) ist grad den ersten Tag wieder zur Arbeit, und ich finde die Zeit endlich zu schreiben und dabei in den traumhaft schönen Erinnerungen zu schwelgen.
An alle hier im Forum, die den schönsten Tag des Lebens auf Mauritius und insbesondere im Sofitel bei Monika noch vor sich haben, ihr habt ganz sicher die richtige Wahl getroffen.
Ich fange jetzt mal an zu beschreiben, wie wir unsere Hochzeitsvorbereitungen und natürlich die Hochzeit erlebt haben. Wer von euch heiratswütigen Mitlesern lieber nicht alles so genau erfahren möchte, hört also lieber auf zu lesen. Ich befürchte nämlich, dass es mir äußerst schwer fallen wird, mich kurz zu fassen
Angekommen auf Mauritius sind wir am Donnerstag, dem 03.07.2008.
Unsere Hochzeitsvorbereitungen begannen am Freitag mit einem netten Gespräch mit Monika, die uns bei der Planung mit guten Tipps (was kann man machen und worauf sollte man besser verzichten) prima zur Seite stand. Mit Hilfe von Fotos haben wir einen Brautstrauß ausgesucht und uns bezüglich dessen Form und Farbe festgelegt. Die Zeit für die Zeremonie wurde abgesprochen, Geschmack der Hochzeitstorte, Wünsche für das Hochzeitsdinner am Abend sowie für das Frühstück als frischgebackene Eheleute notiert und auch die von uns gewünschten Extras wie Filmer und Gitarrenbegleitung schon festgehalten. Da ich mir das Makeup und die Haare machen lassen wollte, hatte ich noch einen Termin für das Probestecken im Spabereich. Und was soll ich sagen, wir waren schon soooo aufgeregt, dass wir kaum in der Lage waren, unsere Gedanken zu sortieren und am nächsten Tag die Monika noch mal noch so einigen Dingen fragen mussten.....
Am Samstag durften wir dank einer Reisegruppe aus Kasachstan und der lieben Monika schon mal den Ehrentanz für unsere Nachfeier proben. Diesen Abend werden wir wirklich nie vergessen!
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Am Montag machten wir uns früh morgens auf den Weg nach Port Louis. Wir hatten keinen Dolmetscher dabei, wurden aber durch unseren Begleiter, der von DERtour organisiert worden war ganz prima durch den Ämterdschungel geschleust. Im Vorfeld hatte ich schon etwas Angst, dass wir vielleicht nicht alles verstehen werden. Bei uns liegt der Englischunterricht der Schulzeit auch schon 15 Jahre zurück und wir hatten in den letzten Jahren auch nicht mehr viel Gelegenheit Englisch zu sprechen. Aber alle hier im Forum hatten zum Glück Recht, mit dem verbliebenen Schulenglischkenntinissen war es zu meistern.
Mittags waren wir dann völlig erschöpft und voller Vorfreude auf den nächsten Tag (der 8.7. war unser Hochzeitstag) wieder zurück im Hotel.
Für den Dienstag hatte ich meinem Liebsten großartig verkündet, mal richtig lange zu schlafen. Na ja, ich war dann schon um 7 so wach, dass ich mich mit einem Buch auf die Terasse gesetzt habe... Aufregung pur!!!
Nach einem ausgedehnten Frühstück, waren wir dann am Strand. Als mein Freund ein bisschen eingenickert war (Männer sind wohl doch etwas ruhiger) habe ich die Zeit genutzt und habe im Meer schwimmend ständig vor mich her gebrabbelt, was ich ihm während unserer Trauung sagen wollte (die Fische haben sich wahrscheinlich gefragt, was da für ne Irre im Meer rumhampelT
Wobei mir mein Schatz schon sehr Leid tat, denn der war bis kurz vor der Zeremonie um 15:30 Uhr auf sich allein gestellt. Zum Glück hat er ein ruhiges Gemüt und war vermutlich auch etwas froh darüber, dass ich Hibbeltante erstmal weit weg war.
Auf unserem Zimmer war mittlerweile ein Telegramm meiner Familie eingetroffen und sie hatten uns noch ein kleines Kästchen eingepackt, das wir an unserem Hochzeitstag vor der Hochzeit öffnen sollten. Wir haben uns so gefreut. Denn so waren sie doch ein bisschen bei uns und ja auch eindeutig nicht sauer, dass wir uns aus dem Staub gemacht hatten.
Während seiner Wartezeit am Strand war ich passiv total beschäftigt, denn im Spa wurde dank Anne aus mir eine richtige Braut gezaubert. Ich war echt sehr beeindruckt und total auf die Reaktion meines Freundes gespannt. Monika schaute immer mal wieder vorbei, hat mir ein bisschen Gesellschaft geleistet und schon ein paar tolle Fotos geschossen. Was ging es mir gut!!!! Als ich mal wieder versuchte, meine Worte an meinen Freund in Gedanken zu wiederholen, waren diese wie weggewischt!
Mit einem kleinen "Golfwagen" wurden Monika und ich dann quer durch die Anlage zum Hochzeitspavillion gefahren. Auf dem Weg dorthin gratulierten schon ganz viele Mitarbeiter. Das war total süß....
