dann schon eher die Halter der Tiere bestrafen.
Aber vielleicht treibt auch die Gier nach Profit die Hundefänger in die Spur.
Auch in Deutschland gibt es skrupellose Katzenfänger, die die Tiere jagen und einfangen, auch mein Kater war mal ein Opfer eines solchen Übeltäters. Er überlebte nur durch eine sofortige Not-Op.
Tja, und einen Hund aus einem deutschen Tierheim habe ich auch. Er wurde übelst gequält und zugerichtet, niemand wollte ihn haben, ausser mir. Und so habe ich seit über 6 Jahren einen großen schwarzen Hund, mit einem abgeschnittenem und einem zur Hälfte eingeritzem Ohr, der auch nicht alles fressen kann, weil da vermutlich vieles verätzt ist. Etwas verhaltensgestört ist er auch noch. Aber sonst ist er i.o. Für mich ist das der schönste und liebste Hund den ich mir vorstellen kann.
Liebe Grüße Angie