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Heirats-Anerkennung in Deutschland und Apostille

Alles im Zusammenhang mit Heiraten in Mauritius und Fernbeziehungen.
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Beitragvon JeKla » Mi Mai 06, 2009 16:31

Halli hallo!

Wir sind gerade frisch verheiratet aus Mauritius zurück (Bericht mit Bildern folgt) und sind am Tag nach unserer Rückkehr mit der Apostille (nicht übersetzt) zum Standesamt gegangen. Dort haben wir nur einen Antrag auf Namensänderung gestellt, haben 30 EUR bezahlt und sind 15 Minuten später mit einem gemeinsamen Ehenamen nach Hause!

Liebe Grüße JeKla

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Traumhochzeit am 23.04.2009 im LA PIROGUE

Beitragvon Anja&Tobi2009 » Mi Mai 06, 2009 19:45

Hallo an alle,
wir sind seit heute auch offiziell in Deutschland verheiratet i:() Wir haben die Apostille (diese ist international und braucht nicht übersetzt zu werden) beim Standesbeamten abgegeben, er hat alle Daten geändert und es wurde die Eheschließung hier eingetragen, die Eintragung kostete uns hier 80 EUR incl. Namensänderung.

Der Nachteil, wenn man die Eheschließung hier nicht eintragen lässt, ist das wenn man eine Heiratsurkunde braucht, dass man diese aus Mauritius anfordern müsste, deshalb die Eintragung hier bei uns im Ort, wofür auch die horenten Gebühren anfallen. :Q Beamte!!!

LG Anja
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Beitragvon JeKla » Mi Mai 06, 2009 20:45

@ Anja&Tobi

Hä, das verstehe ich nicht? Habt ihr keine Heiratsurkunde auf Mauritius bekommen? Wir haben eine Heiratsurkunde und die Apostille bekommen und hatten bisher keine Probleme.

LG JeKla
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Hochzeit am 23.04.09 im La Pirogue

Beitragvon Anja&Tobi2009 » Do Mai 07, 2009 1:21

Hallo JeKla,
doch wir haben beides in MRU erhalten, aber die Legalisierung bzw. Nachbeurkundung hier auf dem Amt hat uns mit Änderung des Namens
80 EUR gekostet.

Ist das von Amt zu Amt verschieden oder wird man auf den Ämtern veräppelt???

LG Anja
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Beitragvon JeKla » Sa Mai 09, 2009 2:24

Hi!

Hm, nee, das glaube ich nicht. Wir haben ja nur die Namensänderung gemacht und dafür 30 EUR bezahlt.

Ich verstehe halt nur nicht, wozu die Nachbeurkundung?! Die Ehe ist ja auch ohne Nachbeurkundung in Deutschland gültig. Und eine Heiratsurkunde habt ihr ja auch, bloß halt keine deutsche. Also ich habe jetzt komplett den ganzen Behörden- und Versicherungskram geregelt und da wollten die, wenn überhaupt, nur die Apostille sehen.

LG
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Beitragvon naduah » Do Aug 06, 2009 22:24

hallo,

heute haben wir die rechnung vom standesamt bekommen, bei dem wir vor einer woche waren, um die namensänderung zu beantragen und ein familienstammbuch zu bekommen.
wir haben wirklich nicht schlecht gestaunt: 103 eur dürfen wir berappen :mad:
40 eur für die nachbeurkundung
21 eur für die namensänderung
12 eur für 2 abschriften
30 eur für ein stammbuch
eine nachbeurkundung haben wir nicht wirklich verlangt, beraten wurden wir nicht, der standesbeamte hat "einfach mal gemacht" und wir durften uns glücklich schätzen, dass er uns weitere kosten erspart hat, in dem er beim standesamt unserer geburtsstadt angerufen hat, um sich bestätigen zu lassen, dass wir tatsächlich geboren wurden und nicht verheiratet waren. denn man glaubt es kaum, die in deutschland ausgestellte internationale geburtsurkunde ist in deutschland nicht gültig!!! :Q

ich hab nun mal gegoogelt, ob die nachbeurkundung sinnvoll ist, oder nur geldmacherei. das ist dabei rausgekommen:

"Zum 31. Dezember 2008 wurde das seit dem 01. Januar 1958 bei Eheschließungen in der Bundesrepublik Deutschland (in den neuen Bundesländern seit dem 03. Oktober 1990) automatisch oder bei Auslandseheschließungen auf Antrag beim Standesamt angelegte Familienbuch abgeschafft. Die bis dahin angelegten Familienbücher werden deshalb aber nicht etwa vernichtet, sie werden als Heiratsregister weitergeführt, behalten jedoch nur noch die Beweiskraft hinsichtlich der Ehegatten, deren Eheschließung seinerzeit Anlass für die Anlegung war.

Seit dem 01. Januar 2009 werden stattdessen Eheregister beim Standesamt geführt. Ein Eheregister wird automatisch bei der Eheschließung in Deutschland oder im Rahmen der Nachbeurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe angelegt. Es beinhaltet aber nicht mehr die Angaben zu den Eltern oder den Kindern der Eheschließenden. Im Eheregister werden nur noch die Ehepartner verzeichnet mit ihrer Namensführung, Geburtsdaten usw. sowie ggf. Auflösungsvermerke eingetragen (Scheidung, Tod eines Ehegatten).

