by Angel » Sun Jun 10, 2007 12:59
Diese, Gott sei Dank nicht allgemein gültige, Tatsache hat auch eine andere Seite. Viele sogenannte Touristen sind sich dessen sehr wohl bewusst und nutzen diese Gelegenheit sich "jemanden" einzukaufen, mit Geschenken, Geld und Versprechungen, sie eines Tages in das "gelobte" Europa oder in andere "bessere" Orte mitzunehmen. Auch von dieser Seite werden solche Versprechungen kaum eingehalten. Ich war ehrlich gesagt geschockt, wie viele Sex- und Heiratstouristen in Mauritius einfallen und ihr Unwesen treiben. Natürlich beruhen viele, wie auch immer geartete, Beziehungen auf Gegenseitigkeit. Ich habe aber von vielen Einheimischen gehört, dass sie belästigt werden, auch wenn sie offenkundig zeigen, dass sie kein Interesse haben. Ganz schlimm wird es dann, wenn ein(e) Tourist(in) den/die Angebete(n) nicht erweichen kann. Da wird manchmal zu ganz unfairen Mitteln gegriffen, wie z.B. Beschwerde beim Manager aus den fadenscheinigsten Gründen, man weiß ja, dass die meisten auf ihren Job angewiesen sind. Zurückweisung können die wenigsten dieser Menschen ertragen. Ich habe auch schon von versuchten Vergewaltigungen von Touristen an Einheimischen gehört, nach der Devise, der Arme hat ohnehin keine Stimme. Wem wird man wohl glauben und zur Not kaufen wir uns frei. Geld regiert die Welt. Traurig aber wahr.