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Übersetzung der Heiratsurkunde auf Mauritius?

Alles im Zusammenhang mit Heiraten in Mauritius und Fernbeziehungen.
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Übersetzung der Heiratsurkunde auf Mauritius?

Beitragvon Zazie » Mi Sep 03, 2008 13:27

Hallo!

Wir stehen inzwischen relativ kurz vor unserer Abreise. Und ich hab mich noch ein Bißchen mit unserem Standesamt angelegt, weil es sich, obwohl es die Familienbücher offiziell erst ab dem 1.9.09 nicht mehr gibt, vermutlich weigern wird, Anfang Oktober für uns noch eins anzulegen, so dass dann meine Namensänderung statt 1-2 Wochen ca. 8-10 Wochen dauern wird. Grmpf! :-?

Um die Namensänderung überhaupt beantragen zu können brauche ich eine beglaubigte Übersetzung der Heiratsurkunde. Weiß jemand zufällig, ob man die schon auf Mauritius bekommen kann? Und wenn ja wo?

By the way; wir fliegen am 14.09.2008 so gegen 15:15 Uhr ab Düsseldorf mit emirates. Jemand hier, der den gleichen Flug hat?

LG, Zazie

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Beitragvon monika » Mi Sep 03, 2008 14:09

Hi Zazie,
bekommst Du auf Deutsch leider nicht so einfach in Mauritius. Eventuell könnte man noch die Botschaft in Goodlands anfragen. Ist dann aber ziemlich Rennerei.

Gruss,
Monika
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Beitragvon kerstin+roy » Mi Sep 03, 2008 21:52

Hallo Zazie,

ich habe ähnliche Erfahrungen mit dem Standesamt gemacht.
Ich habe einfach mal angerufen, um zu fragen, ob ich eine Übersetzung der Apostille benötige. Ich bekam die Auskunft, dass ich keine benötige, da eigentlich alle ausreichend Englisch beherrschen. Für die Beantragung eines Familienbuches wollte sie mir dann einen Termin für Nov oder Dez geben und sagte auch, dass der ganze Vorgang bis zum Abschluss gute 6 Monate dauern kann.
Das fand ich auch nicht lustig!
Die Standesbeamte gab mir aber den Rat, nur die Namensänderung zu beantragen - ohne dass ein Familienbuch angelegt wird. Das könnte man übrigens später immer noch beantragen und ist gar nicht Voraussetzung für die Anerkennung der Apostille. Ich muss meine Namensänderung allerdings hier in Berlin nicht bei meinem eigentlichen Standesamt, sondern bei einem "übergeordneten" Standesamt beantragen. Dort habe ich nun aber noch nicht angerufen, werde ich aber nun schnell nachholen, um zu erfahren, ob ich -wie Du- eine Übersetzung benötige. Und dann? Geht es dann mit Deiner Namensänderung eigentlich schneller? Ich habe auch keine Lust, noch "ewig" nach der Trauung mit dem alten Namen rumzulaufen. Und vor allem muss man allen Leuten erklären, warum man noch nicht anders heißt !

Ich beneide Dich etwas, da ich leider noch bis zum 01.10. auf den Abflug warten muss .... kann es kaum noch abwarten!

Grüße aus Berlin,
Kerstin
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Beitragvon Zazie » Mi Sep 03, 2008 22:33

Hi Kerstin!

Tja, da bist Du in Berlin doch schon viel, viel näher dran als ich hier.
Also, meine Info ist folgende: nach aktueller Rechtslage (also solange es das Familienbuch noch gibt) sind zwei Möglichkeiten für die Namensänderung gegeben: Nur der Antrag, ohne Familienbuch, dann wird der ganze Krempel nach Berlin geschickt (zu eben jenem übergeordneten Standesamt), und das dauert dann so ca. 8-10 Wochen, bis das Ganze bearbeitet wird. Oder die Lösung mit dem Familienbuch, welche die deutlich schnellere ist. Denn das wird bei dem für Dich zuständigen Standesamt angelegt, und geht daher viel, viel schneller (so ca. 1-2 Wochen). Wäre theoretisch ja die optimale Lösung, nützt aber nix, wenn das Standesamt sich weigert.
Die geniale Begründung dafür, dass sie das Familienbuch schon jetzt nicht mehr anlegen wollen, obwohl es noch bis 2009 gilt: "das ist für uns ja auch mehr Arbeit" Ähm, ja, und wofür werdet Ihr bezahlt? :Q