Vincent, unser Trauzeuge und gleichzeitig der Gitarrenbegleiter, wartete schon auf mich und gemeinsam nähertem wir uns meinem Freund, der mir dem Rücken zugewandt, in einiger Entfernung wartete. Vincent hatte uns im Vorfeld gesagt, dass wir uns auch ein bestimmtes Lied wünschen können. Irgendwie sind wir darüber hinweggekommen. Durch Zufall hat er aber genau "unser" Lied gespielt. Das war für uns ein sehr romantischer Moment...
Ich fand meinen zu diesem Zeitpunkt "Fast"-mann in seinem Anzug und mit dem Blumenstecker einfach traumhaft schick.
Der Hochzeitspavillion war unglaublich schön geschmückt. Man muss übringens wirklich keine Angst vor ungewollten Zuschauern haben. Erstmal steht der Pavillion eh sehr günstig an einem etwas abgelegenerem Ort und es würde niemals sich jemand hinstellen und glotzen. Noch dazu ist man so sehr in die Hochzeitszeremonie vertieft, dass man alles um sich herum vergisst.
Nachdem der Standesbeamte eingetroffen war, ging es dann los. Für uns war es ein traumhafter Moment, für dessen Erfüllung wir aufgrund einer vorhandenen Heiratsantriebsschwäche
viele Jahre benötigt haben. Wir haben die Zeremonie als feierlich aber auch fröhlich und lustig empfunden, was ein bisschen an der für uns etwas ungewohnten Aussprache des Standesbeamten lag- vielleicht hätte aber auch Ohrenpolieren etwas geholfen... So habe ich beim Nachsprechen des Eheversprechens zunächst meinen Einsatz verpasst Anschließend haben wir Champagner getrunken und von der leckeren Torte genascht. Währenddessen und bis die Sonne unterging wurden wir auf der ganzen Anlage durch das Fototeam gefilmt und fotografiert und ständig gratulierten uns Menschen, die wir gar nicht kannten. Im Vorfeld hätte ich vielleicht gedacht, dass mir das unangenehm wäre. Aber irgendwie war es doch richtig schön. Ich kann es nicht erklären, aber man fühlt sich an diesem Tag ganz anders- wichtig und besonders-. Ganz süß waren zwei kleine Jungen, die spontan die typische Kircheneinmarschmusik anstimmten.
An unserem Hochzeitstag war zufällig abends ein Cocktailempfang am Pool. Zu Hause haben wir das natürlich erstmal so verkauft, als ob das unsere Hochzeitsgesellschaft gewesen ist.
Monika hatte auch hier ganz tolle Fotos gemacht und unsere Freunde und die Familie waren schwer beeindruckt.... Na ja, wir haben das Geheimnis des Superempfangs aber auch schnell wieder gelüftet.
Absoluter Höhepunkt war für uns an diesem Tag ganz klar das Candlelightdinner am Strand. (Hier stand grad noch eine genaue Beschreibung inklusive Schwärmereien. Ich habe mich aber entschieden, es wieder zu löschen. Denn ich glaube, es wird für euch viel schöner, wenn ihr nicht wisst, was euch erwartet.....)
Nach dem Dinner haben wir unsere Hochzeit noch etwas mit einem Paar in der Strandbar gefeiert, das wir auf einem Ausflug kennengelernt hatten und auch im Sofitel wohnte (leider mussten sie am nächsten Morgen zu unmenschlichen Zeiten abreisen). Total süß war ein älterer Herr, der uns auf unsere Hochzeit ´nen Drink spendiert hat.
Am nächsten Morgen gab es ein Frühstück auf der Terrasse. Das war so toll gemacht. Es gab sogar extra eine Menuekarte, die hochzeitsmäßig gestaltet war. Wir haben uns richtig viel Zeit genommen und haben alles einfach nur genossen. Für die Mittagszeit hatten wir für uns beide eine Aromatherapiemassage gebucht. Irgendwie war das Monikas Idee. Erst haben wir uns etwas geziert, da das für uns beide noch Neuland war. Aber zum Glück hatten wir uns dann doch dafür entschieden. Nach der Anspannung der vorangegangenen Tage, war die Massage einfach nur herrlich. Ich glaube, so abschalten konnte ich noch nie zuvor. Sogar mein Mann (freu!!) war total begeistert......
So, ich höre jetzt erstmal auf zu schreiben. Wenn euch etwas einfällt, was ich euch vielleicht beantworten kann, dann fragt einfach. Ich habe hier im Forum so viele Antworten auf meine Fragen gefunden, dass ich auch sehr , sehr gerne weiterhelfen möchte. Wie befürchtet, ist es mir nicht gelungen, mich kurz zu halten. Sorry...
An dieser Stelle möchte ich mich aber auch ganz besonders nochmal bei Monika bedanken, die sich so toll um uns gekümmert hat und die unsere Hochzeit aber auch unsere anderen Urlaubstage zu einem unvergesslichen Erlebnis hat werden lassen. Vielen Dank und fühl dich gedrückt!!!
Allen zukünftigen Hochzeitspaaren auf Mauritius wünsche ich einen ebenso wunderschönen Tag wie wir ihn hatten
!
Ganz liebe Grüße
Birgit
















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