Sollten Sie zukünftig Ihre Eheschließung nachweisen müssen, erhalten Sie aus dem Eheregister entsprechende Eheurkunden.

Wo befindet sich das Eheregister?

Das Eheregister wird bei dem Standesamt geführt, bei dem die Ehe geschlossen wurde oder bei dem im Rahmen der Nachbeurkundung einer Eheschließung im Ausland das Eheregister angelegt wurde. Dies gilt auch im Falle der Auflösung der Ehe durch Tod oder Scheidung. Das Eheregister enthält dann auch den Auflösungsvermerk.

Eheschließung im Ausland

Wenn Sie die Ehe im Ausland geschlossen haben und diese registrieren lassen möchten, können Sie als Ehegatten bei Ihrem Wohnsitzstandesamt einen Antrag auf Nachbeurkundung stellen. In jedem Fall benötigen Sie dafür Personalausweis oder Pass, die ausländische Heiratsurkunde und Ihre Geburtsurkunden. Die Urkunden sind im Original mit Übersetzung eines beim Landgericht vereidigten Übersetzers vorzulegen, sofern es sich nicht um internationale (mehrsprachige) Urkunden handelt. Kontaktdaten der vereidigten Übersetzer erhalten Sie auch beim Standesamt. Unter Umständen benötigen Sie weitere Nachweise oder Urkunden. Sie sollten sich daher persönlich oder telefonisch beraten lassen.

Vielleicht möchten Sie aber auch nur einen Ehenamen bestimmen, weil dies z. B. bei der Eheschließung im Ausland nicht möglich war. Dies geht auch ohne Nachbeurkundung. Auch in einem solchen Fall beraten wir Sie gern." (Quelle: standesamt flensburg)

durch die bank findet man bei den anderen standesämtern die gleiche erklärung.

und das hab ich noch gefunden:

"Durch die Änderung des Personenstandsgesetzes entfällt zwar das Familienbuch in der jetzigen Form, gleichzeitig wird aber an den Standesämtern ein erweitertes Personenstandsregister eingeführt. In diesem Register ist alles, was bisher im Familienbuch war, und noch einiges mehr.
Das wichtigste an der Änderung des Gesetztes ist, das nun das Standesamt vor Ort für alle Nachbeurkunden zuständig ist, das Standesamt Nummer 1 in Berlin nur noch für Personen, die keinen Wohnsitz in D haben.

Anstelle des Anlegens des Familienbuchs tritt jetzt also die Nachbeurkundung der Ehe durch das Standesamt, die genau wie das Anlegen des Familienbuchs "freiwillig" ist.
Allerdings ist es mit der Nachbeurkundung genau wie mit dem Familienbuch, spätestens wenn Kinder da sind, oder ein gemeinsamer Ehename bestimmt wird, braucht man sie.
Und nicht vergessen, ohne die Nachbeurkundung kann jede Behörde die Personenstandurkunden benötigt ein neues Überprüfen der Urkunden verlangen." (quelle: vietnam-forum, user: garfield 2008)

naja, wenn es auch nicht zwingend erforderlich ist, erleichtert es sicherlich den deutschen bürokratenkram in deutschland.
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Beitragvon michael pütz » Fr Aug 07, 2009 1:02

Da blickt ja keiner mehr durch!!!!!!!!!!!!!!! :Q
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Beitragvon TnWrd » Fr Aug 07, 2009 13:17

Wir haben auf unserem Standesamt auch etwas sehr seltsames erlebt. Wir sind gemeinsam mit allen Unterlagen, d.h. Heiratsurkunde aus Mauritius, beglaubigter deutscher Übersetzung sowie internationaler Geburtsurkunde und rein vorsorglich mit einer begalubigten Abschrift aus dem Geburtenregister, zu der für uns zuständigen Standesbeamtin. Diese bestand im übrigen bei einem zuvor geführten Telefongespräch auf eine beglaubigte Übersetzung. Vor Ort habe ich dann meinen Ohren nicht getraut. Nun meinte die Dame, dass sie erst vom Regierungspräsidium überprüfen lassen müsse, ob unsere Heiratsurkunde aus Mauritius auch tatsächlich echt ist. Dies hat 8 Wochen gedauert !!!! Nach 8 Wochen endlich war alles erledigt, wir bezahlten 130,00 € auf dem Standesamt und endlich konnte ich auch meine neuen Pässe beantragten und die Lohnsteuerkarten ändern lassen. In den 130,00 € war noch ein Stammbuch von 25,00 € enthalten. Auch haben wir eine Nachbeurkundung vornehmen lassen.

Wie man sieht ist es von Amt zu Amt unterschiedlich. So was dürfte es eigentlich nicht geben.
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Amtsschimmel

Beitragvon MmeTortue » Fr Aug 07, 2009 15:21

Habt Ihr gerade dieses komische Geraeusch gehoert? Das war eine Herde wiehernder Lippizaner - auch Amtsschimmel genannt...

Mein Mitgefuehl an alle frisch Verheirateten die da durch muessen. Einen Trost und Hinweis aus Erfahrung habe ich als alte Kroete fuer Euch: Scheiden ist noch teurer - egal wo... :wink)

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Beitragvon MmeTortue » Fr Aug 07, 2009 15:23

es sollte natuerlich Buero-Lippizaner heissen, sonst macht das ganze ja keinen Sinn.
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