Das allerfrechste war die Reaktion, als ich erwähnte, dass ich meine Namensänderung schnellstmöglich "durchhaben" möchte: "Hat Sie ja niemand gezwungen im Ausland zu heiraten." Schluck
Ich hoffe jetzt einfach darauf, dass wir bei der Beantragung der Namensänderung an einen möglichst netten Standesbeamten geraten, der sich überreden lässt, für uns noch einmal die Arbeit auf sich zu nehmen.
Das mit der Übersetzung scheint tatsächlich auch von Standesamt zu Standesamt verschieden zu sein. In Bochum wollen sie ("natürlich, was glauben Sie denn?") eine haben. Ich weiß nur immer noch nicht, bei welcher Stelle man sie bekommt.
Du vielleicht?
Ja, die Vorfreude steigert sich langsam. In Bezug auf die Hochzeit bin ich noch erstaunlich cool. Aber vielleicht kommt die Nervosität noch. Morgen hab ich die (hoffentlich letzte) Anprobe für das Hochzeitskleid.

LG, Zazie
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Beitragvon kerstin+roy » Mi Sep 03, 2008 23:29

Hallo nochmal,

es irritiert mich ja jetzt doch etwas, dass wir zwei ganz gegensätzliche Zeitangaben erhalten haben, denn bei mir soll der Vorgang ohne Familienbuch angeblich viel schneller gehen.

Also werde ich auf jeden Fall morgen telefonisch nachhaken und Dir dann nochmals berichten.

Eine beglaubigte Übersetzung brauchte ich übrigens von meiner Scheidungsurkunde. Ich habe diese durch einen Übersetzungsanbieter aus dem Internet anfertigen lassen. Er bekommt eine Kopie der Urkunde (per Fax oder mail), unterbreitet Dir ein Angebot und innerhalb weniger Tag hast Du die Übersetzung mit Beglaubigungsstempel in der Post.

Gute Nacht,
Kerstin
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Beitragvon Mirror » Do Sep 04, 2008 10:29

Hallo Zazie,

für unsere Hochzeit musste ich meine russische Geburtsurkunde übersetzen. Es dauerte 1 Tag bei einem Übersetzer (habe per Post geschickt). Also, ich würde mir keine Sorgen machen und alles in DE erledigen. Viel Zeit gewinnst Du ja nicht.

Ich habe noch eine Frage bezüglich Familienbuches. Unser Standesbeamter hat uns geraten, ein Fam.Buch anzulegen. Es ist aber für mich ziemlicher Aufwand mit Dokumenten. Ich werde meinen Namen nicht ändern (wieder wg. Dokumenten, da ich alles in der Heimat umtauschen muss). Hat dann ein Familienbuch welche Vorteile? Und wieso gibt es nicht mehr in 2009?

Danke!

LG,
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Beitragvon Zazie » Do Sep 04, 2008 11:53

Hallo Zusammen!

Ja, ich finde die unterschiedlichen Zeitangaben in der Tat auch irritierend. Aber angesichts der deutschen Behörden-Praxis nicht verwunderlich (möchte damit niemandem persönlich auf die Füße treten).

Nein, eigentlich gewinne ich kaum Zeit, wenn ich mit Übersetzung zurückkomme. Aber ich muss einen Tag nach unserer Rückkehr einen neuen Job antreten, so dass wir frühestens eine knappe Woche später die Änderung beantragen könnten (und nicht mehr am Tag der Rückkehr). Wir feiern unsere Hochzeit hier aber schon 12 Tage nach unserer Rückkehr, und ich hatte irgendwie gehofft, bis zu der Feier den neuen Namen durchgesetzt zu haben. :-?
Na ja, ich werde es überleben.

Nein, ich glaube nicht, dass das Familienbuch große Vorteile gegenüber der nach neuem Recht angelegten Eheurkunde hat. Für mich war der Vorteil nur die schnellere Bearbeitung.

