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Heirat auf Mauritius - Gütertrennung

Alles im Zusammenhang mit Heiraten in Mauritius und Fernbeziehungen.
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Heirat auf Mauritius - Gütertrennung

Beitragvon XL1200 » Fr Mai 18, 2007 20:20

Hallo zusammen,

mich beschäftigt folgende Frage:

Bei der Heirat auf Mauritius kann man sich bezüglich des Güterstands auf Gütertrennung einigen, welches auf der Heiratsurkunde dann vermerkt wird.

Ist dies in Deutschland überhaupt gültig, da eine solche Vereinbarung nach deutschem Recht ja durch einen notariellen Ehevertrag geschlossen werden muss.

Vielleicht kann mir dazu jemand näheres sagen.

Grüße
Harald

XL1200
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Re: Heirat auf Mauritius - Gütertrennung

Beitragvon Daniela » Sa Mai 19, 2007 11:48

hallo!
wir haben vor 4 wochen auf mauritius geheiratet. haben gestern auf dem amt gesagt das wir gütertrennung in mauritius schon angegeben haben. sie hat es aufgenommen aber mehr auch nicht. kann es nicht genau sagen aber ich denke deine heiratsurkunde ist ja nun mal die von mauritius und da steht es ja drauf. dann wird es auch schon gültig sein.
gruß daniela
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Beitragvon Sunnyqueen » Sa Mai 19, 2007 15:27

Die Frage fand ich gar nicht mal schlecht, daher habe ich mich damit auch mal befasst und mal wieder was gelernt.
Habe gerade nochmal nachgeschaut. Auf meiner Heiratsurkunde aus Mauritius steht: "Gesetzlicher Güterstand der Gütertrennung."

Dies bedeutet nach deutschem Recht eine Zugewinngemeinschaft. Im meinen Fall war das aber auch so gewollt. Bei einer wirklichen Gütertrennung musst du scheinbar tatsächlich noch einen Ehevertrag abschliessen.

Kannst du hier nachlesen:

Falls die Ehegatten keinen →Ehevertrag abgeschlossen haben, gilt als gesetzlicher Güterstand seit dem 1. 7. 1958 (Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzes) die Zugewinngemeinschaft (§§ 1363 folgende BGB): Für das in die Ehe eingebrachte Gut gilt der Grundsatz, dass das Vermögen des Mannes und das der Frau getrennt bleiben. Jeder Ehegatte kann sein Vermögen selbstständig verwalten und nutzen. Bei Verfügungen über das ganze Vermögen eines Ehegatten oder über Gegenstände des ehelichen Haushalts ist jedoch die Zustimmung des anderen Ehegatten erforderlich. Der Vermögenserwerb während der Ehe (Zugewinn) bleibt gleichfalls Eigentum des erwerbenden Ehegatten, jedoch hat jeder Ehegatte bei Aufhebung der Zugewinngemeinschaft (besonders bei Scheidung, bei Abschluss eines das eheliche Güterrecht ändernden Ehevertrags) einen Anspruch auf Teilung des Zugewinns zu gleichen Teilen. Bei Tod eines Ehegatten wird der Zugewinn pauschal durch Erhöhung des gesetzlichen Erbteils des überlebenden Ehegatten um ¼ der Erbschaft ausgeglichen (→Erbfolge), auch wenn im einzelnen Fall kein Zugewinn erzielt wurde. Wird der überlebende Ehegatte nicht Erbe, z. B. bei Ausschlagung der Erbschaft, so kann er aber den Ausgleich des Zugewinns verlangen.
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