Das Familienbuch wird, soweit ich weiß, abgeschafft, um Geld und Aufwand zu sparen. Vieles wird in Zukunft nur noch elektronisch laufen. Das spart Papier und Zeit. Das zur Zeit noch zu erstellende Familienbuch zieht bei jedem Umzug des Ehepaares mit zum Standesamt des neuen Wohnortes um, so dass viele Tausend Familienbücher ständig unterwegs waren. Jetzt werden alle Familienbücher zum Ausgangsort zurückgeschickt. Das Familienbuch war bislang so eine Art "Sammelordner" für alle wichtigen, die Familie betreffenden Papiere. In Zukunft werden alle Urkunden irgendwo in Einzelregistern aufbewahrt.

Nagelt mich bitte nicht auf das fest, was ich hier schreibe, ich bin kein Fachmann und gebe nur Informationen, die ich mir eingeholt habe, so wieder, wie ich sie verstanden habe.

@Kerstin: vielleicht liegt das mit der unterschiedlichen Dauer tatsächlich daran, dass Du in Berlin bist?

LG, Zazie
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Beitragvon Mirror » Do Sep 04, 2008 12:50

Hallo Zazie,

vielen Dank für die Antworten! :ploppop dein Wissensstand ist auf jeden Fall besser, als meins. Wir müssen eh zum Standesamt, mal schauen, ob was wird.

Viel Spass und viel Freude bei Eurer Trauung! i:()

Wir kommen nach :mrgreen:

LG,
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Beitragvon Weiha » Do Sep 04, 2008 12:55

Hallo zusammen,

das ganze Theater mit Namensänderung und Familienbuch haben wir bereits im Mai/Juni hinter uns gebracht.
oh man ich sag nur Beamter müsste man sein :Q :Q :Q

Also wir sind mit unserer Heiratsurkunde und der Übersetzung (war bei uns vom Anbieter mit dabei) zum Standesamt. Dort mussten wir die Originalunterlagen lassen. Diese wurden dann nach Berlin geschickt, da das Standesamt 1 für Auslandshochzeiten zuständig ist. Mit dem Familienbuch hatte das bei uns nichts zu tun. Wir haben gleich gesagt das wir noch eines wünschen. Hatt die Sache mit dem Namen aber nicht beschleunigt.
Die Namensänderung mussten wir dann bei uns auf dem Standesamt unterschreiben und nach max. 4 Wochen hatte ich Post aus Berlin. Witzig war nur, dass bei uns auf dem Standesamt gesagt wurde die Namensänderung wird erst wirksam mit der Post aus Berlin. Im Brief aus Berlin stand dann als "Datum der Wirksamkeit" das Datum unserer Unterschriftsabgabe im Heimatstandesamt.

Wenn ich heute nochmal gefragt würde würde ich kein Familienbuch mehr anlegen lassen. Das ganze hat uns 45 Euro gekostet für ein A4 Blatt. Und keiner weiss was mit den Familienbüchern nächstes Jahr passiert - werden sie weitergeführt oder nicht?!
Das Stammbuch ist ja nicht mit dabei. Ich habe für uns ein Stammbuch selbst angelegt. Die Heiratsurkunde, Übersetztung, Namensurkunde und andere Unterlagen sind alle Din A4. Also hätte ich mit den A5 Stammbüchern nicht viel anfangen können.


Liebe Grüße
Weiha
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Beitragvon kerstin+roy » Do Sep 04, 2008 14:27

Hallo Zazie,

scheinbar habe ich doch einen kleinen "Berlin-Bonus". Ich habe gerade mit der für meinen Buchstaben zuständigen Sachbearbeiterin telefoniert. Diese sagte mir, dass sie also keine Übersetzung bei englischen, aber doch bei französischen Texten benötigen.

Der Ablauf ist ansonsten folgender: Wenn ich die Apostille habe (ich hoffe, wir bekommen sie gleich mit), kann ich - mit Ehemann - ohne Terminvereinbarung im Standesamt 1 während der Sprechzeiten vorbeikommen und die Namensänderung beantragen. Sofern ich etwas Zeit mitbringe, und das Amt nicht durch Krankheit oder Urlaub etc. stark unterbesetzt ist, kann ich mein Dokument mit der Namensänderung sogar sofort mitnehmen !!! und dann zur Meldestelle gehen. Das klingt doch toll, oder?

Ferner wurde mir gesagt, dass es sinnvoll ist, ein Familienbuch zu beantragen, falls die Apostille aus Mauritius mal verloren geht. Dann würde man an eine Kopie ja nicht so schnell rankommen. Deshalb wäre es praktischer, die Ehe auch in Deutschland registriert zu wissen.

Viele Grüße,
Kerstin
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